Dienstag, 17. September 2019
Erster kommerzieller Sendebetrieb in Europa

5G: T-Mobile ist „on air”

Telekom |Dominik Schebach | 26.03.2019 | |  

Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sowie Infrastrukturminister Norbert Hofer hat T-Mobile CEO Andreas Bierwirth heute, Dienstag, die ersten 5G-Sendestationen in Betrieb genommen. T-Mobile ist damit der erste Betreiber in Österreich, der den kommerziellen Betrieb mit der neuen Mobilfunkgeneration aufgenommen hat. Insgesamt werden in diesem ersten Schritt 25 Städte und Ortschaften mit 5G versorgt.

Das ist kein Feldtest mehr, wie T-Mobile CEO Andreas Bierwirth beteuert. „Wir sind die ersten, die live schalten, mit echten Stationen und echten Kunden. 5G ist Glasfaser aus der Luft und wir können damit die digitale Kluft zwischen Stadt und Land schließen“, sagt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, zum Start von 5G in Österreich. „Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen aufwändig, langsam und teuer wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, wird 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt. Von 2018 bis 2021 investiert T-Mobile insgesamt rund eine Milliarde Euro, um leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“

Sehr begeistert zeigt sich auch Bundeskanzler Sebastian Kurz über den schnellen 5G-Start: „Österreich nimmt mit dem heutigen Tag eine Pionierrolle im 5G-Ausbau ein. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Wettbewerbsfähigkeit, unseren technologischen Fortschritt und für die Lebensqualität der Österreicherinnen und Österreicher. Ich danke dem Deutschen Telekom Konzern für das Vertrauen in unseren Standort.“

Die nun angeschalteten Endstationen sind zwar bereits die kommerziellen Standorte mit kommerzieller Technik. Mit dem jetzigen Launch gehe es allerdings mehr darum, die ersten Erfahrungen mit der neuen Technologie zu sammeln. Laut Bierwirth werden in der ersten Phase rund 200 Router im 5G-Netz aktiv sein. Bei einem ersten, live übertragenen Test aus Hohenau an der March, konnten damit eine Übertragungsrate von 2Gbit/s erreicht werden. Die Begrenzung der User-Zahl ergebe sich auch aus der geringen Verfügbarkeit an 5G-fähigen Endgeräten in Europa.

Die 5G-Pionier-Gemeinden Österreichs sind Feichtendorf (Kärnten), Hochstrass (Niederösterreich), Hohenau an der March (Niederösterreich), Innsbruck (Tirol), Kaindorf an der Sulm (Steiermark), Kalsdorf bei Graz (Steiermark), Kapfenberg (Steiermark), Kirchbichl (Tirol), Loosdorf (Niederösterreich), Oberhofen am Irrsee (Oberösterreich), Pirka (Steiermark), Ried im Innkreis (Oberösterreich), Seefeld in Tirol (Tirol), Serfaus (Tirol), St. Johann in Tirol (Tirol), Villach (Kärnten) und Wartberg im Mürztal (Steiermark). Weitere 5G-Stationen werden im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz angeschlossen.
 

 

 

 

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.