Freitag, 19. August 2022
Jubiläum: Vergangenheit und Zukunft

135 Jahre Neff

Hausgeräte | Die Redaktion | 07.05.2012 | Bilder | |  Archiv
Die Herdschlosserei von Carl Neff aus dem Jahr 1877. Die Herdschlosserei von Carl Neff aus dem Jahr 1877.

Die erste Mikrowelle in Europa kam bereits 1954 auf dem Markt. Von welchem Hersteller? Neff! Die Marke blickt 2012 auf 135 Jahre erfolgreicher Küchengeschichte zurück. Für das Unternehmen ist das kein Grund, sich auszuruhen, sondern ein Anlass, im Bewusstsein der eigenen Tradition an der Zukunft zu bauen.

1877: Am Anfang stand ein Perspektivenwechsel
Als der Schlossergeselle Carl Neff im Jahr 1877 im badischen Bretten seine „Herd- und Ofenfabrik Neff“ gründet, tut er dies mit einer revolutionären Idee im Kopf: Nicht die Technik soll bei seinen Geräten im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch, der sie benutzt. Auf dieser Grundlage entwickelt das junge Unternehmen schon bald Herde und Öfen, die anders – nämlich professioneller, kompromissloser und einfallsreicher – als die bisher gewohnten sind. Ein frühes Beispiel dafür ist der erste patentierte Gasbrenner für Konditoreien, den Neff im Jahr 1919 herausbringt.

1949: Aus Begeisterung wird Leidenschaft
In den Nachkriegsjahren ist Deutschland mit dem Aufbruch beschäftigt – und auch Neff geht neue Wege. Das Unternehmen tüftelt an Geräten für die Küchen der „50er“– und setzt dabei neue Maßstäbe. 1949 präsentiert es einen praktischen emaillierten Standherd, fünf Jahre später den ersten Mikrowellenherd Europas. Sogar gebrauchsfähige Induktionskochgeräte baut Neff in Pionierarbeit schon 1958 – drei Jahre, bevor das Einbauprinzip zum europäischen Siegeszug ansetzt. Spätestens seit 1961, als der erste Backofen von Neff sich nahtlos in die Küche integrieren lässt, ist klar: Neff hat aus seiner Begeisterung für das Kochen eine echte Leidenschaft gemacht. Und beweist dies schon 1971 mit Neff Circotherm®, dem erfolgreichen Heißluftsystem für Einbaubacköfen.

2002: Innovationen für ein neues Jahrtausend
Bis zum Ende des Jahrhunderts reihen sich die technischen Neuerungen aneinander – nicht nur beim Kochen, sondern auch bei anderen Haushaltsgeräten wie Geschirrspüler oder Kühlgeräte. Doch das dritte Jahrtausend bringt ganz neue Herausforderungen an Design, Funktionalität und Technik mit sich. Neff antwortet darauf 2002 mit dem Twistpad, der genialen und sicheren Einknopf-Bedienung für Kochfelder. Und legt noch im gleichen Jahr mit der bis heute legendären Slide®&Hide®-Mechanik für Ofentüren nach. Effizienz und Nachhaltigkeit, für Neff schon immer selbstverständlich, werden jetzt noch wichtiger: Neue Technologien sparen Strom und Wasser – besonders die herausragende Zeolith®-Technologie in Spülmaschinen. Doch Neff bleibt sich treu – und präsentiert 2010 ein neues Highlight für leidenschaftliche Köche, das erstmals eine „grenzüberschreitende“ Bewegungsfreiheit am Herd ermöglicht: die FlexInduction, bei der man Töpfe auf dem Kochfeld flexibel positionieren kann.

2012: zukunft – made in germany
Zukunft braucht Herkunft – und neue Ideen brauchen eine Quelle, aus der sie schöpfen. Neff hat seine Wurzeln im badischen Städtchen Bretten, wo rund 1.300 Mitarbeiter die Innovationen entwickeln, für die der Name Neff steht. Ob Dunstabzugshaube, Herd oder Einbaubackofen – hier werden von begeisterten Köchen laufend neue Kapitel der Neff Küchengeschichte geschrieben. Auch die bisher jüngste Innovation stammt aus Bretten: VarioSteam®. Das Heißluftsystem mit gezielter, variabler Feuchtigkeitsunterstützung läutet eine neue Ära perfekten Kochens ein: Noch nie konnte man in der privaten Küche auf so unkomplizierte Weise so professionelle Ergebnisse erzielen. Trotz Konkurrenzdruck und Standortdiskussionen: Neff vertraut dem Qualitätsversprechen „made in Germany“ weiterhin – und sorgt dafür, dass Küchengeschichte in Deutschland auch in Zukunft spannend bleibt.

Bilder
Der moderne emaillierte Standherd - der Stand der Dinge 1949.
Der moderne emaillierte Standherd - der Stand der Dinge 1949.
Gründer Carl Andreas Neff brachte es als Schlossergeselle weit.
Gründer Carl Andreas Neff brachte es als Schlossergeselle weit.
Heute:  Slide®&Hide®-Mechanik für Ofentüren
Heute: Slide®&Hide®-Mechanik für Ofentüren
Diesen Beitrag teilen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

An einen Freund senden