Mittwoch, 18. September 2019
2015 Umsatz von 200 Mio. Euro angepeilt

DiTech: „Die Expansion in Österreich hat Vorrang“

Die Redaktion | 19.10.2012 | |  
Zwei erfolgreiche Unternehmer der Branche:  Damian Izdebski und Aleksandra Izdebska expandieren erfolgreich weiter. (Foto: ditech.at) Zwei erfolgreiche Unternehmer der Branche: Damian Izdebski und Aleksandra Izdebska expandieren erfolgreich weiter. (Foto: ditech.at)

"Produktpackungen aufstellen und mit Preisschildern versehen kann jeder. Eine kompetente und auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehende Beratung hingegen lässt sich nur selten finden. Zielgerichtet bei der Kaufentscheidung zu unterstützen, ist unser Anspruch, dem wir auch weiterhin treu bleiben wollen", sagt Damian Izdebski, Gründer des Computerfachhändlers DiTech im pressetext-Interview. Auch wenn sich die IT-Branche derzeit mit einer großen Produktpalette und sinkenden Preisen konfrontiert sieht, gibt sich der Unternehmer zuversichtlich und plant bis 2015 einen Jahresumsatz von 200 Mio. Euro.

Massive Investitionen

Obwohl das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark in seine Expansion investiert hat, österreichweit rund 300 Mitarbeiter an 20 Standorten beschäftigt und 2011 einen Umsatz von 105 Mio. Euro erwirtschaftet hat, sieht das Management weiterhin Luft nach oben. „Entweder man geht es ganz oder gar nicht an. Der Markt in Österreich hat nach wie vor Platz für einen Ausbau unserer Angebote“, verdeutlicht DiTech-Gesellschafterin Aleksandra Izdebska auf Nachfrage von pressetext. Eine Expansion ins Ausland sei vorerst zwar nicht geplant, aber langfristig auch nicht gänzlich ausgeschlossen. „Die Expansion in Österreich hat Vorrang.“

Das laut dem Gallup Institut  „beste Computergeschäft Österreichs“ will schon am 30. Oktober in Wien-Mitte die nächste Dependance eröffnen. „Unsere Filiale in der Wiener Mariahilfer Straße geht ab wie eine Rakete. Jeder siebte Kunde wird dort angelegt“, freut sich Izdebski. Vor allem profitiere man von internen Strukturverbesserungen, wie einer noch professionelleren Betreuung von Unternehmenskunden und dem massiven Ausbau der logistischen Kapazitäten. „Als zertifizierter Vertriebspartner für Branchengrößen wie Apple oder Samsung müssen bestimmte Standards eingehalten werden“, sagt der DiTech-Gründer.

Product Experience wichtig

Aktuelle Herausforderungen sehen die Wiener im gewandelten Kaufverhalten vieler Kunden. „Im Vergleich zu früher hat sich die Produktpalette über die Jahre exorbitant verändert. Neue Hybridgeräte, die untereinander kommunizieren, erhöhen den Beratungsbedarf„, unterstreicht DiTech-Marketing- und PR-Leiter Gerhard Korn. Und Izdebska fügt hinzu: „Kunden wollen heute im Geschäft anders abgeholt werden als früher. Im Vordergrund steht immer mehr die sogenannte ,Product Experience‘, also das Ausprobieren der Geräte vor Ort und damit ein emotionales In-Kontakt-Treten mit den Produkten vor dem Kauf.“

Dem kommenden Mittwoch in Wien mit Spannung erwarteten Launch-Event des Microsoft-Betriebssystems Windows 8 blickt die DiTech-Geschäftsführung optimistisch entgegen. „Es ist definitiv eine Chance für uns und die Branche. Touch- und Gesten-Steuerung sowie eine Spracheingabe eröffnen völlig neue Möglichkeiten der Bedienung“, weiß DiTech-Urgestein Nikolaus Ruby, gegenüber pressetext. Wenngleich Hardcore-Usern der Umstieg auf Anhieb nicht leicht fallen werde, sei es – da für den breiten Massenmarkt konzipiert – sonst gesehen einfach und zudem lohnend, sich von Windows 7 und Co. zu verabschieden.

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