Dienstag, 15. Oktober 2019
Technologiefolgenabschätzung

Parlament beauftragt Studie zu 5G und Gesundheit

Telekom |Dominik Schebach | 08.08.2019 | |  
Das österreichische Parlament hat eine Studie zum Thema „5G-Mobilfunk und Gesundheit“ in Auftrag gegeben. Das österreichische Parlament hat eine Studie zum Thema „5G-Mobilfunk und Gesundheit“ in Auftrag gegeben. (© Parlamentsdirektion / Johannes Zinner) Die Debatte um die möglichen Gesundheitsrisiken durch 5G erreicht das Parlament. Die Volksvertreter haben deswegen beim Institut für Technologiefolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Austrian Institut for Technology eine Studie zum Thema „5G-Mobilfunk und Gesundheit“ beauftragt.

Der Fokus der Studie, die bis Jänner 2020 vorliegen soll, liegt auf einer Aufbereitung des aktuellen Wissensstandes. Zum einen soll sie einen allgemeinen Überblick über 5G geben, wobei die wissenschaftlich-technischen Inhalte leicht lesbar aufbereitet werden sollen. Daneben soll mit der Studie der aktuelle Wissensstand zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von 5G erhoben und dargestellt werden. Die Studie wird auf der Website des Parlaments veröffentlicht werden.

Vom Forum für Mobilkommunikation wird diese Ankündigung des Parlaments ausdrücklich begrüßt. Schließlich werde damit der Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung Rechnung getragen.

Ansonsten verweist man seitens des FMK auf die bekannte Position: 5G ist ein neues Übertragungsprotokoll, während die darunterliegende Technologie „Funk“ zu den am besten erforschten technischen Anwendungen gehöre. Das FMK geht deswegen davon aus, dass die bis dato gewonnenen Erkenntnisse mit der nun anstehenden österreichischen Studie bestätigt werden. Die vom Parlament beauftragte Studie könne damit mithelfen, dass die Bevölkerung kruden Verschwörungstheorien und Panik-Meldungen rund um 5G damit kritischer gegenüberstehe.

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