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Donnerstag, 25. Juli 2024
Ansichtssache

Ich finde, …

Hausgeräte | Stefanie Bruckbauer | 11.03.2018 | |  Archiv
Richtig gut finde ich, dass nun scheinbar endlich der Frühling kommt und mit ihm die Sonne, die Wärme, der blaue Himmel, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Ich finde, das macht extrem gute Laune! (Bild: Günther Gumhold/ pixelio.de) Richtig gut finde ich, dass nun scheinbar endlich der Frühling kommt und mit ihm die Sonne, die Wärme, der blaue Himmel, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Ich finde, das macht extrem gute Laune! (Bild: Günther Gumhold/ pixelio.de)

Seltsam? Bescheuert? Oder doch cool und beeindruckend? Unzählige Themen schwirren durchs Tagesgeschehen. Manche davon hat man relativ schnell wieder vergessen. Andere wiederum bleiben in der Erinnerung haften und rufen dabei die unterschiedlichsten Reaktionen hervor, wie ich finde, ...

(Bild: Günther Gumhold/ pixelio.de)

Seltsam finde ich, dass es nach der mühseligen Handystrahlendebatte nun auch den Induktionsherden an den Kragen geht. Das mitunter laute Surren und Knacken, das bei vielen Herden zu hören ist, machte Leute wohl nervös und so wurde die Frage laut, wie die elektromagnetischen Felder des Induktionsherdes überhaupt auf den Körper wirken? Bislang wisse man darüber zu wenig, mauscheln Experten, zumindest gäbe es keine Langzeitstudien zur Verwendung von Induktionsherden und deren Auswirkung auf die menschliche Gesundheit. Zwar wurde die elektromagnetische Abstrahlung anderer Quellen, etwa von Sendemasten, Handys oder WLAN-Routern, die auf den Körper wirken könnte, mehrfach untersucht. Die Ergebnisse divergieren aber, abhängig davon wer die Studie durchführte – eh klar! Man weiß also nix!

Echt bescheuert finde ich, dass die Wettbewerbsbehörde (zur Zeit zwar nur in Frankreich, aber trotzdem!) schon wieder Unternehmen auf die Füße steigt – und zwar den Hausgeräteherstellern Electrolux und BSH, wie Medien berichteten. Im Zeitraum zwischen September 2006 und April 2009 sollen die beiden Unternehmen „gesetzeswidrige Preisabsprachen“ (what else?) bei Elektrogroßgeräten in Frankreich getroffen haben. Zu diesem Ergebnis komme die Kartellbehörde nach Abschluss der bereits seit 2013 andauernden Untersuchungen.

Cool finde ich den Vorstoß von Dyson, herkömmliche Bodenstaubsauger als längst überholte Geräte zu bezeichnen, von denen man sich verabschieden kann. Dyson will künftig kein Geld mehr in die Entwicklung & Forschung von kabelgebundenen Bodenstaubsaugern stecken, setzt in Zukunft also wirklich „komplett auf kabellos“. Es ist schon richtig: So ein Akkusauger ist verdammt praktisch. Er ist schnell zur Hand, bietet enormen Bewegungsfreiraum und saugt gut. Den letzten Punkt erfüllen neben Dyson allerdings nur die wenigsten Anbieter, was unlängst auch ein StiWa-Test bestätigte. 10 Modelle wurden untersucht. Das Ergebnis war erschreckend: Achtmal wurde die Note 5 („mangelhaft“) vergeben. „Viele Akkus­auger lassen jede Menge Dreck im Teppichboden zurück“, so das knappe Fazit der StiWa-Tester. 

Ziemlich beeindruckend aber doch irgendwie spooky finde ich, dass ein Londoner Unternehmen gerade daran arbeitet, den ersten Küchenroboter auf den Markt zu bringen. Prototypen gibt es bereits. Auf einem Bildschirm lässt sich ein Rezept auswählen. Zwei große, aus der Decke ragende Roboterarme übernehmen dann prompt das Kochen. Ich frage mich: Putzt er im Anschluss auch die Küche?

Spannend finde ich, dass gleich mehrere Unternehmen derzeit interaktive Arbeitsplatten entwickeln, auf denen sich Rezepte und Bilder projizieren, Lebensmittel abwiegen, Töpfe und Pfannen aufheizen, Kaffee warmhalten sowie Handys aufladen lassen. Damit wird der Küchentisch wieder zum Mittelpunkt des Zuhauses, so wie er es früher einmal war, vor der Digitalisierung. Back to the roots also – aber nur irgendwie …

Richtig gut finde ich, dass nun scheinbar endlich der Frühling kommt und mit ihm die Sonne, die Wärme, der blaue Himmel, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Ich finde, das macht extrem gute Laune, und diese wünsche ich auch Ihnen!

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