Mittwoch, 18. September 2019
Nächste Generation

MWC 2019: LG setzt auf 5G und Zweitbildschirm

Telekom |Dominik Schebach | 27.02.2019 | |  

Gleich zwei Flaggschiffe präsentiert LG Electronics in Barcelona, darunter sein erstes 5G-Smartphone. Dem Trend zum faltbaren Smartphone folgt der Hersteller dabei nur bedingt. LG setzt stattdessen auf ein optionales Zweitdisplay, dass in der aufklappbaren Hülle verbaut ist.

LG V50 ThinQ 5G heißt das erste Smartphone von LG Electronics für das neue Mobilfunkzeitalter. Aber das Gerät soll sich auch auf dem derzeitigen Smartphone-Markt behaupten und deswegen hat der Hersteller nach eigenen Angaben alles darangesetzt die Display- und Audioleistung des LG V50ThinQ 5G zu verbessern. Ein 6,4“ QHD+ OLED FullVision Display mit einem Seitenverhältnis von 19,5:9 soll dem Anwender ein im Vergleich zu bisherigen Smartphones immersiveres Erlebnis bei Videos und Spielen bieten. Mit der integrierten DTS:X-Technologie ermöglicht das LG V50ThinQ 5G zudem laut LG den Nutzern das Erleben von 3D Surround-Sound mit einer realistischen Klanglandschaft und Tiefe. 

Das erste 5G-Gerät von LG ist mit der neuesten Qualcomm Snapdragon 855 Mobile Platform mit dem Snapdragon X50 Modem und der optimierten Software von LG ausgestattet, um die für 5G erforderliche Rechenleistung zu liefern. Außerdem ist ein 4000 mAh Akku verbaut, der 20% leistungsfähiger ist als im V40ThinQ. Typisch für das schlanke, stylische Design der V-Serie, ist das LG V50ThinQ 5G nur 8,3 Millimeter dick und wiegt nur 183 Gramm. Um das glatte Profil mit ununterbrochenen Linien beizubehalten, sind die Linsengehäuse des neuen V-Smartphones völlig flach in die Rückseite des Mobiltelefons eingelassen – ohne die Widerstandsfähigkeit des LG V50ThinQ 5G zu beeinträchtigen, die soll weiterhin den US-amerikanischen Militärstandards MIL-STD-810G entsprechen.

Zubehör statt Knick im Bildschirm

Statt eines Falt-Smartphones bringt LG zum V50ThinQ 5G als optionales Zubehör seinen „Dual Screen“. Dieses Zweitdisplay wurde im Design einer Schutzhülle konzipiert, die sich aufklappen lässt und somit ein zweites 6,2“ OLED Display für erweiterte Betrachtungs-, Spiel- und Arbeitsmöglichkeiten bietet. Der zweite Bildschirm und das Display des LG V50ThinQ 5G können unterschiedliche Inhalte anzeigen. Eine „Multi-Fenster-Funktion“ teilt auf Wunsch jeden Bildschirm in zwei Teile, so dass bis zu vier Anwendungen gleichzeitig angezeigt und genutzt werden können. In ausgewählten Spielen kann der „Dual Screen“ als dedizierter Controller verwendet werden. Der „Dual Screen“ kann in zwei  Winkeln – 104 und 180 Grad – positioniert werden. Da er über den Akku des Telefons mit Strom versorgt wird, muss er nicht separat aufgeladen werden.

Bei der Einführung des 5G-Smartphones arbeitet LG nach eigenen Angaben mit großen Netzbetreibern in den USA, Australien sowie einigen europäischen Staaten zusammen, die die Einführung von 5G planen. Ein Preis wurde nicht genannt.

Stilvoll

Auch das LG G8 ThinQ setzt auf fortschrittliche Display- und Audiofunktionen. Zusätzlich soll das Smartphone mit einem schlichten Design am POS punkten. Das „Crystal Sound OLED“, eine Audioentwicklung, die das Display des Smartphones als Lautsprechermembran nutzt, macht einen Frontlautsprecher überflüssig und trägt zur minimalistischen Optik bei.

Für die Sicherheit ist das LG G8ThinQ das weltweit erste Smartphone mit der innovativen Venenerkennungs-Technologie der Handfläche. Ermöglicht wird dies durch die Kombination der ToF (Time-of-Flight) Z-Kamera und Infrarotsensoren. Die „Hand ID“ von LG identifiziert den Besitzer, indem sie die Form, Dicke und andere individuelle Merkmale der Handvenen erkennt. Andere Anwendungen für die Z-Kamera sind Abstandsmessung für Selfies sowie die Funktion „Face Unlock„. Außerdem kommt die Z-Kamera in Gestensteuerung mit „Air Motion“ zum Einsatz. Das große QHD+ FullVision Display misst 6,1 Zoll.

Ergänzt werden soll die Range durch das LG G8s ThinQ, das laut LG voraussichtlich im zweiten Quartal zu einem „attraktiven Preis“ folgen wird. Dieses verfügt über ein 6,2 Zoll OLED-Display, ein Kamerasystem mit drei Linsen sowie einen speziellen Nachtaufnahmemodus.

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