Samstag, 21. September 2019
Sortiment zusehends vernetzbar

Miele: „Kompatibilität ist wichtig!“

Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Miele Österreich GF Sandra Kolleth zu Smart Home: „Wir positionieren uns ganzheitlich, mit einem besonderen Fokus auf den Kundennutzen, und damit stehen für uns Komfort und Sicherheit im Vordergrund.“ Miele Österreich GF Sandra Kolleth zu Smart Home: „Wir positionieren uns ganzheitlich, mit einem besonderen Fokus auf den Kundennutzen, und damit stehen für uns Komfort und Sicherheit im Vordergrund.“ Miele möchte beim Thema Smart Home für möglichst viele Standards offen sein, um so die Kundenwünsche erfüllen zu können. Schon heute bietet der Hersteller bei seinen Geräten zahlreiche smarte Funktionen und den Händlern

Zum Thema Smart Home bzw. wo die Entwicklungen in diesem Bereich ihrer Meinung nach hingehen, sagt Miele Österreich GF Sandra Kolleth: „Für manche wird die Vernetzung der Unterhaltungselektronik wichtig sein, für andere die Kameraüberwachung, die Hausgerätevernetzung, etc. Derzeit eher unrealistisch ist das Bild von der totalen Vernetzung aller Haustechnikkomponenten. Wesentlich dabei ist nur, dass alle Standards kompatibel sind und der jeweilige Kundenwunsch erfüllt werden kann.“ Welche Systeme, Technologien und Lösungen in Zukunft gefragt sein werden, wird sich laut Kolleth erst zeigen: „Smartphones und ihre Apps sind ein etabliertes Kommunikationsinstrument. Sprachassistenten und Sprachsteuerung sind vergleichsweise junge Angebote, holen aber bei der Verbreitung rasant auf. Videoprojektionen sind das nächste spannende Thema. Was sich durchsetzen wird oder einmal parallel existieren wird, ist derzeit kaum vorherzusagen. Für Miele ist wichtig, mit all diesen Standards kompatibel sein zu können.“

Der Großteil des Miele Geräte-Sortiments ist bereits vernetzungsfähig, wobei per Miele@mobile App nicht nur der aktuelle Status abgerufen werden kann, sondern je nach Produktkategorie unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten geboten werden. Zusätzlich sind alle vernetzungsfähigen Geräte auch via VoiceControl (per Amazon Alexa) steuerbar. Bei grifflosen Geräten kann sogar die Gerätetür mittels Alexa geöffnet werden. Das funktioniert als Beispiel wie folgt: „Alexa, sage Miele mach die Tür vom Backofen auf“.

Miele hat in Sachen Vernetzung einige Highlights im Portfolio, wie zB die Backöfen mit „FoodView“: Dabei befindet sich eine Kamera in der Garraumdecke, die dem Pyrolyse-Betrieb standhält und alle 60 Sekunden ein Live-Bild an die Miele@mobile App übermittelt. Je nach Optik des Garguts können die Geräteeinstellungen über die App beliebig verändert werden (Programm ändern, Zeit verlängern, Temperatur ändern, Gerät stoppen, etc.). Auch die Geschirrspüler mit AutoDos und AutoStart stellen eine Innovation dar. Denn durch die automatische Dosierung kann der Geschirrspüler den Start automatisch (zB. täglich um eine bestimmte Uhrzeit) auslösen. Dazu kann in der Miele@mobile App ein Spülplan mit dem gewünschten Programm und Uhrzeit hinterlegt werden. Unter dem Titel „RemoteUpdate“ bietet Miele zukünftig für die neuen Einbaugeräte der Generation 7000 die Möglichkeit von Software Updates, ohne dass ein Techniker ins Haus kommen muss. Hinter Con@ctivity 3.0 verbirgt sich, dass die Dunstabzugshaube via WLAN mit dem Kochfeld kommuniziert und sich automatisch an das Kochverhalten am Kochfeld anpasst (inkl. Einschalten und Ausschalten). Es ist somit keine manuelle Steuerung der Dunstabzugshaube nötig.

Miele bietet den Händlern eigene Schulungen rund um die Hausgerätevernetzung an. Zusätzlich stellt der Hersteller diverse Unterlagen zur Vernetzung (welche Geräte sind vernetzungsfähig, welche Möglichkeiten bietet die Vernetzung je Produktgruppe, FAQs, etc) zur Verfügung.

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