Freitag, 24. September 2021
„Nichtentgeltstreitigkeiten“ nehmen zu

RTR: Erfreuliche Bilanz für Schlichtungsstelle

Telekom | Dominik Schebach | 29.05.2017 | |  
„Erstmals seit dem Jahr 2002 liegt mit 1.996 Fällen die Anzahl der bei uns eingebrachten Schlichtungsfälle unter der 2.000er-Marke und damit auf einem historischen Tiefstand“, erklärte Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, anlässlich des Tätigkeitsberichts der RTR-Schlichtungstelle. (Foto: RTR) „Erstmals seit dem Jahr 2002 liegt mit 1.996 Fällen die Anzahl der bei uns eingebrachten Schlichtungsfälle unter der 2.000er-Marke und damit auf einem historischen Tiefstand“, erklärte Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, anlässlich des Tätigkeitsberichts der RTR-Schlichtungstelle. (Foto: RTR)

Es ist ein historischer Tiefststand. Im vergangenen Jahr wurden weniger als 2.000 Schlichtungsfälle bei der RTR im Fachbereich Telekommunikation und Post eingebracht.

„Die Bilanz unserer Schlichtungstätigkeit ist auch für das Jahr 2016 erfreulich: Erstmals seit dem Jahr 2002 liegt mit 1.996 Fällen die Anzahl der bei uns eingebrachten Schlichtungsfälle unter der 2.000er-Marke und damit auf einem historischen Tiefstand“, erklärte Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, anlässlich der Präsentation des Tätigkeitsberichts der Schlichtungsstellen. „Wie auch in den letzten Jahren machen Verfahren zum Mobilfunk den weitaus größten Brocken aus. Allerdings ist positiv, dass die Verfahren zu Contentdiensten, die Treiber der letzten Jahre, mehr als deutlich zurückgegangen sind“, führt Gungl aus.

Größer geworden ist der Anteil der Streitfälle zu Fragen des Kundendienstes oder zu Vertragsschwierigkeiten – von 22,7% auf 37,9%. Zum Teil ist dies auch auf die rückläufige Gesamtzahl an Beschwerden zu erklären, wie Gungl heute bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts erläuterte. „Ärgernis für viele und damit häufiger Verfahrensgegenstand ist auch das Thema Netzabdeckung und Netzqualität. Ein Instrument, um Gewissheit zu erhalten, ob die zugesagten Down-/Upload-Geschwindigkeiten bereitgestellt werden, ist der RTR-Netztest. Führt man über einen längeren Zeitraum mehrmals Messungen durch, kann man seinen Internetanschluss sicherlich realistisch einschätzen“, so Gungl.

Einigungsquote so hoch wie noch nie

Deutlich verbessert hat sich die Quote der einvernehmlichen Lösungen. Diese lag 2016 bei 81%. Gungl sieht dies als einen Indikator zur steigenden Serviceorientierung der Netzbetreiber. Denn oftmals finden die Betreiber unmittelbar nach der Verfahrenseinleitung eine Einigung mit den involvierten Endkunden, ohne dass weitere Vermittlungsschritte seitens der Schlichtungsstelle gesetzt werden müssen.

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