Freitag, 7. Oktober 2022
Erstmals im Mai 2018

C4I: Connectivity for Industry im Messetrio Wien

E-Technik | Karl Pichler | 19.05.2017 | |  Archiv
Über den Dächern von Linz beginnt´s: Alexander Eigner, Barbara Leithner und Benedikt Binder-Krieglstein, stellen eine neue Fachmesse im Verbund mit der SMART und der Intertool vor – C4I, digital überall. (Foto: Reed Exhibitions) Über den Dächern von Linz beginnt´s: Alexander Eigner, Barbara Leithner und Benedikt Binder-Krieglstein, stellen eine neue Fachmesse im Verbund mit der SMART und der Intertool vor – C4I, digital überall. (Foto: Reed Exhibitions)

Reed Exhibitions lanciert ein neues Fachmesseformat für Digitalisierungsthemen in der Industrie. Die Premiere wird bereits parallel zur Intertool und SMART Automation Austria vom 15. bis 17. Mai 2018 in der Messe Wien stattfinden.

Die erste Auflage der „C4I – Connectivity for Industry“ wird vom 15. bis 17. Mai 2018 in der Messe Wien parallel zur Intertool und SMART über die Bühne gehen und soll die „digitale Klammer“ zu den beiden Fachveranstaltungen darstellen. Das gab der Messeveranstalter kürzlich im Rahmen der zeitgleich und medienwirksam stattgefundenen SMART Automation in Linz bekannt. Die C4I will sich als erste Anlaufstelle für große Industriebetriebe ebenso wie kleine und mittlere produzierende Unternehmen verstanden wissen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung und Vernetzung ihrer Wertschöpfungskette sichern und ausbauen wollen.

Stärke im Messeverbund

Ihr volles Potenzial soll die C4I im zeitlichen und örtlichen Verbund mit den etablierten Industriefachmessen Intertool und SMART Automation Austria ausschöpfen. Sie spricht Anbieter von Informationstechnologien und Systemlösungen für die industrielle Anwendung als Aussteller an, die von den bereits vor Ort befindlichen ca. 22.000 Fachbesuchern der Intertool / SMART profitieren wollen. Auch in punkto Fachbesucheransprache soll das Trio nicht nur einen gehörigen Schub in Richtung weiterer Internationalisierung erfahren, sondern aufgrund der ausgeweiteten Produktpalette auch neue Zielgruppen, Funktionen und Positionen in Unternehmen erreichen. Ein mehrtägiges praxisorientiertes Rahmenprogramm wird sich zusätzlich mit unterschiedlichen Themenkomplexen rund um industrielle Digitalisierung und Vernetzung beschäftigen. Eine Thematik, die wohl nicht nur große Telekom-Unternehmen interessieren wird…

Auf C4P in Linz folgt C4I in Wien

Die Markteinführung der C4I wird in einem mehrstufigen Masterplan namens „Agenda 2022″ vollzogen, der von Reed Exhibitions gemeinsam mit Key Playern der Branche erarbeitet wurde und nun mit jeder Messeedition Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der Start erfolgte mit der Intertool / SMART 2016. Eigentlich weiter geführt zur diesjährigen SMART in Linz mit den Akteuren der Connected4Productivity-Sonderschau auf der Empore. Mit der Kooperation C4P wollte man zeigen, wie die Verbindung der Daten im Detail funktioniert. Das Projekt veranschaulichte, wie das Zusammenspiel von Engineering bis hin zur Auslieferung genau abläuft und wie die Fertigungsbereiche tatsächlich miteinander vernetzt sind. Der erfolgreiche Auftritt gibt dem Konzept insgesamt sicher recht. Man darf gespannt sein, wie es zur Wiener C4I zuerst Aussteller (bis hin zu Telekom-Anbietern oder Providern als industrielle Dienstleister möglich…) und dann die Fachbesucher aufnehmen.

Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Reed Exhibitions, ist eine der treibenden Kräfte hinter dem innovativen Ansatz: „Ich freue mich, dass die maßgeblichen Entscheider der Intertool und SMART geschlossen hinter dem neuen Konzept und dem eingeschlagenen Weg stehen. Die ungeahnten Möglichkeiten, die die Vernetzung und Digitalisierung in der Industrie mit sich bringen, stellen für produzierende Unternehmen einen großen Umbruch dar. Geschäftsabläufe und -beziehungen sind davon ebenso betroffen wie Kompetenzen und Fähigkeiten von Mitarbeitern. Wir bieten mit der C4I gerade mittelständischen Unternehmen eine Plattform, auf der sie praxisnahe und umsetzbare Lösungen für ihre digitalen Herausforderungen finden.

Ganzheitliche Inszenierung

Die C4I soll die bestehenden Industriemessen perfekt ergänzen. Die Parallelität zur Intertool und SMART ermöglicht es den Fachbesuchern, das Produktions-Know-how der Bereiche industrielle Fertigungstechnik und Automatisierung bis hin zur Digitalisierung und Vernetzung der Produktion zu erleben. Deshalb wird die C4I am Übergang der beiden Messen an zentraler Stelle angesiedelt.

Das Fachmessekonzept wird auch in punkto Inszenierung und emotionales Erleben für den Besucher gehörig aufgepeppt. Die reine Produktpräsentation ist passé. Die Messezukunft gehört der Verschmelzung von Produktneuheiten, der Anwendung dieser in praktischen Showcases und dem unersetzlichen persönlichen face-to-face-Kontakt. „Unser ganzes Bestreben ist es, mit dem Trio Intertool / SMART / C4I die Gegenwart von IoT und Industrie 4.0 erfahr- und erlebbar zu machen und den konkreten Nutzen von Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen zu zeigen. Dies werden wir gemeinsam mit unseren Ausstellern und Partnern durch reale Anwendungsbeispiele umsetzen“ so Barbara Leithner, zuständig für Business Development bei Reed Exhibitions.

Den Ausstellern stehen vier unterschiedliche Packages, je nach Bedarf und Ziel des Unternehmens, zur Auswahl. Als Category Manager wird Alexander Eigner, der bereits die Intertool und SMART betreut, auch für die C4I projektzuständig sein.

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