Donnerstag, 20. Juni 2019
Zweimal hinsehen!

Ungewollte Telekom-Kosten: Ping-Anrufe kommen aus Tonga

Telekom |Dominik Schebach | 28.03.2019 | |  

Wie die RTR mitteilt, kommt es derzeit wieder vermehrt zu Ping-Anrufen. Besonders relevant für Telekom-Händler: Raten Sie Ihren Kunden, alle Anrufe von Rufnummern beginnend mit +676 zu ignorieren. Das ist die Ländervorwahl des Inselstaats Tonga. Diese darf man nicht mit der österreichischen Mobilfunk-Vorwahl „0676“ bzw. „+43 676“ verwechseln.

Ping-Anrufe verursachen Kosten und das oft nicht zu knapp. Die Vorgehensweise dazu ist immer gleich: Nach einmaligen Klingeln bricht der Anrufer den Anruf wieder ab. Damit soll das Opfer zu einem Rückruf aus Höflichkeit oder Neugierde verleitet werden.

Vor Ping-Anrufen schützt in erster Linie Information. Sollte eine Nummer mit betreffender Vorwahl am Display erscheinen, hebt man am besten gar nicht ab. Andererseits bieten heutige Smartphones die Möglichkeit, Rufnummern im Betriebssystem oder per App zu sperren. Damit werden eingehende Anrufe mit bestimmten Rufnummern überhaupt unterdrückt.

Weitere Rufnummernbereiche, die in Verdacht stehen für Ping-Anrufe verwendet zu werden finden Sie unter rufnummernmissbrauch.at. Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie uns verdächtige Nummern melden können. Das ermöglicht es der RTR, die Liste der betroffenen Vorwahlen zu führen, rechtzeitig Ping-Wellen zu erkennen und die Bevölkerung zu informieren.

 

 

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