Donnerstag, 14. November 2019
Red Zac Vorstand Alexander Klaus zum Thema Smart Home

„Gibt sehr viel Potenzial auszuschöpfen”

Die Branche | Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Aus Sicht von Red Zac Vorstand Alexander Klaus bietet Smart Home sehr gute Umsatzchancen für den Fachhandel – sofern da Thema entsprechend präsentiert wird. Aus Sicht von Red Zac Vorstand Alexander Klaus bietet Smart Home sehr gute Umsatzchancen für den Fachhandel – sofern da Thema entsprechend präsentiert wird. (© Red Zac) Aus Sicht von Red Zac kommt es beim Thema Smart Home vor allem auf die – funktionstüchtige! – Präsentation am POS an, idealerweise in Form einer Art „Erlebniswelt”. Um zu eruieren, wohin die Reise geht, brauche man nur auf die Big Player blicken: Amazon, Apple und Google würden bereits vormachen, so Red Zac Vorstand Alexander Klaus.

Wie Red Zac Vorstand Alexander Klaus berichtet (und sich dabei auf aktuelle Studien bezieht), beträgt der Smart Home Markt im Jahr 2019 etwa 310 Mio. Euro in Österreich und wird laut Prognose bis zum Jahr 2023 ein Marktvolumen von 615 Mio. Euro erreichen. Das entspreche einem jährlichen Umsatzwachstum von 18,7%. „Es gibt also sehr viel Potenzial auszuschöpfen, wo gerade der Fachhandel seine Kompetenz ausspielen kann. Das Wichtigste ist, dass der Handel die Produkte funktionstüchtig ausstellt und dem Endkunden demensprechend präsentiert. Gerade im Bereich Lichtsteuerung sollte es ein Leichtes sein eine ‚kleine Erlebniswelt‘ für den Endkunden zu schaffen, um anhand von Sprachbefehlen über das Smartphone oder den TV dem Kunden das Thema im Geschäft zu vermitteln. Dem Kunden müssen die Produkte gezeigt und erklärt werden! Ich denke das ist die einzige Hemmschwelle, die es derzeit gibt, denn der Markt gibt viel her und der Kunde will es haben.“

Auf die Frage, welche Systeme, Technologien und Lösungen in Zukunft gefragt sein werden und welche Standards sich seiner Meinung nach durchsetzen werden, sagt der Red Zac Vorstand: „Die Big Player machen es bereits vor und Unternehmen wie Amazon, Google oder Apple bieten für fast alle Lösungen am Markt eine passende Oberfläche an. Sei es Alexa, Google Home oder Apples Homekit – hiermit lässt sich ein großer Teil von Produkten über eine App steuern, was für den Kunden auch wichtig sein wird. Aktuell braucht man für viele Produkte am Markt seine eigene App, das wird sich auf Dauer aber nicht durchsetzt. Die Lösungen, die aktuell am stärksten gefragt sind, finden sich in den Bereichen Lichtsteuerung und Heizsteuerung. Auch Überwachungsprodukte im Consumerbereich sind stark gefragt. Zudem gilt es abzuwarten, wie sich das Einkaufverhalten von Lebensmitteln in Zukunft verändern wird. Wenn man den Bereich Kühlen betrachtet, sieht man, dass die Produkte immer smarter werden und teilweise schon über Schnittstellen direkt zum Lebensmittelhandel verfügen, wie es Rewe in Deutschland bereits anbietet.”

Was die Unterstützung der Red Zac-Mitglieder in Sachen Smart Home betrifft, hat die Kooperation einiges zu bieten. So gibt es moderne Displaylösungen für die Händler am POS. Damit sollen dem Kunden die Themen nähergebracht und der Verkauf gefördert werden. „Mit unseren starken Industriepartnern in diesem Bereich – AVM, Hama und Nedis – werden regelmäßig Schulungen durchgeführt. Entweder direkt Vorort beiden Händlern oder im großen Rahmen im Zuge unserer Red Zac Akademie, wo es pro Jahr zwei Durchgänge gibt“, erläutert Alexander Klaus und ergänzt: „Smarte Produkte ziehen sich bei uns zudem wie ein roter Faden durch jede Marketingaktivität, was den Händler Vorort dementsprechend unterstützt. Gerade bei neuen Produktgruppen ist es im Bereich Marketing sehr wichtig, dass sich der Händler auf eine stetige und nachhaltige Werbelinie verlassen kann.“

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