Mittwoch, 26. Juni 2019
Vernetzung im Haushalt

CES 2019: Bosch startet weltweite IoT-Imagekampagne

Hintergrund Hausgeräte |Dominik Schebach | 10.01.2019 | |  

„Live like a Bosch“ unter diesem Titel hat Bosch auf der CES 2019 eine Imagekampagne  für die Nutzung vernetzter Geräte im Haushalt gestartet. Herzstück der Kampagne ist ein 90 Sekunden Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld sein Leben Dank dem Internet der Dinge jederzeit im Griff hat. 

Ob Kaffeemaschine, Rasenmäher, das Haus, oder sein Auto, der Held steuert alles cool per Smartphone, und hat beim Einkaufen auch noch den Inhalt seines vernetzten Kühlschranks im Blick – „wie ein Bosch“ eben, der das „Internet der Dinge“ auch im Haushalt für sich zu nutzen weiß. Möglich wird dies alles durch Bosch, dessen Kampagne dabei den YouTube-Trend „Like a Boss“ aufgreift. Schließlich finden sich im Internet unter diesen Schlagworten unzählige Videos, in denen die Protagonisten ungewöhnliche oder heikle Situationen mit technischem Geschick und Übersicht lösen.

„Wir haben einen strategischen Ansatz entwickelt, der einen weltweiten Internethype aufgreift und humorvoll umdeutet“, sagt Bosch-Markenchef Boris Dolkhani zur neuen Kampagne. „An Bosch führt im Internet der Dinge kein Weg vorbei. Das ist die klare Botschaft der Kampagne.“ Um die breite Masse zu erreichen, will das Unternehmen eine IoT-Bewegung viral in Gang setzen, die diese Botschaft auf allen relevanten Kommunikationskanälen vermittelt. Im Laufe des Jahres folgen weitere Produktfilme zu den IoT-Domänen Connected Mobility und Connected Living. Die von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt kreierte Imagekampagne wird auf digitalen und sozialen Kanälen gespielt.

Unternehmen im Wandel

Bosch zeigt damit aber auch, wo es sich in Zukunft sieht: als führendes IoT-Unternehmen. 2017 verkaufte die Marke bereits 38 Millionen internetfähige Erzeugnisse, von inzwischen rund 27 000 Software-Entwicklern arbeiten allein 20% für das IoT-Thema und nach Einschätzung von Bosch wird bis 2020 das IoT-Marktvolumen weltweit um jährlich 35% auf 250 Milliarden US-Dollar steigen. Da will das Unternehmen natürlich dabei sein. Entsprechend ehrgeizig sind die Ziele: Bis 2020 sollen alle elektronischen Bosch-Geräte internetfähig sein und mit jedem Gerät sollen künftig datenbasierte Services angeboten werden. Ein Schlüsselbereich dazu werde nicht zuletzt auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz sein.

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