Freitag, 24. September 2021
Herstellerübergreifend

Smart Factory „mit allen Sinnen”

E-Technik | Karl Pichler | 11.04.2017 | Bilder | |  
Agenturchef Helmut Zauner lud zur SAMRT-Vorschau „mit allen Sinnen”. Agenturchef Helmut Zauner lud zur SAMRT-Vorschau „mit allen Sinnen”.

Bei einem Pressegespräch stellten die Unternehmen Aucotec, Buxbaum Automation, Gogatec, Industrial Automation und Weidmüller ihre Neuheiten vor, die sie vom 16. – 18. Mai auf der SMART Automation in Linz präsentieren werden.

Bei der Vernetzung von Maschinen und Anlagen sowie der Digitalisierung aller dafür notwendigen Prozesse müssen alle Sinne des Technikers funktionieren. Effizientes Engineering, intelligente Schaltschrankfertigung mit verlässlichen Komponenten, zuverlässige Datenübertragungen und Datenverbindungen sowie systemunabhängige Visualisierungen und der Schutz vor Cyberkriminalität sorgen dafür, dass moderne Maschinen- und Anlagenkonzepte erfolgreich realisiert werden können.
Fällt jedoch einer der Sinne aus, kann dies zu erheblichen Produktionsproblemen führen. Im Rahmen des Events „Lunch in the Dark“, zu dem die Agentur HZComm zusammen mit den betreuten Firmen vor der Linzer SMART einlud, sollte getestet werden, wie sich der Ausfall eines der Sinne anfühlt – etwa durch den Wegfall des Sehens. „Lunch in the Dark“ lieferte für die Firmenmanager und Pressevertreter neue Erfahrungen und viele Überraschungen beim Mittagessen in absoluter Dunkelheit. Hier aber die Messe-Highlights visuell:

Aucotec entwickelt die Engineering Software Engineering Base (EB) für den gesamten Lebenszyklus von Maschinen, Anlagen und mobilen Systemen. Das reicht vom Fließbild über die Leit- und E-Technik in Großanlagen bis zum modularen Bordnetz in der Automobilindustrie. 
Auf der SMART Automation demonstriert das Unternehmen mit neuen Systemen, wie der sichere Datenaustausch zu verschiedenen Automatisierungssystemen erfolgen kann.

Weidmüller stellt den ganzheitlichen Prozess der Industrial Connectivity in den Fokus seines Messeauftritts. Dafür wechselte der seit 50 Jahren in Österreich führende Elektro- und Elektronikanbieter erstmals auf die Empore des Design Centers. Im Fokus der Präsentationen stehen Lösungen und Produktneuheiten für die moderne Schaltschrankfertigung im Rahmen der Initiative CONNECTED 4 PRODUCTIVITY sowie für Industrie 4.0 und Digitalisierung. Wie das ausgestellte Portfolio praktisch umgesetzt werden kann, wird anhand von realen Beispielen am Messestand demonstriert.
Für Weidmüller bilden die Themenfelder Industrie 4.0 und Digitalisierung bereits seit mehreren Jahren einen Schwerpunkt. Dafür existieren bereits viele Produkte und Lösungen im Portfolio, die in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut werden sollen. So etwa mit der neuen Industrial Analytics-Lösung, durch die Kunden einen Mehrwert aus ihren Maschinen- und Anlagendaten erzielen können, um ihre Prozesse und Ressourcen zu optimieren.
Als Erfinder der Klemme kennt Weidmüller die Themen der Industrial Connectivity sehr genau. Dazu gehört das Abgreifen der Signale an bestehenden Installationen, um diese dann per Netzwerk an eine Datenbank zu bringen. Diese Kompetenz wird zukünftig auch in digitaler Form weiter ausgebaut.

Der Messestand von Gogatec ist bekannt für die größte Dichte an Produkten pro Quadratzentimeter. Trotzdem entdeckt man jedes Jahr interessante Neuheiten wie die neue Serviceschnittstelle GOGAPLUG. Sie ermöglicht die einfache und schnelle Verbindung ins Schaltschrankinnere ohne die Türe zu öffnen. Um Komponenten und Bauteile eindeutig zu identifizieren, hat Gogatec zwei Thermotransferdrucker in sein Programm aufgenommen. Zu guter letzt wird das bewährte Industriestecker-Programm ILME um eine weitere Variante erweitert.

Buxbaum Automation präsentiert in Linz u.a. einfache Fernwartung von Maschinen und Anlagen mit Zugriff von jedem Ort der Welt mit jedem webfähigen Endgerät.

Die totale Vernetzung innerhalb der Produktion einerseits und mit der Bürowelt andererseits hat sehr viele Vorteile, birgt jedoch eine große Gefahr: Cyberangriffe. Da reichen herkömmliche Schutzmaßnahmen bei weitem nicht mehr aus. Industrial Automation stellt dazu das Industrie-Computersystem IRMA auf der SMART Automation vor und informiert in Vorträgen über die Gefahrenszenarien, die zur unmittelbaren Bedrohung werden können.

Bilder
Weidmüller Österreich-Chef Josef Kranawetter vernetzt auf der SMART die Firmen. (Fotos: K.Pichler)
Weidmüller Österreich-Chef Josef Kranawetter vernetzt auf der SMART die Firmen. (Fotos: K.Pichler)
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