Freitag, 18. Oktober 2019
Komfort und Sicherheit am wichtigsten

Die Nachfrage der Österreicher nach „Smart Home“

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 13.08.2019 | |  
Das Dienstleistungsportal ProntoPro.at hat recherchiert, wie groß die Nachfrage nach Digitalisierung im eigenen Zuhause tatsächlich ist und welche Dienstleistungen am meisten nachgefragt werden von den Österreichern. Das Ergebnis: Komfort und Sicherheit stehen auch bei Smart Home an erster Stelle. (Bild: günther gumhold/ pixelio.de) Das Dienstleistungsportal ProntoPro.at hat recherchiert, wie groß die Nachfrage nach Digitalisierung im eigenen Zuhause tatsächlich ist und welche Dienstleistungen am meisten nachgefragt werden von den Österreichern. Das Ergebnis: Komfort und Sicherheit stehen auch bei Smart Home an erster Stelle. (Bild: günther gumhold/ pixelio.de) Unter den Begriff „Smart Home“ fallen Dinge wie Entertainment, Kommunikation oder auch Energiemanagement. Das Dienstleistungsportal ProntoPro.at hat nun recherchiert, wie groß die Nachfrage nach Digitalisierung im eigenen Zuhause der Österreicher tatsächlich ist und welche Dienstleistungen am meisten nachgefragt werden.

Laut im August 2019 durchgeführter ProntoPro.at-Erhebung beziehen sich 36% der Anfragen für Smart-Home-Lösungen in Österreich auf automatisierte Rollläden. Die elektrischen Rollläden haben dabei nicht nur komfort-technische Vorteile, sondern auch sicherheits-technische, denn sie können bequem aus dem Urlaub gesteuert werden und so vor unliebsamen Einbrechern schützen.

Am zweithäufigsten werden mit 24% Klimaanlagen nachgefragt. Das Potential dieser Kategorie ist für den Handel groß, denn laut einer aktuellen Umfrage von compera.at besitzen derzeit zwei Drittel der Österreicher (68%) noch kein Klimagerät.

Mit 16% stehen automatisierte Türen und Tore an dritter Stelle der Wunschliste. Diese lassen sich meist per Fingerabdruck oder Fernsteuerung öffnen, wie ProntoPro.at ergänzt.

Den 4. Platz teilen sich Videoüberwachungssysteme und Automatisierungssysteme innerhalb des Hauses mit je 8%. Zu den Automatisierungssystemen zählen zB die Automatisierung von Audio- und Videogeräten, aber auch die automatisierte Regulierung von Licht und Wärme. 5% der Anfragen auf ProntoPro.at betreffen programmierbare Thermostate. „Diese haben nicht nur ein hohes Energiesparpotenzial, sie sorgen auch für einen besseren Wohnkomfort, da die Heizleistung optimal an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können“, erläutert der Marktplatz, der laute eigenen Angaben Dienstleistungsprofis und ihre Kunden zusammenbringt.

Auf Platz sechs der beliebtesten Smart-Home-Lösungen liegen automatisierte Bewässerungssysteme zur Pflege des Gartens. Diese haben den Vorteil, klima- und wettergerecht zu agieren. „Wer einen Garten hat, weiß um die Mühe des täglichen Gießens und den Stress, ob der Garten wohl gut versorgt ist, wenn man am Abend bei Freunden zum Grillen oder gar im Urlaub ist“, erklärt ProntoPro.at.

Komfort vor Sicherheit

Interessant ist: Der ProntoPro-Recherche zufolge ist somit die Nachfrage nach Smart-Home-Lösungen in Österreich aus Komfortgründen am größten. Sicherheit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei der Aspekt der effizienten Energienutzung noch vergleichsweise gering ist.

Am häufigsten nachgefragt

Diese Smart-Home-Lösungen werden (noch mal auf den Punkt gebracht) am häufigsten nachgefragt:

  • Elektrische Rollos 36%
  • Klimaanlage 24%
  • Automatisches Tor 16%
  • Haus-Automation 8%
  • Videoüberwachungssystem 8%
  • Programmierbares Thermostat 5%
  • Bewässerungsanlage 3%

Nochmal erklärt: Das Konzept „Smart Home“

ProntoPro.at erklärt die Begriffe Digitalisierung, Automatisierung bzw. Smart Home wie folgt: „Digitalisierung und Automatisierung sind bereits seit einigen Jahren präsent und werden mehr und mehr Teil unseres täglichen Lebens. ‚Smart Home‘ ist dabei ein Oberbegriff, der technische Verfahren und Systeme für Wohnräume beschreibt. Ziel dieser Systeme ist eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effiziente Energienutzung. Smart Home nutzt dazu technische Hilfsmittel, wie Sensoren, gesteuerte Motoren oder Kameras. Neu ist bei diesem Konzept, dass die Geräte im Haus untereinander vernetzt sind. Die Waschmaschine hält beispielsweise per Funk Kontakt mit dem Handy und verschickt automatisch eine Nachricht, wenn die Wäsche fertig ist oder eine Störung vorliegt. Oder man schickt auf dem Heimweg eine Nachricht per Handy oder Tablet, damit die Wohnung beim Betreten beleuchtet und auf eine angenehme Temperatur vorgeheizt ist.“

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