Dienstag, 19. November 2019
Doppelt Gold für Wiha

Wiha speedE erhält German Innovation Award 2019

Die Branche |Wolfgang Schalko | 11.06.2019| Bilder | |  
Nun doppelt in Gold ausgezeichnet: Nach dem German Design Award 2019 gab es nun auch noch den German Innovation Award 2019 in Gold für den Wiha speedE. Nun doppelt in Gold ausgezeichnet: Nach dem German Design Award 2019 gab es nun auch noch den German Innovation Award 2019 in Gold für den Wiha speedE. (© Wiha) Am 28. Mai fand die feierliche Preisverleihung des German Innovation Awards im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt. Handwerkzeughersteller Wiha aus Schonach erhielt Gold für seinen E-Schraubenzieher speedE. Zwei Firmenvertreter nahmen in der Hauptstadt die Trophäe für ihre Erfindung entgegen, die Anwendern das manuelle Schraubendrehen deutlich erleichtert.

Die Freude in Schonach ist riesengroß. Nach dem German Design Award 2019 in Gold wurde nun auch noch die Innovationskraft des E-Schraubendrehers vom Rat für Formgebung mit Gold ausgezeichnet. Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifend Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

Wiha gelang mit speedE die Weiterentwicklung eines herkömmlichen Schraubenziehers zu einem mit Hybrid-Technik, elektrisch angetriebenen Schraubwerkzeug. Exakt auf die Anwenderbedürfnisse des Elektrohandwerks zugeschnitten, revolutioniert diese Erfindung den bisher manuellen Schraubprozess.

Andreas Beh, Entwickler bei Wiha, reiste vom Schwarzwald gemeinsam mit Entwicklungsleiter Holger Knaust nach Berlin, um bei der Preisverleihung die Trophäe von Andrej Kupetz, CEO des German Design Council, in Empfang zu nehmen. „speedE gründet eine ganz eigene Werkzeugkategorie und schließt eine Bedarfslücke im Schraubwerkzeugmarkt. Als ‚E-Bike unter den Schraubendrehern‘ verknüpft er automatisches Schraubendrehen mit der Beibehaltung der manuellen Kontrolle“, erklärt Beh und ergänzt: „Für Anwender bedeutet dies eine enorme Arbeitserleichterung. Wir freuen uns riesig, dass dieses Potenzial von der Jury erkannt und gewürdigt wurde“.

Für die Jury-Beurteilung zählen Kriterien wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen im Jurierungsprozess eine entscheidende Rolle. Für Anwender im E-Handwerk punktet er auf seine ganz eigene Art: In Kombination mit den schutzisolierten slimBits kann mit speedE im spannungsführenden Umfeld bis 1.000 V AC vollkommen sicher gearbeitet werden – durch seine ergonomische Konzeption dazu kräfte- und gesundheitsschonend. Von Größe, Format und Gewicht ist der doppelte Goldpreisträger mit einem üblichen Schraubenzieher vergleichbar.

Holger Knaust freut sich sehr über diese weitere ehrenvolle Auszeichnung: „Für unser ganzes Entwickler-Team, aber auch alle anderen an der speed®-Konzeption beteiligten Abteilungen ist diese Würdigung eine großartige Bestätigung unserer Leistung und unterstreicht die Innovationskraft, die in speedE steckt.“

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Holger Knaust (links) und Andreas Beh (rechts) nahmen stellvertretend für ihre Entwickler-Kollegen und das ganze Wiha-Team die Gratulation von Andrej Kupetz, CEO des German Design Council (Mitte), in Berlin entgegen.
Holger Knaust (links) und Andreas Beh (rechts) nahmen stellvertretend für ihre Entwickler-Kollegen und das ganze Wiha-Team die Gratulation von Andrej Kupetz, CEO des German Design Council (Mitte), in Berlin entgegen. (© Rat für Formgebung / Martin Diepold | Grand Visions)

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