Dienstag, 26. Mai 2020
Nach Wetter-Handicap

1.943 Besucher bei Elektrofachhandelstagen

Hintergrund | Dominik Schebach | 24.04.2017 | | 15  
Branchentreffpunkt Elektrofachhandelstage. Branchentreffpunkt Elektrofachhandelstage.

Vergangenen Samstag ist die erste Auflage der Elektrofachhandelstage zu Ende gegangen. Nach ersten Informationen zählte Veranstalter Reed insgesamt 1.943 Besucher. Damit blieb die Messe bei der Besucheranzahl knapp unter dem Vergleichswert der letzten Frühjahrsordertage.

Nach drei Tagen waren es rund 100 Besucher weniger, als bei den letzten Frühjahrsordertagen im Jahr 2014. Konnten damals 2.049 Besucher gezählt werden. Unbestritten ist, dass der Donnerstag als Messetag unter den Erwartungen geblieben ist. Ob das auf den Wintereinbruch vergangene Woche zurückzuführen ist, muss man noch genauer analysieren. Dagegen kamen am Freitag und am Samstag durchaus das gewünschte Messefeeling in den Hallen 1 und 2/6 des Salzburger Messegeländes auf.

Vom Messeveranstalter Reed zogen GF Benedikt Binder-Krieglstein und Messeleiter Category Manager Markus Reingrabner noch am Samstag ein erstes Resümee über die Veranstaltung. „Ohne Schulterschluss der Branche wären die Elektrofachhandelstage nicht möglich gewesen“, so Binder-Krieglstein. „Mein Dank gilt hier wirklich allen, die sich in die Bresche geworfen haben, um diese Messe zu verwirklichen. – Und ich hoffe, dass auch kommendes Jahr wieder alle dabei sind.“

„Angesichts der knappen Vorbereitungszeit haben wir, glaube ich, ein sehr gute Veranstaltung zustande gebracht“, ergänzt auch Reingrabner. Für die Zukunft wünscht sich das Messeteam wieder mehr Kontinuität, damit die Branchenveranstaltung auch besser in den Köpfen verankert ist.

Kommentare (15)

  1. Das Problem wird von Einem zum Anderen geschoben.

    Da wird z.B. gesprochen von der Messe in der Mitte ? Ja geografisch stimmt es, kommt die Geografie oder der Menschen? Also ist sie nicht in der Mitte.
    Mit Preisen (Spannen) werden kleine Händler sehr wohl abgespeist, so Meldungen, da können wir nichts machen wenn der Preis unter dem Einkauf liegt.
    Das Freundschaftsgefühl geht dem kleinen Händler zur Industrie eben dadurch verloren, und besuchen tut man eben Freunde lieber.
    Die Überheblichkeit der Industrie gegenüber dem kleinen Händler zeigt der Teilnehmer „Industrie Teilnehmer“.

  2. elektro fachhandelstage

    Bei schleppenden Geschäften, kann sich ein bewusster Kaufmann nicht zwei Werktage (auch 3)für Messebesuche erlauben.Wie von der Industrie bejammert sind auch die Standmieten sehr hoch plus Personal …..das senkt auch die Besucherzahl,die im reduzierten Format „abgespeist“wird.Warum werden nicht branchennahe Messen zusammengelegt?2 Wochen vorher Powerdays ?? Messen sind so wertvoll auch zum Networking,aber in dieser Form für keinen ein Gewinn.

  3. Mittig

    @ Kunde / Lieferant:

    Glaube nicht, dass Salzburg ein Monopol auf die FH-Messe hat. Glaube es ging bei der Standortwahl eher darum, dass die Messe „in der Mitte“ ist und sich kein Händler (was die Anfahrt betrifft) benachteiligt fühlt

    Was auch dazu kommt: Wien ist bei den Westösterreichern ja nicht ganz so beliebt …

    @ Händler X: Ich verstehe nicht, warum Händler nicht in der Lage sind einen Nutzen aus so einer Messe zu ziehen! Endlich hat man mal Ansprechpartner vor sich stehen und kann vielleicht auch mal den Vertriebsleiter oder GF was fragen…

  4. Der Handel schläft

    Die Industrie hat sich noch einmal (vermutlich das letzte Mal) aufgerafft um dem österreichischen FH eine vernünftige Messe zu bieten. Wenn ma sich das Interesse und die Begeisterung mit welcher die Händler vor Ort waren ansieht dann liegt es auf der Hand das sich die Industrie das finanziell nicht mehr antun wird. Außer Spesen nix gewesen.

  5. Ist es wirklich noch notwendig

    Ich bin selbst als Händler sehr kritisch da es um mein Geschäft geht. Aber einige meiner Kollegen sind deshalb nicht gekommen weil es für sie keinen Sinn mehr macht und sie keinen Nutzen sehen. Und um ganz ehrlich zu sein – wenn ich selbst nicht gekommen wäre hätte ich auch nichts versäumt.

  6. von Salzburg nach Wien

    Vorschläge gibt es genug nur will sie keiner hören.
    FRAGE… hat Salzburg ein Monopol auf FH/TK Messen?

    Geht damit doch endlich nach Wien …. dann kommen auch mehr Gäste.

  7. nur ned bewegen

    wenn ich die kommentare lese, frage ich mich wozu noch gedanken an die händler verschwenden und eine messe planen,….denn das wird die industrie machen.

    man macht sich zum teil lustig über die menschen welche auf den efht waren,…. da bleibt mir die spucke weg! das ist nicht nur von dummheit geprägt sondern auch von schlechten benehmen anderen ggü.

    @schreck: sitzen und zuhören was andere erzählen ohne dabei selbst etwas zu tun,…..dass ist es was den fh kaputt macht.nicht mehr nur reden, sondern
    es ist an der zeit aufzustehen und es selbst in die Hand zu nehmen.
    NUR,…!!! BEDENKE!!!
    wenn man das macht, ist man bei einem scheitern selbst der verursacher und man kann es nicht der industrie(preise) der Kooperation (falsche werbung)oder gar dem internet, zu dem man sagen muss,…die haben oft bessren service als mach einer unter uns.

    ich gehe den weg von aussteller und besucher.

    ich habe nachgedacht und möchte folgenden vorschlag in die runde werfen: ich höre immer wieder das die industrie eine konsumentenmesse braucht! daher,… um zu testen wie es den angenommen wird, kann man das in salzburg tun. für händler gibt es mittwoch / donnerstag und ab freitag-sonntag konsumenten und händler gleichzeitig.ich wäre ja dafür das alle eintritt zahlen. denn wie heisst es im volksmund,…wos nix kost´- is´nix wert!

    danke an die aussteller und besucher, denn die brauch man für eine messe!

    also bevor wieder einer meint seine zeit mit einem nutzlosen Kommentar zu verschwenden, nutze die zeit für einen sinnvollen und umsetzbaren vorschlag!

  8. Danke

    Danke, an alle Händler und die Kooperationen die alle Jahre wiederkommen und die Industrie/Aussteller unterstützen. Allen Nörglern sei gesagt, sudern und jammern und die Messe nicht besuchen ist auch ein Weg, ich hoffe das diese Händler in Zukunft keine Infos von der Industrie bekommen und DUMM sterben.
    PS: Powerdays und E_FHTage wäre eine gute Lösung.

  9. Das jährliche Trauerspiel

    Man freut sich über 1.943 Fachbesucher, während die PhotoAdventure vormacht, wie man 20.000 Besucher samt Eintrittsgeld in die Hallen zieht. 😮

  10. Kooperationstagungen als Alternative?

    Aus Kostengründen für die Industrie wird sich eine Messe in Österreich leider nicht mehr rechnen. Toll wären allerdings Kooperationsklausuren die zwei Tage dauern könnten. Dort könnte man über brennende Herausforderungen diskutieren und sich Vorträge anhören. Die Industrie sollte bei diesen Klausuren nur am Rande mitspielen. Wichtig ist, dass es um die Themen dabei geht, die den Fachhändler auch wirklich weiterbringen.

  11. Stell dir vor es ne Messe und keiner geht hin

    aber dann schreien das die Industrie nichts für den Handel macht. Jetzt nicht erstarren um gleich wieder zu versuchen alles zum Teufel zu jagen,….. Nun gilt es den Verstand einzuschalten und Verbesserungen zu finden. Für die Anreise zur Messe gilt,…mit dem Zug von Wien nach Salzburg und wieder zurück braucht man keine 6 Stunden und mittlerweile sehr komfortabel. Ein Taxi + Zugkarte kostet unerheblich mehr als die Autofahrt. So und nun,…….lasst uns Ideen sammeln um den fortbestand der Messe zu sichern.

  12. Papst

    Bin Jahrelanger Besucher von Futura über Aelvis über Elektrofachhandelstage und musste beobachten das der Besucherrückgang enorm ist, wen ich an Zeiten der Futura denke, da dachte keiner an eine Namensänderung.

    Man muss sich Gedanken machen WARUM?
    Ich seh das derzeit aus den Grund
    * Internet
    Meist aktuellere Informationen als auf der Messe
    * Angebote
    Samt „Messeangebote“ trotzdem keine Konkurrenz fähigen Preise vieler Marken
    * Kontakte
    Neue Firmen nicht mehr zusehen!

  13. Weniger Besucher

    Wie wäre es mal mit einer Messe in Wien? Ich war die letzten Jahre nicht auf der Messe weil 3 Stunden Hinfahrt – 2 bis 3 Stunden Messe – 3 Stunden Rückfahrt. Ist vielleicht das der Grund des Besucherschwundes die letzten Jahre gewesen ? Wie wäre es im jährlichen Wechsel Wien und Salzburg ?

  14. Kein Wunder

    Lieber Händler!
    … wenn ich solche Kommentare lese wundert es mich ÜBERHAUPT NICHT mehr wenn die Elektrofachhandelsmessen in Österreich den Bach runter gehen – oder anders formuliert: dass die Industrie keine Lust mehr hat diesen Aufwand und die (nicht zu verachtenden) Kosten auf sich zu nehmen!
    Das ganze ist respektlos!

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