Donnerstag, 9. Juli 2020
Boris Nemsic im neuen Advisory Board der Linzer

Beratungspower für Emporia

Dominik Schebach | 13.09.2011 | |  
Die Emporia-GF mit den Mitgliedern des neuen Advisory Bords: John Clarkson, Eveline Pupeter-Fellner, Albert Fellner, Boris Nemsic, Robert Bauer Die Emporia-GF mit den Mitgliedern des neuen Advisory Bords: John Clarkson, Eveline Pupeter-Fellner, Albert Fellner, Boris Nemsic, Robert Bauer

Begonnen hat Emporia vor 20 Jahren als Post-autorisiertes Einmann-Unternehmen. Inzwischen macht das Linzer Unternehmen große Schritte auf dem internationalen Parket als Vorreiter bei Seniorenhandys. Und damit das weitere Wachstum auch in die richtige Richtung geht, hat Emporia heute ein Advisory Board vorgestellt. Dem Expertenrat gehört neben Robert Bauer von der Universität Linz und John Clarkson von der Universität Cambridge auch der ehemalige Telekom Austria Vorstand Boris Nemsic an.

Unternehmensgründer Albert Fellner sieht Emporia als Wegbereiter für einfache Mobilkommunikation: „Emporia war immer Vorreiter für eine einfache Handhabung von Mobiltelefonen. Gleichzeitig haben wir den Wert guten Designs nicht aus den Augen verloren, weil wir uns in der Entwicklung unserer Geräte ausschließlich nach dem Bedarf und den Erwartungen jener richten, die diese jeden Tag nutzen. Wir mussten die Netzbetreiber davon überzeugen, dass das möglich ist, die Händler, die Verkäufer und auch die Kunden. Das war nicht immer leicht.“

Jetzt ist allerdings der Grundstein gelegt und als nächste Expansionsschritte von Emporia stehen laut GF Eveline Pupeter-Fellner USA und Russland sowie die stärkere Durchdringung von Westeuropa an. „Wir brauchen Sparringpartner, um unser Business weiter zu entwickeln“, so Pupeter-Fellner gegenüber E&W.

Hier soll das heute in der Wiener Albertina vorgestellte Expertengremium helfen. So soll Boris Nemsic seine internationale Erfahrung aus dem Netzbetreibergeschäft einbringen. Robert Bauer vom Institut für Organisation der Johannes Kepler Universität begleitet Emporia schon seit längerem in seiner Entwicklung. Mit seinem Fachwissen soll er Emporia helfen, die notwendige Organisation zu schaffen und trotzdem schnell und innovativ zu bleiben. John Clarkson, Direktor des Engineering Design Centres der Universität Cambridge, arbeitet mit Emporia schon seit zwei Jahren zusammen. Als „Expert in Simplicity“ sieht er seine Aufgabe darin, die Benutzerfreundlichkeit von Emporia-Handys weiter zu verbessern. Operative Aufgaben werden die Berater allerdings nicht übernehmen.

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