Dienstag, 18. Juni 2019
„Der stationäre Handel hat nach wie vor die Nase vorne“

Ostern auf Platz 2

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 12.04.2019 | |  
Wie die Bundessparte Handel informiert, erledigen viele Konsumenten ihre Ostereinkäufe sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Onlinehandel, wobei der stationäre Einzelhandel nach wie vor die Nase vorne habe. (Bild: angieconscious/ pixelio.de) Wie die Bundessparte Handel informiert, erledigen viele Konsumenten ihre Ostereinkäufe sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Onlinehandel, wobei der stationäre Einzelhandel nach wie vor die Nase vorne habe. (Bild: angieconscious/ pixelio.de) Ostern steht vor der Türe. Die Österreicher geben dabei heuer im Handel im Schnitt rund 66 Euro für Ostergeschenke aus, wie die WKÖ Bundessparte Handel erhoben hat. „Der stationäre Handel hat nach wie vor die Nase vorne.“ (Bild: angieconscious/ pixelio.de)

„Das Ostergeschäft im Handel liegt im Ranking – mit Respektabstand zu Weihnachten und vor dem Muttertag – auf Platz 2 und holt damit die Silbermedaille“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich.
Nach Erhebungen der Bundessparte Handel will nach wie vor die Mehrheit der Österreicher ab 16 Jahren Osterhase spielen: „58% haben vor, Osternester mit Geschenken zu verstecken. Im Schnitt geben sie dafür im Handel 66 Euro aus“, führt der Sprecher des österreichischen Handels aus. Wie zu anderen Anlässen auch, schenken zu Ostern Frauen häufiger als Männer. Wenn Männer Geschenke kaufen, zeigen sie sich in Bezug auf den Preis allerdings großzügiger.

Wer zu Ostern beschenkt wird

Beschenkt werden bevorzugt Kinder, wie die Bundessparte Handel sagt. Aber auch Partner dürfen sich über kleine Aufmerksamkeiten freuen, ebenso wie Kollegen. Wo Kinder beschenkt werden, greifen die Schenkenden meist tiefer in die Tasche als bei Präsenten unter Erwachsenen. „Der Gesamtumsatz mit Ostergeschenken könnte heuer bei mehr als 210 Millionen Euro liegen“, sagt die Bundessparte Handel.

Die Top Ten-Ostergeschenke sind

Süßes
Spielwaren
Blumen
Düfte und Schönheitsprodukte
Gutscheine
Sport- und Freizeitartikel
Elektronik
Bargeld
Tischschmuck und andere Dekorationsgegenstände
Spezielle Oster-Sondereditionen, etwa von Computerspielen, Kinderbüchern oder Comics

„Der stationäre Handel hat nach wie vor die Nase vorne“

Viele Konsumenten erledigen Ostereinkäufe sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Onlinehandel, wobei der stationäre Einzelhandel nach wie vor die Nase vorne hat, wie Buchmüller sagt: „Das hängt mit der haptischen und der emotionalen Komponente zusammen. Für viele ist es unerlässlich zu sehen und anzugreifen, was sie ihren Lieben schenken wollen. Je knapper zu den nahenden Feieretagen die Kaufentscheidung getroffen wird, desto eher fällt sie zugunsten des Ladengeschäfts aus.“

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