Mittwoch, 20. November 2019
#WIRsindHANDEL

„Vielversprechende Allianz“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 04.07.2019 | |  
Im Bild: Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel der WKÖ und Handelswissenschaftler Prof. Thomas Rudolf. (Bild: WKÖ) Im Bild: Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel der WKÖ und Handelswissenschaftler Prof. Thomas Rudolf. (Bild: WKÖ) Das Forschungsinstitut für Handelsmanagement der Universität St. Gallen und die WKÖ-Bundessparte Handel bilden eine Allianz. „Chancen der Digitalisierung im Handel erkennen und Mut zur Veränderung machen“ lautet das Motto dieser neuen Kooperation #WIRsindHANDEL

Der renommierte Schweizer Handelswissenschaftler Thomas Rudolph plädiert für Innovation anstatt Disruption: „In Zeiten der Digitalisierung muss der stationäre Handel sich neu erfinden, es geht um Geschäftsmodelltransformation. Und ja: Der stationäre Handel hat eine Chance, die er mit den richtigen Maßnahmen auch nutzen kann.“

Rudolph gilt als einer der renommiertesten Handelsexperten, wie die WKÖ-Bundessparte Handel informiert. „Er unterrichtet an der einzigen deutschsprachigen Universität mit dem Schwerpunkt Handelsforschung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich nahezu weltweit mit Entwicklungen im (Einzel-)Handel, lehrte als Gastprofessor unter anderem in Neuseeland, den USA sowie in Spanien.“

Auf Einladung von WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller und WKÖ-Bundesspartengeschäftsführerin Iris Thalbauer sprach Professor Rudolph bei der jüngsten Spartenkonferenz der WKÖ-Bundessparte Handel zur Zukunft des (stationären) Handels. Die WKÖ-Bundessparte Handel plant diese „vielversprechende neue Kooperation mit dem renommierten Institut“, wie es heißt, weiter auszubauen. Diese soll dazu beitragen dem stationären Handel Wege aufzuzeigen, wie er sich „neu erfinden“ kann.

Im Zentrum von Thomas Rudolphs Managementansatzes steht die erfolgreiche Geschäftsmodelltransformation: „Dieses Modell zielt darauf ab, bestehende Kunden im Boot zu halten, obwohl sich das Unternehmen neu erfinden und neue Angebote einführen muss.“ Neben dem Fokus auf die Kosten („Brauche ich noch alle Geschäfte?“, „Muss ich günstigere Mieten aushandeln?“) müsse der Handel seine Ertragsmodelle überdenken und sich fragen, womit man in Zukunft gewinnversprechende Umsätze generieren kann. „Es gilt vom ausschließlich auf den Verkauf basierenden Geschäftsmodell, also vom reinen Transaktionsmodell wegzukommen“, umreißt Rudolph die Eckpunkte.

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