Samstag, 6. Juni 2020
ELER-Förderung: Maria Ellend profitiert als erste Gemeinde

Auch am Land – Glasfaser bis zur Gehsteigkante mit A1

Telekom | Dominik Schebach | 10.10.2012 | |  
Christian Bruckner, A1 Bereichtsleiter Access Network, und Elisabeth Scherz, Bürgermeisterin von Haslau-Maria Ellend zum Ausbau des A1 Giganetzes in Maria Ellend. Christian Bruckner, A1 Bereichtsleiter Access Network, und Elisabeth Scherz, Bürgermeisterin von Haslau-Maria Ellend zum Ausbau des A1 Giganetzes in Maria Ellend.

Da sagt man noch einmal, dass die EU-Regionalförderung keine Auswirkung auf die Telekommunikation hat. Denn dank ELER-Förderung bringt A1 Internet per Glasfaser in den ländlichen Raum. Jetzt wurde als erste Gemeinde Maria Ellend in Niederösterreich komplett erschlossen.

In Maria Ellend hat A1 die Erschließung mit schnellem Internet für alle 850 Haushalte abgeschlossen. Dabei wurde die Glasfaser bis zur „Gehsteigkante“ (Fiber-to-the-Kurb, FTTK) geführt. Die Schaltstellen wurden so platziert, dass auch ein zukünftiger Ausbau leicht umgesetzt werden kann. Wirtschaftlich möglich wurde der Ausbau für den Betreiber durch das ELER-Förderungsprogramm der EU, des Bundes und des Landes, die rund ein Drittel der Baukosten abdeckte. Zwei Drittel der Ausbaukosten übernahm A1.

„Siedlungen in ländlichen Gebieten mit nur wenigen hundert Haushalten und geringer Bevölkerungsdichte können ohne Fördermittel meist nicht wirtschaftlich mit Breitbandtechnologien versorgt werden. Mit Hilfe des ELER-Förderprogrammes kann A1 auch diese Gebiete erschließen. In den kommenden Jahren werden wir eine Vielzahl von Gemeinden österreichweit ins A1 Giganetz bringen“, so Christian Bruckner, A1 Bereichsleiter Access Network.

Für die Gemeinden ist eine leistungsfähige Internetversorgung mit bis zu 30 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit und IP-TV natürlich ein Standortvorteil, sowohl bei den Anrainern, als auch für KMU. Das bestätigt auch die Bürgermeisterin Elisabeth Scherz: „Haslau-Maria Ellend gehört zu den am stärksten wachsenden Gemeinden in Österreich. Bei uns siedeln sich immer mehr junge Familien an, die eine leistungsfähige Anbindung an das Internet benötigen.“

ELER-Förderprogramm für ganz Österreich

Das Förderprogramm aus EU-, Bundes- und Ländermitteln dient zur Entwicklung des ländlichen Raumes und ist im Burgenland, Niederösterreich, Vorarlberg und der Steiermark bereits im Laufen. Dabei wurden die Baulose von den Bundesländern ausgeschrieben, und die Netzbetreiber können sich um diese bewerben. Ausschreibungen laufen derzeit zB noch in Kärnten.

Der Push zum Ausbau des ländlichen Raumes mit Hilfe von Fördermaßnahmen bettet sich in den gesamten Breitbandplan von A1 für ganz Österreich ein: In dessen Rahmen will A1 sein Giganetz sukzessive ausbauen. Bis Ende des Jahres 2012 sollen laut A1 bereits rund 2,25 Millionen österreichische Haushalte und Gewerbebetriebe mit dem Giganetz von A1 versorgt sein – das entspricht einer Reichweite von mehr als 50 Prozent.

 

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