Freitag, 23. August 2019
„Bis spätestens 2050 klimaneutral“

Miele Nachhaltigkeitsbericht 2019

Hausgeräte |Stefanie Bruckbauer | 29.07.2019 | |  
Energieeffiziente, innovative Hausgeräte leisten einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Haushalt. Deshalb setzt Miele alles daran, die Energieeffizienz über alle Produktgruppen hinweg weiter zu steigern. Wie gut dies bereits gelungen ist, zeigt der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. (Bild: Miele) Energieeffiziente, innovative Hausgeräte leisten einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Haushalt. Deshalb setzt Miele alles daran, die Energieeffizienz über alle Produktgruppen hinweg weiter zu steigern. Wie gut dies bereits gelungen ist, zeigt der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. (Bild: Miele) Premiumhersteller Miele setzt alles daran, die Energieeffizienz über alle seine Produktgruppen hinweg weiter zu steigern. Wie gut dies bereits gelungen ist, zeigt der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens.

Der Gütersloher Familienkonzern Miele gibt mit seinem Nachhaltigkeitsbericht 2019 einen detaillierten Einblick in sein Verständnis von nachhaltiger Unternehmensführung – „unter Berücksichtigung von Umweltaspekten ebenso wie der Verantwortung für Mitarbeiter und Themen der Lieferkette bis hin zu gesellschaftlichem Engagement“, wie es heißt. 15 übergeordnete, strategische Nachhaltigkeitsziele werden hier beschrieben, von der vorbildlichen Umweltleistung über den zielgruppengerechten Stakeholderdialog bis zur kundenfreundlichen Umsetzung der Digitalisierung.

Im Zentrum

Im Zentrum stehen allerdings die Produkte des Unternehmens. Hier sind die Verbrauchswerte laut Miele nicht nur in der Wäschepflege überzeugend (so erreichen zB 99% aller Waschmaschinen die beste Energieeffizienzklasse A+++ und unterschreiten deren Grenzwert sogar um bis zu 50%), sondern auch die Geschirrspüler der Baureihe G 6000 EcoFlex unterschreiten den Grenzwert der besten Energieeffizienzklasse A+++ um 10 bis 20%. Ende 2017 erhielt Miele übrigens den renommierten Bundespreis Ecodesign für diese Geräte und ihre hohe Energieeffizienz, die durch einen integrierten Wärmespeicher erreicht wird.

Im Gewerbebereich hat Miele im Berichtszeitraum die Baureihe „Performance Plus“ eingeführt. „Diese professionellen Waschmaschinen verbrauchen etwa 20% weniger Wasser und 30% weniger Energie als ihre Vorgängergeneration. Dies wird durch eine speziell entwickelte Konstruktion in Verbindung mit einem neuen Waschverfahren erreicht“, erklärt Miele.

Innovationen wie diese fördern die Weiterentwicklung in einem Bereich, in dem die Spielräume für weitere Effizienzverbesserungen immer kleiner werden. „Zudem steht dem Wunsch nach mehr Effizienz und Nachhaltigkeit oft der wachsende Anspruch an Leistung und Komfort entgegen“, ergänzt der Premiumhersteller, der als „intelligente Lösung, die zeigt, wie sich solche scheinbar gegensätzlichen Anforderungen im Haushalt vereinbaren lassen“, SingleWash nennt. Dieses Waschprogramm nennt Miele „seine“ Antwort auf ein bekanntes Phänomen: „Im Alltag werden Waschmaschinen oft nur sehr gering beladen, was jedoch unnötig Ressourcen kostet. Mit SingleWash wird der Wasserverbrauch exakt auf die kleine Wäschemenge abgestimmt. Dies führt automatisch auch zu einem geringeren Energieverbrauch. Miele gelingt es damit, Nachhaltigkeit mit Komfort zu vereinbaren.“ Wie bedeutend die Verbrauchsreduzierung in der Nutzungsphase ist, wird laut Miele sofort klar, wenn man sich vor Augen hält, wie viele Stunden und Jahre Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank & Co. in Gebrauch sind. „Mehr als Dreiviertel des gesamten Energieaufwands für ein Hausgerät, gerechnet von der Entwicklung bis zur Entsorgung, entfallen auf diese Nutzungsphase im Haushalt“, so das Unternehmen.

Auswirkungen auf die Umwelt

Und welche Auswirkungen hat dies auf die Umwelt? Um das herauszufinden, hat Miele im Berichtszeitraum exemplarisch berechnet, wie viele Emissionen während der Nutzung von Miele-Geräten durch den direkten Stromverbrauch entstehen. Das Ergebnis: „In der Gebrauchsphase der Hausgeräte entstehen mehrere Millionen Tonnen CO2. Im Vergleich dazu sind die energiebedingten Emissionen der Werkstandorte wenn auch nicht unerheblich, so dennoch deutlich geringer. Der große Hebel sind also die Verbräuche der Geräte im Haushalt – umso mehr, wenn man die überdurchschnittlich lange Lebensdauer der Miele-Hausgeräte berücksichtigt. Daher wird die Reduzierung der Verbrauchsdaten auch weiterhin im Fokus der Klimastrategie von Miele stehen.“ Zukünftig sollen die Emissionen der Nutzungsphase auch Eingang in die Klimabilanz des Unternehmens finden.

Das Ziel der hauseigenen Klimastrategie wird als klar beschrieben: Miele unterstützt das Zwei-Grad-Ziel der internationalen Klimapolitik und will bis spätestens 2050 klimaneutral wirtschaften. Dazu soll die Energieeffizienz in der Produktion noch weiter erhöht und der spezifische Energieverbrauch gesenkt werden. Bereits jetzt verfügen die zwölf Werkstandorte laut Unternehmensangaben über eigene Programme, die auf die Ziele der Miele-Nachhaltigkeitsstrategie einzahlen. Dazu gehören auch Projekte zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. So unternimmt das Unternehmen verschiedene Schritte, um recyceltes Material aus Miele-Altgeräten wiederzuverwenden – „beispielsweise in Form von Gusseisen oder als Mahlgut für Kunststoffprodukte“, erklärt der Hersteller.

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