Freitag, 23. August 2019
UPC-Integration, Kombiprodukte und Wholesale

Magenta Telekom: Viel Schwung im ersten Halbjahr  

Telekom |Dominik Schebach | 09.08.2019 | | 1  
Die Integration von UPC, eine steigende Nachfrage nach Kombiprodukten wie MagentaEINS sowie Zuwächse im Wholesale-Geschäft haben Magenta im ersten Halbjahr 2019 einen kräftigen Umsatzschub gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr gebracht. Insgesamt legte der Umsatz um 44% von 431,8 Mio Euro auf 621,1 Mio Euro zu. Das bereinigte EBITDA (bereinigt um Sonder- und Leasingeffekte) stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 54% auf 232,6 Mio Euro.

„Wir haben ein starkes Momentum und können durch die neue Marke Magenta erstmals Kunden die Kombination von Glasfaserkabelnetz mit Gigabit-Geschwindigkeit und dem besten Mobilfunknetz Österreichs (Connect, Chip) aus einer Hand anbieten“, betont Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom. „Wir haben mit Magenta die Basis für eine schnellere Digitalisierung Österreichs gelegt und haben als erster Anbieter in Österreich das 5G-Zeitalter gestartet. Wir investieren bis 2021 rund eine Milliarde Euro, um eine leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“

Investitionen

So bietet seit Magenta Telekom seit Mai seinen Wiener Haushaltskunden eine Übertragungsgeschwindigkeit in seinem Glasfaserkabelnetz von bis zu 1Gbit/s. Im ersten Halbjahr 2019 wurden zudem österreichweit die ersten Stationen im 5G-Netz in Betrieb genommen. Mit LTE werden bereits 97% aller Haushalte in Österreich versorgt und der LTE-Ausbau wird ebenfalls weiter vorangetrieben. Das österreichweite Maschinennetz Narrowband-IoT schließlich versorgt bereits 99,4% der besiedelten Fläche Österreichs. Die Investitionen in Netze und Betrieb (ohne Berücksichtigung des im 1. Quartal 2019 ersteigerten 5G-Spektrums) kletterten im 1. Halbjahr 2019 auf 109,3 Mio. Euro und legten damit um 45% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu.

Kundenwachstum

Die Zahl der Mobilfunkkunden im Netz von Magenta Telekom ist im ersten Halbjahr 2019 um fast 3% auf rund 4,9 Millionen SIM-Karten gestiegen. Dieser Wert wurde laut Magenta um 2,4 Millionen M2M-SIM-Karten bereinigt, die mit Jahresbeginn aus dem Netz ausgebucht wurden.

Vor allem die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden wächst, während die Zahl der Prepaid-Kunden rückläufig ist. Die Zahl der Breitbandkunden (Glasfaserkabel-Internet und DSL) wuchs in den ersten sechs Monaten ebenfalls um knapp 2% auf 605.000 Anschlüsse.

 

 

Kommentare (1)

  1. Immerhin hat man bei einigen Programmen die Grundverschlüsselung aufgehoben die via Sat frei empfangbar sind. Es sind bei Magentas DVB-C in Tirol noch paar Reste verschlüsselt: komischerweise z. B. ZDFinfo in SD, jedoch nicht in HD… Logik? Bibel TV ist u. a. ebenso verschlüsselt – kommt aber frei via Sat….

    Ich frage mich manchmal wirklich welche Vögel in der TV-Branche seit Jahren drin sitzen…

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