Donnerstag, 18. August 2022
„Kein Ersatz für Bodenstaubsauger“

VKI Saugroboter-Test

Hausgeräte | Stefanie Bruckbauer | 26.02.2015 | |  Archiv
Mit dem iRobot Roomba 880 wurden u.a. die besten Reinigungsleistungen erzielt, wie der VKI in seiner Saugroboter-Testung feststellte. Mit dem iRobot Roomba 880 wurden u.a. die besten Reinigungsleistungen erzielt, wie der VKI in seiner Saugroboter-Testung feststellte.

Der VKI hat sieben Saugroboter zwischen 200 und 750 Euro unter die Lupe genommen und festgestellt: „Saugroboter müssen in möblierten Räumen einiges leisten und nicht alle sind diesen Herausforderungen gewachsen.“ Von den sieben geprüften Modellen erreichten nur zwei eine „gute“ Gesamtbewertung. „Doch auch sie können in puncto Saugkraft nicht mit regulären Bodenstaubsaugern mithalten“, sagt der VKI.

Saugroboter müssen in möblierten Räumen einiges leisten: Selbstständig den Weg über Schwellen, Teppichkanten und Kabel finden, dabei möglichst viel Fläche abarbeiten und auch rund um Tischbeine und Zimmerecken zuverlässig reinigen. Aber nicht alle sind diesen Herausforderungen gewachsen, wie ein aktueller Produkttest des VKI zeigt.

Die besten Reinigungsleistungen erzielten laut den Konsument-Testern die Modelle Vorwerk Kobold VR 200 und iRobot Roomba 880. „Besonders das Vorwerk-Modell kann dank seiner halbrunden Form auch Ecken zuverlässig von Schmutz befreien – eine Aufgabe, an der die Mehrheit der Geräte scheitert“, sagt Konsument. Für einen regulären Staubsauger sei allerdings auch der stärkste Roboter keine echte Konkurrenz: „Selbst das Testsieger-Modell von Vorwerk holte nur halb so viel Staub aus dem Teppich wie ein guter Bodenstaubsauger“, so das Ergebnis.

Als Ersatz für ein klassisches Gerät sind Saugroboter laut VKI daher nur beschränkt geeignet – „wohl aber als Unterstützung für die tägliche Reinigung.“ Und: „Wer sich von einem Saugroboter Hausarbeit abnehmen lassen möchte, muss mit höheren Anschaffungskosten rechnen.“ Die beiden mit „gut“ bewerteten Saugroboter sind ab 700 Euro aufwärts erhältlich und kosten damit etwa das Dreifache eines guten Bodenstaubsaugers. Wie die Tester feststellten, sind die getesteten Saugroboter von Dirt Devil und Vileda mit rund 200 Euro zwar deutlich günstigster, aber in puncto Reinigungsleistung „nahezu wirkungslos“.

Konsument-Tipps

• Je freier der Roboter fahren kann, desto besser. Entfernen Sie daher Spielzeug, Kleidung und zerbrechliche Gegenstände vom Boden, beseitigen Sie auch Kabel und schieben Sie Fransen gegebenenfalls unter den Teppich.

• Begleiten Sie den Roboter auf seiner ersten Tour. So lassen sich mögliche Problemstellen erkennen, entschärfen oder sperren.

• Halten Sie den Weg zur Ladestation immer frei, damit der Sauger ungehindert dorthin zurückkehren kann.

• Reinigen Sie den Staubbehälter am besten nach jedem Einsatz. Säubern Sie auch die Sensoren regelmäßig. Verschmutzt können sie Hindernisse möglicherweise nicht rechtzeitig erkennen.

Den gesamten Testbericht gibt es in der Konsument Märzausgabe.

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