Samstag, 21. September 2019
Das Internet der Dinge nimmt Fahrt auf

T-Mobile feiert zwei Millionen IoT-SIM-Karten

Telekom |Dominik Schebach | 28.08.2018 | |  

Maschinenbasierte Kommunikation für das Internet der Dinge wird auch in Österreich immer häufiger nachgefragt. Besonders erfreulich ist diese Entwicklung für T-Mobile Austria. Ende des 2. Quartals 2018 hatte der Betreiber rund 2,3 Millionen IoT-SIM-Karten im Einsatz – in Österreich und weltweit. Das entspricht einer Steigerung von 180% gegenüber dem Vorjahr.

Im Konzern der Deutschen Telekom nimmt T-Mobile Austria die Rolle eines internationalen Hubs zu IoT ein. Damit nimmt der Betreiber weltweit an diesem Markt teil. Die M2M-Lösungen bestehen aus unterschiedlichen Bausteinen – von der Hardware, über Mobilfunk und Software bis zum laufenden Betrieb – die gemeinsam mit Technologiepartnern den spezifischen Kundenbedürfnissen angepasst werden. Die Kunden erzielen damit höhere Effizienz, niedrigere Kosten oder mehr Sicherheit bei ihren Anwendungen oder erschließen sich damit überhaupt neue Geschäftsfelder.

Unterstützt wird die IoT-Initiative von T-Mobile durch das eigene Narrowband-IoT-Netz. Bereits im Juni hat T-Mobile dessen Ausbau abgeschlossen. Damit können „smarte“ Städte etwa ihre Parkraumverwaltung, intelligente Beleuchtung, E-Ladestationen oder eine vernetzte Müllabfuhr betreiben. Als Technologie ist NB-IoT für Anwendungen gemacht, die laufend kleine Datenmengen senden und empfangen, denn in der Regel werden bei den meisten IoT-Anwendungen wenige Kilobytes übertragen. Das NB-IoT-Netz bietet neben ausgezeichneter Netzabdeckung im Außenbereich auch Versorgung bis tief ins Gebäudeinnere und benötigt bei Endgeräten wenig Energie. Damit sind durch optimierte NB-IoT-Chipsätze Akkulaufzeiten bis zu zehn Jahren möglich.

Neben dem prominenten Kunden BMW zählt T-Mobile u.a. die Saubermacher zu seinen IoT-Kunden. Dieser Entsorgungsbetrieb testet derzeit M2M-Kommunikation z.B. in Mülltonnen, um die Abholung effizienter zu gestalten. Die Österreichischen Lotterien wiedrum setzten eine M2M-Lösung für die Jack-Pott-Bewerbung ein. Das jüngste Beispiel befindet sich beim Europäischen Forum Alpbach (EFA): Elektro-Mopeds von goUrban die mit dem T-Mobile-Netz verbunden sind und sich somit über eine App anmieten und entsperren lassen.

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