Sonntag, 17. November 2019
Smart Home und dessen Mehrwert muss für den Kunden erlebbar sein

TFK: „Noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich”

Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
TFK hat zum Thema Smart Home einiges im Programm: Unter der Bezeichnung Z-Wave Selection beispielsweise werden geprüfte Smart Home-Produkte verschiedenster Hersteller gemeinsam vermarktet. TFK hat zum Thema Smart Home einiges im Programm: Unter der Bezeichnung Z-Wave Selection beispielsweise werden geprüfte Smart Home-Produkte verschiedenster Hersteller gemeinsam vermarktet. TFK ist am Markt mit den Smart Home-Angeboten einiger Hersteller wie devolo, A1, Z-Wave und Gigaset aktiv. Das Interesse seitens der (End-)Kunden sei grundsätzlich groß, die konktete Nachfrage jedoch leider noch nahezu bei null – vor allem die ständige Panikmache zum Thema Sicherheit würde den kompletten Markt hemmen.

Wie TFK-Produktexperte Johannes Lechner erklärt, gelte bei jedem Smart Home System der gleiche Grundgedanke: „Mehr Komfort bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch und erhöhter Sicherheit. Es wird in Zukunft noch einiges auf diesem Sektor passieren, aber dafür muss noch sehr viel an Aufklärungsarbeit geleistet werden.“ Besonders der einfache Durchverkauf gestalte sich hier äußerst schwierig, v.a. für den Fachhandel, da ein Smart Home erlebbar sein und dem Kunden ein tatsächlicher Mehrwert aufgezeigt werden müsse. Andererseits sei gerade der Fachhandel ein unverzichtbarer Schlüssel zur Erfolg, denn der Verkäufer als technische Vertrauensperson des Kunden könne hier einige Ängste ausräumen. Diesbezüglich sei das Thema Datenschutz/Datensicherheit als heute alltäglicher Begleiter eines der größten Hindernisse beim Verkauf von Smart-Home Produkten. Eine 100%-ige Sicherheit ließe sich natürlich bei keinem System garantieren, jedoch könne man „bei allen gängigen Systemen am Markt ohne schlechtem Gewissen zugreifen”.

Da immer mehr Menschen in Wohnungen leben, würden flexible Lösungen immer gefragter werden – allen voran Funklösungen wie DECT-ULE (Gigaset) oder Z-Wave, da solche Lösungen ohne Umbaumaßnahmen realisierbar sind und beim Wechsel des Wohnortes ohne großen Aufwand mitgenommen werden können. Bei Neubauten/Einfamilienhäusern rechnet Lechner damit, dass sich die bekannten (kabelgebundenen) Systeme wie zB KNX oder Loxone stabil am Markt halten werden, da diese bereits bei der Planung berücksichtigt werden können. „Diese werden auch immer öfter von den Kunden schon bei der Errichtung gewünscht, wobei das Thema in diesem Fall interessanterweise direkt von den Kunden angesprochen wird.”

TFK bietet derzeit Lösungen folgender Hersteller:

  • Gigaset (DECT-ULE): Einfach zu installierende Alarmsysteme zur Nachrüstung bei bestehenden Gebäuden
  • devolo (Z-Wave): Einfache und modular aufgebaute Smart Home Lösung des bekannten Herstellers
  • Z-Wave Selection: Eine Zusammenstellung geprüfter Geräte verschiedenster Hersteller, die unter einem gemeinsamen Namen vermarktet werden
  • Smart Home von A1: Hier wurde bereits einiges an Werbearbeit geleistet. Der USP ist die persönliche Betreuung sowie auch der Vor-Ort Service seitens A1, ergänzt um zusätzliche Services wie eine 24h Hotline

Die Partner im EFH unterstützt TFK in erster Linie mit Werbematerial, Vorführartikel und Werbung in Onlineauftritten. Wie Lechner abschließend anmerkt, „gibt es eine Wunderwaffe, um das Thema Smart Home anzukurbeln, anscheinend nicht – die hätte bereits jemand gefunden. Wenn man sich das Ganze jedoch zB in den USA anschaut, sieht das ganz anders aus, denn dort werden Smart Home Systeme bereits von einer breiten Masse angenommen – 2018 wurden 20 Mrd. Dollar erwirtschaftet, Tendenz stark steigend.”

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