Mittwoch, 18. Mai 2022
Hot!Handelsverband zu FFP2-Maskenpflicht im „lebensnotwendigen Handel" bis 8. Juli

„Aufrechterhaltung der FFP2-Maskenpflicht ist absolut inakzeptabel“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 05.05.2022 | | 2  
„In den heimischen Diskos steppt der Bär als hätte es Corona nie gegeben, aber die 130.000 Beschäftigten im lebensnotwendigen Handel sollen trotz steigender Temperaturen und sinkender Fallzahlen durchgehend Maske tragen „In den heimischen Diskos steppt der Bär als hätte es Corona nie gegeben, aber die 130.000 Beschäftigten im lebensnotwendigen Handel sollen trotz steigender Temperaturen und sinkender Fallzahlen durchgehend Maske tragen", sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Der Handelsverband erachtet die Ankündigung des Gesundheitsministeriums, die FFP2-Maskenpflicht für Beschäftige im „lebensnotwendigen Handel" bis 8. Juli aufrechtzuerhalten, als „absolut inakzeptabel“. Der Gesundheitsminister lasse die 130.000 Handelsbeschäftigten im Regen stehen. Diese Diskriminierung sei epidemiologisch nicht mehr begründbar.

Die Ankündigung von Gesundheitsminister Rauch, die FFP2-Maskenpflicht für Beschäftigte im „lebensnotwendigen Handel“ mindestens bis 8. Juli aufrechtzuerhalten, ist aus Sicht des österreichischen Handelsverbandes „absolut inakzeptabel“.

„Wir können die Aufrechterhaltung der FFP2-Maskenpflicht für unsere Mitarbeitenden überhaupt nicht nachvollziehen, weil sie unverhältnismäßig, diskriminierend und epidemiologisch nicht begründbar ist. In den heimischen Diskos steppt der Bär als hätte es Corona nie gegeben, aber die 130.000 Beschäftigten im lebensnotwendigen Handel sollen trotz steigender Temperaturen und sinkender Fallzahlen durchgehend Maske tragen“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. „Der Gesundheitsminister lässt die 130.000 Handelsbeschäftigten im Regen stehen.“

Offener Brief an Bundesregierung & HV-Petition

Rainer Will betont wiederholt: „Der Handel war und ist kein Corona-Hotspot!. Fast alle europäischen Länder haben die Maskenpflicht in den Geschäften längst abgeschafft.“ Der österreichische Sonderweg sorge allerorts für Unverständnis.

Die betroffenen Handelsbetriebe haben die Bundesregierung Anfang der Woche in einem offenen Brief aufgefordert, die Maskenpflicht für alle Beschäftigten im Handel „sofort aufzuheben“.

Immer mehr Mitarbeiter kündigen

Rainer Will sagt: „Die Diskriminierung des Personals führt mittlerweile sogar zu einer Gefährdung der Versorgungssicherheit in den Filialen, da immer mehr Mitarbeiter im lebensnotwendigen Handel kündigen. Rund 24.000 Menschen haben unsere Petition ‚Held:innen der Krise entlasten‘ bereits unterzeichnet, in der ebenfalls ein sofortiges Ende der Maskenpflicht gefordert wird.“ Mehr dazu auf www.heldenderkrise.at

Selbstverständlich sollen alle Kunden wie auch alle Mitarbeiter weiterhin freiwillig Maske tragen, wenn sie sich damit sicherer fühlen. Doch der Wegfall der gesetzlichen Maskenpflicht müsse auch für die sogenannten „Helden der Corona-Pandemie im Handel“ gelten.

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Kommentare (2)

  1. Man muss sich angesichts mancher Kommentare wundern, wie sehr der durchschnittliche österreichische Staatsbürger seine Unkenntnis und Unwissenheit stolz zur Schau stellt. Das wird wohl der Grund sein, warum im Rest der Welt (Ausnahme: China, bezeichnend?) die Normalität längst da ist (oder nie weg war), während Österreich wohl lange in diesem paranoiden Status verharrt. Die ganze Welt weiß, dass man sich im Handel nicht anstecken kann. Die ganze Welt weiß, dass der Virus keine Gefährung darstellt. Die ganze Welt weiß, dass eine Staubschutzmaske keine Viren aufhält. In Österreich wird über Risikopatienten gesprochen. Da möchte mal jemand ohne unüberlegter Zitierung alter Zeitungsüberschriften Argumente bringen.

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  2. Auf ein T-Shirt oder ein Elektrogerät kann ich verzichten. Auf Lebensmittel nicht.
    Es wäre also sehr angebracht, als Risikopatient weiterhin ungefährdet einkaufen zu können.

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