Freitag, 18. Oktober 2019
„Für ein nachhaltiges Zusammenspiel mit der Natur“

Trisas großer Umweltbeitrag

Hausgeräte |Stefanie Bruckbauer | 18.07.2019 | | 1  
Der Klimawandel und die Verschmutzung durch Plastikabfälle sind nach wie vor ein großes Thema, das uns alle betrifft. Trisa Electronics versucht mit den nötigen Mitteln ein Stück zur Verbesserung beizutragen. (Bild: Trisa) Der Klimawandel und die Verschmutzung durch Plastikabfälle sind nach wie vor ein großes Thema, das uns alle betrifft. Trisa Electronics versucht mit den nötigen Mitteln ein Stück zur Verbesserung beizutragen. (Bild: Trisa) „Jeder sollte einen Beitrag zur Verbesserung im Umgang mit unseren Ressourcen leisten“, sagt das Schweizer Elektrokleingeräteunternehmen Trisa, das sich nun auch für ein nachhaltiges Zusammenspiel mit der Natur einsetzt, wie Country Manager Heribert Liendl berichtet.

Der Klimawandel und die Verschmutzung durch Plastikabfälle ist nach wie vor ein Thema und betrifft uns alle. Trisa Electronics versucht nun mit den nötigen Mitteln ein Stück zur Verbesserung beizutragen.

Dies zB durch plastikreduzierte Verpackung: „Seit diesem Jahr achten wir besonders darauf, dass alle neuen Produkte nicht mehr unnötig in Plastik und Styropor verpackt werden. Stattdessen wird auf Eierkarton und Seidenpapier gesetzt. Schluss mit in Plastik verpackte Kabel und Bedienungsanleitungen“, so das Unternehmen.
Auch die fachgerechte Entsorgung nach Schweizer Standards soll zur Verbesserung beitragen, wie Trisa erläutert: „Bei Trisa Electronics können Sie Ihre ausgedienten Geräte kostenlos zur Entsorgung abgeben. Als vRG-Partner der SENS unterstützen wir das Schweizer Entsorgungssystem.“

Auch beim Strom setzt Trisa auf Nachhaltigkeit, wie der Hersteller berichtet: „So befinden sich Solarpanels auf unserem Gebäude. Weltweit wird bereits mehr elektrische Leistung aus Solarzellen gewonnen als aus Atomkraftwerken. Solarstrom ist unerschöpflich, umweltfreundlich und ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Stromversorgung der Schweiz und der Welt. Bei der Installation ergeben sich fast keine Eingriffe in die Landschaft: Der Natur- und Artenschutz kann also gewahrt werden und es entstehen weder Luftschadstoffe noch CO2.“ Auf den Dächern des Werks 2 und der Trisa Electronics wird auf einer Kollektorenfläche von 1.404 m2 umweltfreundlich Strom erzeugt. „Trisa produziert mit Photovoltaik insgesamt rund 135.000 kWh Solarenergie, was dem Jahresverbrauch von etwa 28 Einfamilienhäusern entspricht.“

Kühlung aus der Natur

Zu den Verbesserungsmaßnahmen zählen bei Trisa auch Grundwasserkühlung und Regenwassernutzung. Soll heißen: „Herkömmliche Klimaanlagen sind wahre Strom- und Energiefresser. Deshalb setzen wir auf Kühlung aus der Natur. In Wellnau, oberhalb von Triengen, wird Oberflächenwasser in einem Weiher gespeichert und als natürliche Kühlung mittels Wärmetauscher genutzt. Für die Kühlung wird jährlich eine Wassermenge von 240.000 m3 genutzt, bevor das saubere Wasser wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird. Die dadurch eingesparte Energie von 4,8 Mio. kWh entspricht dem jährlichen Bedarf von 980 Einfamilienhäusern“, erklärt das Unternehmen, das übrigens auch Regenwasser sammelt und speichert. „Durch die Verwendung dieses kalkfreien Wassers, beispielsweise für Toiletten-Spülungen, lassen sich jährlich 3.000 m3 Trinkwasser einsparen.“

On top ist Trisa auch noch umweltschonend unterwegs: „Neben einer elektrischen Ladestation für Elektroautos in Triengen, fahren unsere Außendienstmitarbeiter in Österreich bereits nur noch mit umweltfreundlicheren Hybridfahrzeugen“, berichtet der Kleingerätespezialist.

Kommentare (1)

  1. Finde ich gut wenn sich Unternehmen nicht ausschließlich auf Gewinnmaximierung konzentrieren sondern eben auch mit Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dabei nicht nur darüber reden sondern tatsächlich auch was tun

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