Freitag, 18. Oktober 2019
Herausforderung oder PR-Stunt?

MWC 2019: Huawei zaubert faltbares Smartphone hervor

Telekom |Dominik Schebach | 25.02.2019 | |  

Nachdem Samsung vergangene Woche sein Galaxy Fold vorgestellt, hat nun Huawei zum Auftakt des Mobile World Congress ebenfalls ein Modell mit faltbarem Display präsentiert. Für das Mate X wählte der chinesische Konzern allerdings einen anderen Ansatz. In diesem Fall ist das Display auf der Außenseite.

Huawei meldet mit dem Modell durchaus auch einen Führungsanspruch an, nicht nur bei der Technologie, sondern auch beim Preis. Dieser soll dem Vernehmen nach 2299 Euro betragen. Wann das Mate X allerdings in den Handle kommt, darauf wollte sich Huawei nicht festlegen. Offensichtlich muss noch der eine oder andere Knick im Konzept ausgebügelt werden.

Huawei kündigt das neue Mate X als ein 2-in-1-Smartphone und Tablet an. Das flexible OLED-Display umschließt das Gerät auf der Außenseite, womit im zusammengeklappten Zustand zwei Displays (eines mit 6,6 und das andere 6,38 Zoll) zur Verfügung stehen. Im Smartphone-Modus ist dabei gewöhnlich nur die obere Display-Hälfte aktiv. Klappt man das Gerät auseinander, ergibt das ein quadratisches Display mit einer Diagonalen von 8 Zoll. Verbunden werden die beiden Gehäuse-Hälften durch ein sogenanntes Falcon Wing Mechanical-Scharnier. In einer etwas verdickten Rand-Leiste sind zudem die Funktionstasten und Kameralinsen integriert.  Darüber hinaus ermöglicht das faltbare Design dem Kamerasystem sowohl als Front- als auch als Hauptkamera zu fungieren.

Bei der Ausstattung will sich Huawei ebenfalls keine Blöße geben. Das Mate X verfügt laut Huawei über den  5G-Modem-Chipsatz Balong 5000 – womit klar wird, dass der Konzern mit dem Gerät bereits auf die nächste Mobilfunkgeneration spitzt – zu einer Zeit, wo es weltweit gesehen noch kaum kommerzielle 5G-Netze gibt. Ansonsten hält sich Huawei auch recht bedeckt, was das Gerät betrifft. So liegen noch keine Informationen vor, ob und wenn das Gerät in Österreich auf den Markt kommen soll – weswegen das ganze auch ein wenig den Geschmack eines PR-Stunts als Reaktion auf die Ankündigung von Samsung hat.

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