Donnerstag, 30. Juni 2022
Bundesverband PV Austria empfiehlt: Rechtzeitig einreichen

Klimafondsförderung für Photovoltaik-Anlagen bereits zur Hälfte abgeholt

E-Technik | Wolfgang Schalko | 10.08.2016 | |  
PVA-Präsident Hans Kronberger mahnt zur Eile bei der Einreichung der Förderansuchen. (©PVA/Martina Draper)
PVA-Präsident Hans Kronberger mahnt zur Eile bei der Einreichung der Förderansuchen. (©PVA/Martina Draper)

Mit Sonntag, den 7. August, war bereits die Hälfte des Förderbudgets zur Unterstützung von Photovoltaik-Kleinanlagen ausgeschöpft. Heuer werden durch den Kima- und Energiefonds insgesamt 8,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Dazu Hans Kronberger, Präsident vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): „Wir erwarten, dass die Förderung für Kleinanlagen bis 5 kWp deutlich vor Ende des Förderzeitraums am 14. Dezember 2016 ausgeschöpft sein wird und empfehlen daher, zeitgerecht die Förderung (max. 1.375 Euro) zu beantragen.“

Derzeit ist innerhalb der PV-Branche ein verstärktes Interesse am Eigenstromverbrauch festzustellen. Kronberger: „Mit einem erhöhten Anteil an Eigennutzung des Sonnenstroms lassen sich die Amortisationszeiten für PV-Anlagen deutlich verkürzen.“ Neben der Optimierung der Nutzungsgewohnheiten zeichnet sich der Einsatz von Sonnenstrom bei der intelligenten Raumwärmenutzung (Wärmepumpe, Infrarot-Anlagen) oder bei der Warmwasseraufbereitung ab. Sowohl die E-Mobilität als auch die Stromspeicherung sind massiv im Vormarsch und bieten zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für PV-Strom. Das Abwenden der ursprünglich geplanten Eigenverbrauchsbesteuerung durch den PVA war ein wichtiger Schritt für diese Entwicklung (jährliche Freigrenzen für den Eigenverbrauch von 25.000 kWh pro Jahr erreicht).

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