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Donnerstag, 13. Juni 2024
13 Waschmaschinen der Kategorie A+++ mit 1.400 U/min getestet

StiWa: Bosch, Siemens und Miele sind Testsieger

Hausgeräte | Die Redaktion | 07.11.2013 | |  Archiv
Drei Waschmaschinen von Bosch (Foto), Siemens und Miele überzeugten die Stiftung Warentest am meisten. Drei Waschmaschinen von Bosch (Foto), Siemens und Miele überzeugten die Stiftung Warentest am meisten.

Im aktuellen Stiftung Warentest (11/2013) wurden insgesamt 13 energieeffiziente Waschmaschinen der Kategorie A+++  mit 1.400 U/min. unter die Lupe genommen. Die baugleichen Waschmaschinen Bosch HomeProfessional SuperSilence WAY2854D und Siemens iQ 800 Waschmaschine WM14Y54D überzeugten die Stiftung Warentest genauso wie die Miele W 5861 WPS. Die drei Testsieger erhielten die Gesamtnote 1,6 (GUT) – das bisher beste Qualitätsurteil in der Kategorie Frontlader 1.400 U/min seit mehr als zehn Jahren.

Gleichzeitig manifestieren sich bei StiWa auch Kritikpunkte an den neuen Maschinen. Um mit dem Energielabel besonders gut dazu­stehen, loten die Anbieter immer neue Spar­potenziale aus. „Im 60-Grad-Programm waschen moderne Maschinen oft nur noch mit weniger als 50 Grad Celsius, eine schafft es sogar nur auf 35 Grad. Das spart Strom. Die Anbieter schreiben zwar 60 Grad auf ihre Maschinen – in Wirk­lich­keit handelt es sich aber meist um ein 40- bis 50-Grad-Programm”, urteilt die Stiftung.

So lang­sam wie noch nie

Um die Wäsche trotzdem sauber zu bekommen, waschen die Maschinen länger. Die 60-Grad-Label­programme moderner Maschinen dauern zwischen zwei und mehr als drei Stunden. Auch ein Wasch­gang im 40-Grad-Normal­programm dauert bei einigen neueren Geräten länger als drei Stunden. Noch mehr Geduld sei laut StiWa bei Wasch­trock­nern gefragt. Bis sechs Kilo Wäsche in einem Rutsch gewaschen und schrank­fertig getrocknet sind, vergehen mitunter rund 6,5 Stunden, so das Testurteil. Länger als beim separaten Waschen und Trocknen dauert das zwar nicht. Aber in Einzel­geräten können die noch zu waschenden und die bereits gereinigten Textilien parallel rotieren. Beim Wasch­trockner ist die Maschine die ganze Zeit voll ausgelastet. Kurz­programme brauchen zwar weniger lang als Normal- und Energiespar­programme, sind aber für Stiftung Warentest dennoch keine gute Alternative. Für normal verschmutze Wäsche benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser als die Stan­dard­wasch­gänge.

Verlierer und Gewinner

Testverlierer ist die Waschmaschine Gorenje W 7543 T. Mit rund 400 Euro zählte diese zwar zu den preiswerten Modellen im Test, jedoch lieferte sie das schlechteste Ergebnis. Zwar wasche sie befriedigend und spüle gut, dafür verbrauche sie aber deutlich mehr Strom und Wasser als ihre Konkurrenten. Das Hauptkriterium für die schlechte Note war jedoch, dass bei allen getesteten Modellen der Marke ein aufgescheuerter Schlauch im Geräteinneren dafür sorgte, dass Wasser aus der Maschine austrat. In der Einstiegsklasse konnte zB die Beko WMB 71443 LE überzeugen. Diese erhielt von den Testern die Note Gut.

Lautestes Gerät im Test war die Candy EVO 7143 DWS in der selben Preisklasse wie das getestete Gorenje- bzw Beko-Gerat. Zudem war sie die einzige Maschine im Test, die selbst im normalen Waschgang keine 60 Grad erreichen konnte und erhielt daher die Note Befriedigend.

Testsieger mit Note Gut (1,6) sind die Miele W 5861 WPS für 1.200 Euro, die Bosch HomeProfessional SuperSilence WAY2854D sowie die baugleiche Siemens WM14Y54D für 810 Euro. Diese Maschinen waschen sehr gut und erhielten insgesamt die beste Funktionsnote im Test, berichtet die Stiftung Warentest. Laut Tester sind sie einfach in der Handhabung und punkten mit geringen Verbrauchswerten und sind sehr zuverlässig.

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