Dienstag, 15. Oktober 2019
Mobilfunk-Trends

Highlights vom Mobile World Congress 2012

Telekom |Dominik Schebach | 06.03.2012| Bilder | |  
Die Mobile World Congress brachte wieder die Mobilfunktrends für das Jahr 2012. Die Mobile World Congress brachte wieder die Mobilfunktrends für das Jahr 2012.

Der Mobile World Congress  2012 verzeichnete nicht nur eine Rekordzahl an Besuchern, die Mobilfunkmesse in Barcelona gibt auch wieder Aufschluss über die Trends der kommenden Monate: Unter anderem bestimmten LTE, NFC, mehr Rechenleistung, Kameras und Cloud-Services die Messe.

Kaum ein Hersteller konnte sich der neue Mobilfunktechnologie LTE entziehen. So kündigten unter anderem Huawei, LG, Sony und ZTE für Europa Smartphones mit der neuen Übertragungstechnologie an. Nokia hält sich allerdings noch ein wenig zurück und setzt auf DC-HSPA als Zwischenschritt.

Daneben hatte Near Field Communications (NFC) seinen großen Auftritt. Mit dieser Technologie experimentieren Hersteller und Netzbetreiber ja schon länger. Jetzt kommen auch NFC-fähige Endgeräte in großer Anzahl auf den Markt. Gleichzeitig forcieren die Hersteller neue Einsatzgebiete, die den bei Zahlungsanwendungen zurückhaltenden Österreichern mehr liegen könnten. Das Paradebeispiel dazu ist Sony Mobile mit seinen NFC-Tags.

Mehr Power mit Vierkern-Prozessoren war ein weiterer Trend. Neben HTC mit dem HTC OneX  und LG mit dem Optimus 4X HD stellten auch Huawei sowie ZTE jeweils ein Modell vor. Die zusätzliche Rechenpower macht sich vor allem in der flüssigeren Darstellung von Multimedia-Inhalten bemerkbar.

Nokia rundete seine Range an Windows Phones ab. Neben dem für Europa adaptierten Lumia 900 (ohne LTE) stellten die Finnen das Lumia 610 für den Einsteigermarkt vor. Das Nokia 808 Pure View ist als Foto-Smartphone mit einem 41 Megapixel-Sensor ausgestattet- Das Symbian-Smartphone ermöglicht damit digitalen statt optischen Zoom.

Aber auch andere Hersteller wie HTC legen wieder mehr Gewicht auf die Kamera: Das HTC One X und das HTC One S verfügen über eine 8 MP-Kamera mit eigenem Image Chip zur Bildverbesserung, womit auch unterschlechten Lichtverhältnissen gute Bilder gelingen sollen. Auch wird damit die Zeit zum Hochfahren der Kamera sowie die Auslöseverzögerung weiter reduziert.

Ein wichtiger Trend betrifft schließlich die stärkere Verbreitung von Cloud-Services. So hat zB HTC seinen beiden Top-Modellen jeweils 10GB Speicherplatz für zwei Jahre bei Dropbox spendiert. Daneben wird aber auch „Software as a Service“ aktuell. Anstatt seine Anwendungen auf das Smartphone zu laden, werden auch die Anwendungen wie Office ins Netz ausgelagert und über den Browser genutzt, womit diese Anwendungen weitgehend unabhängig vom Betriebssystem sind.

Mehr Eindrücke vom Mobile World Congress 2012 finden Sie in der angehängten Bildergalerie.

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