Mittwoch, 18. September 2019
Jahresrückblick

Gespräch mit Klaus

Hintergrund |Die Redaktion | 18.07.2011 | |  

Natürlich nicht mit Santa - sondern Alexander Klaus. Auch dem Kooperationschef haben wir Fragen gestellt, und ließen ihn für unsere Leser das endende Jahr Revue passieren. Da daraus ein längeres Telefonat wurde, hier der der Wunsch ans Christkind und die Vorsätze von Klaus.

1. Da hat es mir 2011 die Haare aufgestellt

Alexander Klaus: (lacht) Welche? Im Ernst: die ernüchternden ersten Monate des Jahres, der eklatante Preisverfall in der UE, die geringer werdenden Margen für den fachhandel sowie die eine oder andere Internet-Strategie in der Branche von Unternehmen, die ich nach meiner bescheidenen Meinung nicht nachvollziehen kann. Das grenzt an Kannibalisierung und ist nicht notwendig!

2. Daran werde ich mich sicher erinnern

Die letzten Ordertage in der Brandbox. Nach dem erfolgreichen Jahr 2010 für die Kooperation erfolgte in den ersten Monaten 2011 ein abrupter Abriss für die gesamte Branche. Schon in den letzten zwei bis drei Monaten 2010 konnte man negative Grundtendenzen erkennen. Natürlich hoffst du immer, dass es anders ausgeht. Aber wir waren nicht wie vom Blitz getroffen. Insgesamt waren die ersten sechs Monate eher durchwachsen, im zweiten Halbjahr aber hat sich der Markt wieder erholt. So wie es jetzt ausschaut, werden wir 2010 insgesamt eingeholt haben. Und das ist ein großer Erfolg, wenn man sich die vielen Themen wie die pessimistische Grundhaltung der Konsumenten anschaut. Das kann man auch niemandem verübeln, wenn wir durch die Medien von einer Hiobsbotschaft nach der anderen gebeutelt werden.

Ein Highlight war, dass das Marktforschungsinstitut market unseren Slogan „Red Zac Elektronik. Voller Service.“ als besten in der gesamten heimischen Elektrobranche ausgewiesen hat.

 

3. Wäre das Jahr 2011 ein Film, dann wäre das…

Ein Krimi mit einem sehr effektvollen wilden Beginn, und einem Happyend. Oder ein Western aus meiner Jugendzeit, wenn man sich die letzten sieben Monate anschaut: Die glorreichen Sieben! Ein Lustspiel war es keines, ein Drama ist zu theatralisch.

4. Mein Wunsch an das Christkind lautet

Im Interesse der Händler und Hersteller, dass wir uns darauf besinnen, wie wir mit unseren Produkten nicht nur Emotionen wecken können, sondern diese so gut verkaufen, dass alle zufrieden sind. Der Kunde durch ein super Preis-Leistungsverhältnis, der Händler durch vernünftige Margen und die Hersteller durch erfolgreiche Absatzmärkte.

5. Mein Vorsatz für 2012

Die Kooperation auf einem sehr guten Weg strategisch für die aktuellen Marktsituationen vorzubereiten. Mein persönlicher Vorsatz ist, alles, was in meiner Macht steht dafür zu tun, den Markt weiter so zu verfolgen wie die letzen eineinhalb Jahre. Ich wünsche uns allen die Umstände, die uns ein erfolgreiches Jahr 2012 auch erlauben.

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