Samstag, 21. September 2019
Bereits knapp 3 Mio. TV-Haushalte mit HD-Empfang

Astra TV-Monitor Österreich: SAT bleibt Verbreitungsweg Nummer eins

Multimedia |Wolfgang Schalko | 23.04.2019 | |  
Boten am Astra Tag 2019 Einblicke in die aktuellen Entwicklungen am TV-Sektor (v.l.n.r.): Norbert Grill, Geschäftsführer der ORS, Christoph Mühleib, Geschäftsführer ASTRA Deutschland GmbH und Norbert Hölzle, Geschäftsführer ASTRA Deutschland GmbH. Boten am Astra Tag 2019 Einblicke in die aktuellen Entwicklungen am TV-Sektor (v.l.n.r.): Norbert Grill, Geschäftsführer der ORS, Christoph Mühleib, Geschäftsführer ASTRA Deutschland GmbH und Norbert Hölzle, Geschäftsführer ASTRA Deutschland GmbH. (© Klaus Ranger) Fernsehempfang via Satellit erfreut sich bei den Zuschauern in Österreich weiterhin großer Beliebtheit. Laut dem aktuellen Astra TV-Monitor 2018 ist der Satellit mit rund 2 Millionen Haushalten unangefochten der Empfangsweg Nummer eins in Österreich (2017: 2,05 Mio.). Kabelfernsehen hielt mit Marktanteilen von 31 Prozent seinen zweiten Platz. Die Verteilung auf die beiden Empfangswege IPTV (9 Prozent) und Terrestrik (5 Prozent) blieb nahezu unverändert auf Vorjahresniveau.

Hochauflösender TV-Genuss steht bei den Zuschauern in Österreich dabei ganz hoch im Kurs: von den insgesamt 3,57 Millionen TV-Haushalten empfangen mittlerweile 2,97 Millionen (Vorjahr: 2,89 Mio.) ihre Programme in HD-Qualität. Weniger als ein Fünftel der Haushalte sind somit noch ohne HDTV (0,60 Mio.). Treiber dieser Entwicklung ist erneut die hohe HD-Affinität der Zuschauer mit Satellitenempfang: Bereits 1,73 Millionen verfügten Ende 2018 über das nötige Equipment, um Programme in hochauflösender Bildqualität zu sehen (2017: 1,65 Mio.).

Dazu Christoph Mühleib, Geschäftsführer ASTRA Deutschland und verantwortlich für die Vermarktung von ASTRA und MX1 Services in Deutschland, Österreich und Schweiz: „Die Zahlen zeigen deutlich, dass dem Zuschauer Bildqualität wichtig ist. Bestätigt wird dies auch durch das Wissen um Ultra HD: Bereits 57 Prozent aller österreichischen TV-Haushalte sind mit dem Begriff bestens vertraut.“

Die Zukunft des Rundfunks im 5G-Zeitalter

Norbert Grill, Geschäftsführer der ORS, beleuchtete im Rahmen des Astra-Tages in Wien die Zukunft des Rundfunks im 5G-Zeitalter. Derzeit beginnt in Folge der 5G-Ausrollung europaweit eine Diskussion um die Koppelung der Netze von Mobilfunk und Broadcastern. „Damit könnte erstmals in der TV-Geschichte ein globaler Übertragungsstandard etabliert werden, der neben TV-Geräten auch 5G-fähige mobile Endgeräte unterstützen würde“, argumentiert Grill.
Mit einem 5G Broadcastnetz würden sich auch für die Mobilfunkunternehmen Vorteile auftun. Durch das technische Zusammenspiel der leistungsfähigen Rundfunksender über Antennen und Satellit könnten die knappen Frequenzen besser ausgelastet werden. Das sei insbesondere bei Live-Ereignissen, aber auch bei Anwendungen, die sich durch UHD, Augmented Reality oder den Entertainmentangeboten in selbstfahrenden Autos ergeben werden, von Bedeutung.

Mehr vom Astra Tag 2019 lesen Sie demnächst in der E&W 5/2019.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.