Dienstag, 15. Oktober 2019
„Optimiert die Saugkraft und die Laufzeit dank intelligenter Sensoren“

Neu: Dyson V11 Absolute

Hausgeräte |Stefanie Bruckbauer | 20.03.2019 | |  

Schon der V10 schlug ein wie eine Bombe. Nun stellt Dyson den Akku-Staubsauger V11 Absolute vor. Dieser optimiert die Saugkraft und die Laufzeit dank intelligenter Sensoren, wie versprochen wird.

Dyson stellt mit dem Dyson V11 Absolute seinen neuesten kabellosen Staubsauger vor. Angetrieben durch den Dyson Digitalen Motor V11 verfügt das Gerät laut Hersteller über eine hohe Saugkraft. Aber nicht nur das. Zudem passt sich die Saugkraft und somit auch die Laufzeit dank der eingebauten Sensoren automatisch an die jeweilige Bodenart an. „Die intelligente Optimierung der Leistung und der Laufzeit, die auf dem neuen LCD-Bildschirm in Echtzeit angezeigt wird, erlaubt eine gründliche Reinigung im ganzen Haus“, sagt Dyson.

Dyson widmet sich mit seiner neu vorgestellten Technologie erneut dem Zuhause. Der neue V11 Absolute ist laut Dyson das Ergebnis von über einem Jahrzehnt Entwicklungsarbeit an kabellosen Staubsaugern und der stetigen Weiterentwicklung des Dyson Digitalen Motors. An diesem Projekt haben 315 Ingenieure mitgearbeitet, die über 32.500 Prototypen gebaut haben, um den idealen Zusammenschluss aus Hard- und Software zu ermöglichen.

„Staubsaugen auf einer neuen Stufe“

Dyson erläutert: „Insgesamt drei Mikroprozessoren im kabellosen Staubsauger Dyson V11 überwachen die Leistung bis zu 8.000 Mal pro Sekunde. Diese verbergen sich in der Torque-Drive-Bodendüse, im Inneren des Digitalen Motors V11 sowie im Akku und ermöglichen, dass sich die Saugkraft je nach Bodenart automatisch anpasst und so die Laufzeit entsprechend optimiert wird. Die verbleibende Laufzeit wird im LCD-Display in Echtzeit angezeigt. Wir heben das Staubsaugen damit auf eine neue Stufe!“

„Wir entwickeln seit über 25 Jahren Staubsauger. Doch der Fortschritt hört nie auf“, so Unternehmensgründer James Dyson. „Beim kabellosen Staubsauger Dyson V11 lag unser Fokus nicht nur auf der Verbesserung der Leistung, sondern vor allem auch darauf, die Reinigungsvorgänge intelligenter zu machen.“

Torque-Drive-Bodendüse mit eingebautem Sensor

Der V11 verfügt über die sogenannte Torque-Drive-Bodendüse mit eingebautem Sensor. „Eine innovative, dynamische Sensorik, der sogenannte Dynamic Load Sensor (DLS), in der Torque-Drive-Bodendüse prüft bis zu 360 Mal pro Sekunde den Widerstand der Elektrodüse zum Boden und kommuniziert automatisch mit dem Mikroprozessor des Motors und des Akkus, um die Saugleistung an Teppiche und Hartböden entsprechend anzupassen. So wird eine optimale Balance zwischen benötigter Saugkraft, um sowohl Teppiche gründlich reinigen zu können, und der Laufzeit hergestellt. Um diese auf Hartböden möglichst zu verlängern, wird der Akku geschont“, so Hersteller Dyson, der die Torque-Drive-Bodendüse als seine leistungsstärkste Bodendüse für kabellose Staubsauger beschreibt. „Steife Nylonborsten, die tief in den Teppich eindringen, um festsitzenden Schmutz zu entfernen, und antistatische Carbonfasern, die den Staub von Hartböden und aus Ritzen entfernen, rotieren bis zu 60 Mal pro Sekunde in der neuartigen elektrisch angetriebenen Düse. Um die Düse dennoch am Boden abzudichten, haben unsere Ingenieure eigens eine neue Methode mittels eines Dichtungsbalgs aus elastischem Polyurethan entwickelt.“

„LCD-Bildschirm zeigt Informationen in Echtzeit an“

Der integrierte Bildschirm zeigt die aktuelle Leistung, den ausgewählten Modus und die verbleibende Laufzeit an, wodurch der Benutzer eine bessere Übersicht über seinen Reinigungsvorgang haben soll. „Der Bildschirm erinnert außerdem an das Reinigen des Filters, damit eine optimale Leistung aufrecht erhalten werden kann, und informiert gegebenenfalls über Blockaden und wie diese beseitigt werden können. Durch die Sensormagneten im Filter wird ebenso angezeigt, sollte der Filter nicht ordnungsgemäß eingesetzt worden sein“, beschreibt Dyson.

Bis zu 60 Minuten Leistung ohne Saugkraftverlust“

Im V11 steckt der leistungsfähigste Akku von Dyson. Dieser verfügt laut Hersteller über „sieben größere Hochleistungszellen mit Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathoden, die für eine stärkere Saugkraft sorgen“. Der Akku und der dynamische Sensor des Dyson V11 kommunizieren miteinander, um die verbleibende Laufzeit exakt zu berechnen, wie Dyson erläutert. „Das System misst die Zellenkapazität und verwendet einen einzigartigen Algorithmus, der im Laufe der Zeit ‚lernt‘, wie das Gerät arbeitet, um die verbleibende Laufzeit anzugeben. Bei der angezeigten Zeit werden der Reinigungsmodus, die verwendete Düse und die Bodenart berücksichtigt.“

20% mehr Saugkraft als der Dyson V10

Die Dyson Ingenieure haben jedes Detail des vorherigen Dyson Digitalen Motors V10 analysiert. Beim neuen Dyson Digitalen Motor V11, der sich mit bis zu 125.000 Umdrehungen pro Minute dreht, wurde nun ein Dreifachdiffusor eingesetzt, wie beschrieben wird. „Die ersten beiden Diffusoren begrenzen den Luftstrom und reduzieren Turbulenzen, wodurch die Saugkraft erhöht wird, während der dritte Diffusor das Geräusch weiter reduziert und die Akustik verbessert.“

Das Antriebsrad – der Teil des Motors, der die Luft tatsächlich antreibt – wurde mit neuentwickelten Flügeln ausgestattet. Dyson dazu: „Sie sind nun länger und dünner und vergrößern so die Kontaktfläche mit der Luft, ohne die Masse des Antriebsrads zu erhöhen. Dies führt zu einer geringeren Belastung der Flügel pro Flächeneinheit, reduziert das Austreten von Luft und erhöht die Effizienz der Luftbewegung.“

Auch das Aussehen der Antriebsradflügel wurde neu gestaltet. Jeder Flügel ist nun S-förmig, sodass das Rad insgesamt besser in seine Ummantelung passt. „Dies ermöglicht einen Abstand von einem Bruchteil eines Millimeters zwischen den Flügelspitzen und der Ummantelung. Kleine Details, die jedoch deutliche Unterschiede bei der Effizienz machen“, so Dyson.

Im Motor wurden Materialien verbaut, die normalerweise in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommen, wie der Hersteller erläutert: „So zum Beispiel ein Gehäuse aus Phenolverbindungen, die in Satelliten verwendet werden und ein hohes Stärke-Gewicht-Verhältnis bieten. Die keramische Welle des Motorantriebsrads wird bei 1600 °C gehärtet. Dadurch ist sie dreimal fester als Stahl, hat aber die halbe Dichte. Die Magnetfelder für die Rotation des Motors werden von 880 Schichten aus hauchdünnem, laminiertem Stahl erzeugt. Das Motorlaufrad besteht aus Polyetheretherketon und einem Carbonfaserverbundwerkstoff, die sonst in Hochleistungskolben verwendet werden. Wenn der Drucksensor des Dyson Digitalen Motors V11 plötzlich einen starken Druckabfall aufgrund einer Blockierung registriert, meldet er dies dem Mikroprozessor, der dies wiederum direkt auf dem Bildschirm anzeigt. Wenn der Druckabfall sich langsam entwickelt, bedeutet das, dass der Filter gewaschen werden muss.“

Fortschrittliche Filtration

„Das vollständig geschlossene Filtersystem des Dyson V11 nimmt 99,97% der Partikel mit einer Größe von bis zu 0,3 Mikrometer auf, sodass der Staubsauger saubere Luft ausbläst“, so das Versprechen. „14 Zyklone erzeugen Kräfte von mehr als 79.000 G, um mikroskopisch kleine Partikel wie Pollen und Bakterien im Behälter aufzufangen“, sagt Dyson.

Der Akku

Der Akku und das Kontrollsystem des V11 Absolute messen die verbleibende Zeit. Dies wird auf dem LCD-Bildschirm des Geräts angezeigt. Dyson erklärt: „Das System berechnet die Anzeige mithilfe eines Algorithmus, der ‚lernt‘, wie sich das Gerät eines Besitzers im Laufe der Zeit verhält. Hierbei nimmt die Genauigkeit des Algorithmus mit der Zeit zu. Während der Staubsauger durch den Algorithmus lernt, die verbleibende Zeit immer akkurater zu messen, wird die tatsächliche Laufzeit des Geräts davon nicht beeinflusst.“

Wie Dyson betont, ist es wichtig, das Gerät vor dem ersten Gebrauch und nach jeder Reinigung vollständig aufzuladen. „Dies hilft, die Genauigkeit des Algorithmus zu verbessern. Der Akku ist darauf ausgelegt, ununterbrochen geladen zu werden. Dies gewährleistet, dass der Staubsauger für den nächsten Gebrauch vollständig geladen ist. Sobald der Akku vollständig aufgeladen ist, verbraucht das Gerät keinen Strom mehr.“

Wie der Hersteller hinweist, unterscheiden sich alle Akkus naturgemäß voneinander und können während ihrer Lebensdauer variieren. „Die Laufzeit kann von dem jeweiligen Reinigungsmodus und der zu reinigenden Oberfläche beeinflusst werden. Langflorteppiche verbrauchen beispielswiese mehr Akkuleistung als Kurzflorteppiche. Um die Laufzeit und die Lebensdauer des Akkus zu erhalten, sollte man den Modus nutzen, der am besten zur Reinigungsaufgabe passt. Der Boost-Modus sollte nur für intensive Reinigung von tiefsitzendem Schmutz genutzt werden.“

Verfügbarkeit

Der kabellose Staubsauger Dyson V11 ist ab 1. 4. 2019 ab einer UVP von 599 Euro im Handel erhältlich. Dyson gewährt zwei Jahre Garantie.

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