Montag, 22. April 2019
Hot!E&W-Gründer gestorben

Helmut J. Rockenbauer (1943 – 2016)

Hintergrund | Die Redaktion | 03.08.2016 | | 17  

E&W-Gründer Helmut J. Rockenbauer, er war über drei Jahrzehnte „Mr. Elektro” in Österreich, ist vergangenen Samstag nach langer, schwerer Krankheit 73jährig gestorben.

Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass Helmut J. Rockenbauer Anfang der 80er mit Gründung der E&W (zusammen mit seiner Frau als Mastermind der Finanzen und dem flott schreibenden Juristen Fritz Knöbl) den Fachzeitschriftenjournalismus neu erfand.

Mit revolutionären Ideen, viel Fleiß, Leidenschaft, Einsatz und journalistischem Können machte er die E&W von der belächelten Neuerscheinug in einem gesättigten Markt, innerhalb weniger Jahre zur unangefochtenen Nummer eins in Österreich.

Parallel dazu lehrte er viele Menschen das journalistische Handwerk und sorgte auf diese Weise dafür, dass sein Geist auch heute noch in zahlreichen österreichischen Redaktionen fortlebt. Außerdem pflegte er ganz ausgezeichnete Kontakte zu unzähligen Unternehmern und Managern in der Elektrobranche und wusste um die Sorgen und Nöte der Branche so gut Bescheid wie kaum ein anderer. Letzteres trug ihm bald den hoch verdienten Spitznamen „Mr. Elektro” ein und 2009 den ”Platin-Stecker” für sein Lebenswerk.

Erst in den letzten Jahren zog er sich nach und nach vom Tagesgeschäft zurück und überließ das Management des Fachmagazins seinem Sohn Andreas,  stand der Mannschaft jedoch weiterhin jederzeit, aber niemals ungefragt, mit Rat und Tat zur Seite.

Da Helmut J. Rockenbauer, obwohl der Fortschrittsverweigerung unverdächtig, nicht nur das Computerzeitalter mit kritischen Blicken verfolgte, sondern darüber hinaus auch dem Internet nicht allzuviel abgewinnen konnte und stets das gedruckte Magazin als die Krone des Journalismus betrachtete, soll ein ausführlicher Nachruf auf ihn nicht hier, auf elektro.at, sondern in der kommenden Ausgabe der E&W erfolgen. Das wäre ganz in seinem Sinn gewesen.

Er wird uns allen sehr fehlen!

Die Beisetzung erfolgt am Dienstag, den 9. August, um 11:30 am Ottakringer Friedhof (Halle 2) im Beisein der Familie, seiner Freunde und Weggefährten.

Kommentare (17)

  1. Anteilnahme

    Habe Helmut schon bei der Wiener Messe damals kennen gelernt. Seine Senior-Kommentare im E+W immer wieder gerne gelesen. Dietmar Gassner Frastanz Vorarlberg Jg.1939 Pensionist. Von der ersten Stunde bis 2005 „EXPERT GASSNER“

    Aufrichtiges Beileid.

  2. Beileid

    Lieber Andi,schon als Lehrling habe ich deinen Vater gekannt und wie das halt so ist sucht man sich als junger Mensch Vorbilder.Dein Vater und mein Lehrherr waren sicher die die mich am meisten beeinflusst haben. Meine allerbesten Wünsche und und viel Kraft für eure Familie.Manfred

  3. Beileid

    Dem geamten Verlagsteam und der Familie mein herzliches Beileid. H. Rockenbauer halte ich persönlich als beeindruckenden Menschen und Fachjournalisten in Erinnerung, dem ich im Jahr der Jahrtausenwende zum ersten Mal begegnen durfte.

  4. Aufrichtiges Beileid

    Lieber Andreas,
    ich wünsche dir und der gesamten Familie in diesen schweren Stunden des Loslassens viel Kraft und positive Gedanken. Ich durfte Helmut Rockenbauer in den Anfängen der Futura vor mehr als 10 Jahren noch persönlich kennen und schätzen gelernt. Wir verlieren mit ihm auch einen Kämpfer für eine heimische Fachmesse. Ich werde ihn in guter Erinnerung behalten.
    Mit aufrichtigem Beileid
    Paul Hammerl

  5. Herzliches Beileid

    Lieber Andi, Lieber Ronny, Liebe Fam. Rockenbauer !Ich kann Euch nur mein aufrichtigstes Beileid übermitteln und Euch viel Kraft wünschen in diesen schweren Stunden. Euer Vater war ein Urgestein in dieser Branche, das es nur einmal gegeben hat. Authentisch wie er war, war er auch für mich und viele Andere ein Prediger und unerstezbar für diese Branche. Er wurde nie müde, das zu sagen, was Ihm am Herzen gelegen ist. Für die E- Branche hat er sehr viel getan und wer weiß, was alles nicht geschehen wäre ohne Ihn. Er wird uns allen fehlen ! Alles Gute an Euch !

  6. Anteilnahme

    In diesen Stunden, in denen sich plötzlich alle Prioritäten verschieben und letztlich unvermeidbares doch nicht zu verstehen ist, darf ich der Familie Rockenbauer im Namen von REXEL Austria und der Vertriebsorganisation SCHÄCKE unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen.

  7. Beileid

    Liebe Familie Rockenbauer,

    im Namen unserer Organisation übermittle ich Ihnen unser aufrichtiges Beileid und unser tiefes Mitgefühl.

    Herzlich Grüße
    Peter Osel

  8. Herzliches Beileid

    Lieber Andreas,

    Dir und Deiner Familie unser (auch von Alfred Janovsky) aufrichtiges Beileid. Es ist immer schwer, einen geliebten Menschen gehen zu lassen, aber ich weiß wie sich diese Krankheit im Finale darstellt und da ist es für den Betroffenen nichts anderes als eine Erlösung.
    Für die Hinterbliebenen ist es hart, aber behaltet ihn in euren Gedanken, wie er es verdient hat.

    Alles Liebe,
    Martin

  9. Unfassbar traurig

    Wenn auch etwas wissend über den leidvollen Weg, ist das ein menschlicher, für die Branche kämpfender und mit unglaublichem Wissen nicht zu ersetzender Verlust.
    Danke Ihm und Euch für All Das.
    Sende viel Kraft und aufichtiges Mitgefühl.
    Mein Beileid
    Erich Kurz

  10. „Und so jemand muss einmal sterben…“

    Liebe Frau Rockenbauer, lieber Andreas und Bruder,

    mein herzliches Beileid zum Ableben Ihres Gatten und Eures Vaters. Als ich in meiner Post die Parte vorfand, konnte ich es kaum glauben. Ein Workaholic wie HJR, der in meiner Erinnerung nahezu permanent unter Strom stand und ein Ausbund beneidenswerter Agilität war, galt für mich als so gut wie unsterblich. Mit dem Tod hatte er früher höchstens mal kokettiert. Etwa dann, wenn sein fundamentales Branchengedächtnis gefragt war, um der Redaktion langwierige Recherchen zu ersparen. Hatte er die Antwort – wie immer – parat, folgte darauf zumeist ein schmunzelndes: „Und so jemand muss einmal sterben…“

    Helmut J. Rockenbauer war eine authentische Autorität. Einer, der für seine Überzeugung auf die Barrikaden stieg und sich jedem Gegner stellte. Jetzt traf er auf den ersten, dem er nicht gewachsen war. Man wird dem „HeRo“ der Elektrobranche sicher noch lange gedenken.

  11. Danke

    Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich „HeRo“, wie wir Helmut Rockenbauer in der Redaktion respektvoll nannten, persönlich kennen lernen durfte. Immer wieder hat er sich Zeit genommen, um die Fragen von uns „Jung“- Redakteuren geduldig zu beantworten, … um uns Zusammenhänge und Grundlagen innerhalb der Branche zu erklären. Und auch was das journalistische Handwerk angeht, hatte Helmut Rockenbauer immer sehr gute Tipps für uns parat. Ich werde das, … die Gespräche und Begegnungen, … Helmut Rockenbauer als Teil der Redaktion und als Mensch vermissen!

    Auch ich wünsche Familie Rockenbauer viel Kraft!

  12. Es war mir eine Ehre…

    Lieber Andreas,

    Ich möchte Dir, Deiner Familie und der gesamten E&W-Redaktion mein zutiefst empfundenes Mitleid ausdrücken. Auch wenn ich lange Zeit lediglich ein „Mitbewerber“ deines Vaters war, war es mir eine Ehre, mich mit einem der Besten der Elektro- und der Fachjournalismusbranche messen zu durfen. Dabei habe ich Ihn zwar als harten, aber immer fairen „Gegner“ kennengelernt. Ich wünsche euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.

    Alles Liebe
    Chris Lanner

  13. Beileid

    Von meiner Seite her kann ich nur mein Beileid aussprechen 🙁 Es ist immer wieder traurig, dass Krankheiten Menschen unschuldig heimsuchen. Er hätte mit Sicherheit einen schöneren Abend verdient.

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