Mittwoch, 1. April 2020
Bestnoten bei allen Reinigungsprogrammen und in der Handhabung

Miele Geschirrspüler im Konsumenttest

Hausgeräte | Stefanie Bruckbauer | 03.08.2016 | Bilder | |  
Stiftung Warentest testete voll- und teilintegrierte Geschirrspülermodelle und in beiden Kategorien erreichte nur Miele die beste im Test vergebene Gesamtnote „gut“. Stiftung Warentest testete voll- und teilintegrierte Geschirrspülermodelle und in beiden Kategorien erreichte nur Miele die beste im Test vergebene Gesamtnote „gut“.

Ein von der deutschen Stiftung Warentest durchgeführter und von Konsument veröffentlichter Geschirrspüler-Test attestiert Miele nur Bestnoten. Sowohl bei voll- als auch bei teilintegrierten Modellen erreichte nur Miele die beste im Test vergebene Gesamtnote „gut“. Und auch aus einem zeitgleich veröffentlichten Staubbeutel-Vergleichstest ging Miele als Testsieger hervor.

Der Verein für Konsumenteninformation kam in seinem aktuell veröffentlichten Geschirrspüler-Test (durchgeführt von der deutschen StiWa; nachzulesen in der „Konsument“ Ausgabe 8/2016) zum Ergebnis: „Bei den Geschirrspülern mit 60 Zentimetern Breite und Energieeffizienzklasse A+++ bleibt Miele das Maß der Dinge.“ Bei den teilintegrierten Geräten siegte das Modell G 6200 SCi und bei den vollintegrierten der ansonsten baugleiche G 6260 SCVi. „In beiden Fällen erreichte nur Miele die beste im Test vergebene Gesamtnote ‚gut’ mit 72 erreichten Prozentpunkten“, berichtet der Hersteller stolz.

Beim Blick in das Innere des G 6200 SCi von Miele stellten die Tester fest: „Teller stehen in drei Reihen im Unterkorb. Weingläser hängen an höhenverstellbaren Haltern“, so heißt es in der Kommentierung, und weiter: „Am Ende des Spülgangs öffnet der Testsieger automatisch die Tür, damit Frischluft das Geschirr trocknet. Zudem trägt die Miele das beste Effizienzlabel A+++.

Das getestete Modell soll seine Arbeit nicht nur komfortabel und sparsam verrichten, sondern auch „mit souveräner Gründlichkeit“. Dies belegen die drei Bestnoten zur Reinigungswirkung im Sparprogramm (gut), dem Automatikprogramm (gut) und dem Kurzprogramm (gut). „Am besten spült Miele“, so das Resümee der Tester. Bei der Handhabung erreichte Miele mit der Note „gut“ ebenfalls das beste Ergebnis im Test. Ein „Sehr gut“ gab es auch in der Kategorie „Geräusch“. Beide Testsieger, also das teilintegrierte wie das vollintegrierte Modell, arbeiten ausschließlich mit Frischwasser und gelten als sparsam im Verbrauch (ab 6,5 Liter im Automatikprogramm). Sie sind ausgestattet mit der patentierten Miele 3D-Besteckschublade und verfügen über Startvorwahl sowie Restzeitanzeige.

„Miele setzt Maßstäbe“

„Dieser erneute Testerfolg zeigt einmal mehr, dass die Geschirrspüler von Miele dank ihrer Kombination aus Reinigungswirkung, Beladungskomfort und Energieeffizienz im Markt Maßstäbe setzen“, sagt Martin Melzer, Geschäftsführer Miele Österreich. Dabei seien zwei weitere maßgebliche Aspekte in die Bewertung gar nicht miteingeflossen – „nämlich die sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Miele-Geräte“, so Melzer. Die Lebensdauer habe man nicht getestet, weil es hierfür keine zeitraffenden Labormethoden gebe, so heißt es seitens der Redaktion von Konsument in der Erläuterung hierzu. Mit dieser Ungewissheit müsse derzeit jeder Kunde leben, so resümiert die Redaktion – nicht ohne gleichzeitig daran zu erinnern, dass Miele seine Spüler nach eigenem Bekunden auf eine Lebensdauer von 20 Jahren teste.

Original-Staubbeutel versus Kopien

In der gleichen Ausgabe des Testmagazins Konsument (08/2016) wurden auch Original-Staubbeutel der Hersteller mit Kopien verglichen. Auch hier ist Miele mit dem getesteten HyClean GN Staubbeutel als Testsieger hervorgegangen.

Auf den ersten Blick erreichen die Beutelkopien ein gutes Qualitätsurteil. Allerdings soll keine Kopie in Bezug auf die Staubaufnahme an das Miele Original herankommen. „Alle Kopien erreichen schlechtere Staubaufnahmewerte. Das Original ist besser als jede Kopie!“, so das Fazit. Und: „Trotz schlechterer Saugleistung und Wegfall von Motorschutzfilter (der im Paket der Staubbeutel bei Miele enthalten ist) bleibt beim Kauf von Fremdbeuteln bei genauerer Betrachtung der Testergebnisse auch keine Ersparnis.“ Weil: In alle Miele Kopien passe deutlich weniger Staub als in das Original, was zu häufigerem Wechseln des Beutels führen würde. Stiftung Warentest führte das in ihrer Testdokumentierung auch explizit an: „Viele Kopien können jedoch weniger Staub aufnehmen, bevor die Saugkraft merklich nachlässt – der Nutzer muss den Beutel also früher wechseln. Das schmälert die mögliche Ersparnis.“

Interessanter Vergleich

Der Test brachte darüber hinaus einen interessanten Vergleich zu anderen getesteten Markengeräten in Kombination mit den Originalbeuteln der Hersteller. „In einem Miele Staubsauger mit original Staubbeutel kann man 1.200 g Normstaub (= Feinstaub und viel „verstopfungsträchtiger“ als haushaltsüblicher „Normalstaub“) einsaugen und die Leistung bleibt immer noch auf einem sehr guten Niveau. Bei den anderen Originalbeuteln der getesteten Markengeräte sind es weniger als die Hälfte bzw. nicht einmal ein Drittel im Vergleich zu Miele. So muss man beim Kauf eines Miele-Staubbeutels (inkl. Original-Beutel), nur halb so oft, bzw. seltener den Beutel wechseln im Vergleich zu den anderen getesteten Staubsaugern, was das Miele-System über die Jahre deutlich günstiger macht.“

Bilder
In einem weiteren Test (von Konsument) wurden die Original-Staubsaugerbeutel der Hersteller mit Kopien verglichen. Die Original-Staubbeutel von Miele erreichten hier ebenfalls die besten Werte.
In einem weiteren Test (von Konsument) wurden die Original-Staubsaugerbeutel der Hersteller mit Kopien verglichen. Die Original-Staubbeutel von Miele erreichten hier ebenfalls die besten Werte.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.