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Samstag, 20. Juli 2024
Jubiläum und Eröffnung

GOGATECs „10er” am neuen Betriebsort

E-Technik | Karl Pichler | 28.05.2014 | Bilder | |  Archiv
Zum 10-jährigen Firmenjubiläum erfreuen sich die FirmenmanagerInnen des Besuches von Flüchtlingshelferin Ute Bock: Brigitte Kainradl-Schmoll, Marketing, und die Firmeninhaber Gottfried Kainradl und Gabriele Aicher.
(©K.Pichler) Zum 10-jährigen Firmenjubiläum erfreuen sich die FirmenmanagerInnen des Besuches von Flüchtlingshelferin Ute Bock: Brigitte Kainradl-Schmoll, Marketing, und die Firmeninhaber Gottfried Kainradl und Gabriele Aicher. (©K.Pichler)

Der ehemalige Lütze-Vertriebsmann Gottfried Kainradl bewies vor 10 Jahren durchaus Weitblick, als er gegen alle Usancen seine Homepage mit „.com” enden ließ. Vermutlich dadurch ist er aber auch einer der wenigen Österreicher (in der Branche der Vertriebsfirmen ohnedies), die einen Vertreter in Ecuador (!) nennen können. Ein 10-Jahresfest im neuen Firmengebäude stand am 23. Mai auf dem Programm: ein GOGAFEST, was sonst?!

Einmal im Jahr steht der Herr Gottfried (Kainradl) auch auf einer richtigen Veranstaltungs-Bühne und gibt Live-Kabarett. Einige Journalisten haben das noch nicht gesehen, es aber eingefordert. Nicht nur in Messegesprächen, sondern diesmal auf seiner Firmenbühne im Festzelt, kommt nicht nur viel Freude an der Arbeit rüber, sondern auch jede Menge ad hoc-Spaß. Vermutlich der Grund, warum seine Partnerin Gabriele Aicher und die Division „Party“ leitende Tochter Brigitte Kainradl-Schmoll immer gut „drauf“ sind und so herzerwärmendes Firmenmarketing betreiben.
Im 21. Bezirk in Wien wurde auf einem 1.500 Quadratmeter großen Grundstück ein neues zweistöckiges Büro und eine 9 Meter hohe Lagerhalle erbaut und eingerichtet. Modernste Kommunikationsanlagen und LED-Beleuchtung signalisieren Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit. Clever die Hausanordnung: Mitarbeiter schauen von den Büros ins Grüne und die Lieferwagen oder Kunden können direkt von der Straße am Lager andocken.

Bewegte Geschichte
Den Betrieb haben sie im Juli 2003 angemeldet und relativ „spät im Leben“, so Gottfried Kainradl in seiner launigen Ansprache, als reife Unternehmer begonnen, um alle üblichen Fehler anders zu machen. Außer 2009 gab’s trotzdem oft zweistellige Rekordumsätze. Dass das breite elektronische/elektrotechnische Produktspektrum der Vertriebsfirma für die  Automatisierungstechnik bestimmt sei, ist dabei eine glatte Untertreibung. Vor allem sind es die vielen kleinen „Helferchen“, die auch das Leben der Elektroinstallateure oder Mechatroniker (oder Altingenieure) bei ihrer Arbeit erleichtern. GOGATEC hat sich in den letzten Jahren von einer Handelsfirma mit Fremdprodukten zu einem Unternehmen mit eigenen Marken gewandelt. Von zuverlässigen Lieferanten werden deren interessanteste und innovativste Produkte ausgewählt und unter eigenen Markennamen wie GOGAFIX, GOGASWITCH oder GOGAFACE weltweit – bis zum Äquator eben – verkauft. Zur Ergänzung des Lieferprogramms werden aber auch Markenprodukte gehandelt.

Rauschendes Fest
Unter den Festgästen befanden sich dazu applaudierende, zufriedene Firmenvertreter, wie Kunden aus Vorarlberg, Egon Böhler mit MitarbeiterInnen und auch Lieferanten aus Deutschland. Kommt bei Betriebsgebäude-Eröffnungen selten vor, bei Jubiläen aber gut an: Alle 12 Mitarbeiter wurden in ihren Funktionen vorgestellt und geehrt. In der Branche bestens bekannt, hat auch Alfred Bernscherer, früher Geschäftsführer der Firma Weidmüller in Österreich, als Key Acount Manager und Bahn-Zuständiger einen feinen „Ausstiegs-Job“ bekommen, in dem er seine wertvollen langjährigen Kontakte einbringen kann.
Nicht nur das Catering von „Hannah’s Plan“, die spezielle Bierverkostung der Firma „Bierfracht“ und eine Live Band, Abba-Show und Vernissage von Gabrielle Harrer sollten Feierlaune und Menschliches signalisieren. Seine soziale Verantwortung signalisierte Kainradl beim Fest mit „Es geht uns gut, da wir Glück hatten“. Ein Stückchen davon sollte weiter gegeben werden: Flüchtlingshelferin Ute Bock, im Vorjahr durch einen Schlaganfall in ihrem Wirken zurückgeworfen, konnte persönlich einen Unterstützungsscheck mit beachtlichem Betrag entgegen nehmen. Zusätzlich wurde für bedürftige Kinder indirekt gespendet: die hochwertigen Weine, die vertrunken wurden, stammten aus einem Charity-Projekt des ehemaligen Siemens-Manager Thomas Schenk, Präsident von „WineAid – Wir helfen Kindern“.

 

Bilder
Launige Ansprachen der Gäste und Mitarbeiter durch Gabriele Aicher und Gottfried Kainradl. (©K.Pichler)
Launige Ansprachen der Gäste und Mitarbeiter durch Gabriele Aicher und Gottfried Kainradl. (©K.Pichler)
Die Gäste waren längst da, als die Sonderwagen kamen – Zufall der Wiener Lininen. Firmengebäude ohne Designerpreis von der Straßenseite. Der Bürotrakt hinten ist im 1. Stock als eine Kombination von Schau- und Chefraum noch ausbaufähig. (©K.Pichl
Die Gäste waren längst da, als die Sonderwagen kamen – Zufall der Wiener Lininen. Firmengebäude ohne Designerpreis von der Straßenseite. Der Bürotrakt hinten ist im 1. Stock als eine Kombination von Schau- und Chefraum noch ausbaufähig. (©K.Pichl
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