Freitag, 18. Oktober 2019
Serie 8: Der Backofen der stetig lernt

Neue Bosch Hausgeräte-Ära dank künstlicher Intelligenz

Hausgeräte |Stefanie Bruckbauer | 13.08.2019 | |  
Bosch Hausgeräte wird auf der IFA seinen ersten Sensor- Backofen der Serie 8 vorstellen. „Dieser sagt vorher, wann Kuchen oder Braten fertig sein werden und berücksichtigt dabei die individuelle Zubereitung des Gargutes im Backofen“, wie der Hersteller verspricht. Bosch Hausgeräte wird auf der IFA seinen ersten Sensor- Backofen der Serie 8 vorstellen. „Dieser sagt vorher, wann Kuchen oder Braten fertig sein werden und berücksichtigt dabei die individuelle Zubereitung des Gargutes im Backofen“, wie der Hersteller verspricht. Die IFA steht vor der Tür und Bosch Hausgeräte gibt vorab einen Einblick in die Neuheiten - darunter der erste Sensor-Backofen der Serie 8, der laut Hersteller vorhersagt, wann zB der Kuchen nach individuellem Rezept fertig ist.

Künstliche Intelligenz wird immer leistungsfähiger. Das stellt auch Bosch unter Beweis und zwar mit dem ersten Sensor- Backofen der Serie 8, der vorhersagt, wann Kuchen oder Braten fertig sein werden und dabei die individuelle Zubereitung des Gargutes im Backofen berücksichtigt, wie der Hersteller verspricht.
Neue Dimension dank Machine Learning
Ein optimales Back- und Bratergebnis sichert bereits die patentierte Bosch Sensorik mit dem PerfectBake Backsensor und dem PerfectRoast Bratenthermometer, wie Bosch Hausgeräte verspricht. In Kombination mit Machine Learning soll sich jetzt eine neue Dimension eröffnen: „Der vernetzte Backofen lernt auf Basis einer wachsenden Menge anonymisierter Daten zahlreiche Back- und Bratenvorgänge. Damit liefert er nicht nur Perfektion durch Hochleistungs-Sensorik, sondern wird im Laufe der Zeit immer schlauer, wenn es um das exakte Zubereitungsende des individuellen Gargutes geht. Je mehr und je häufiger Haushalte, die mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Backöfen nutzen, desto exakter trifft der Backofen zuhause die Vorhersage für das individuelle Gar- oder Bratgut. Voraussetzung ist die digitale Vernetzung über Home Connect“, erläutert Hersteller Bosch, der mit dem Frühjahr 2020 alle Serie 8 Backöfen des accent line Programms, die über Home Connect sowie PerfectBake oder PerfectRoast verfügen, zusätzlich mit der künstlichen Intelligenz ausstatten will.

Spürbare Mehrwerte

In Kombination mit Machine Learning eröffnet sich beim Backen mit Bosch nun eine neue Dimension, wie der Hersteller verspricht: „Der vernetzte Backofen lernt auf Basis einer wachsenden Menge anonymisierter Daten zahlreiche Back- und Bratenvorgänge. Damit liefert er nicht nur Perfektion durch Hochleistungs-Sensorik, sondern wird im Laufe der Zeit immer schlauer, wenn es um das exakte Zubereitungsende des individuellen Gargutes geht.“

Mit seinen Sensorbacköfen bietet Bosch laut eigenen Angaben „spürbare Mehrwerte“. So misst der PerfectBake Backsensor etwa laufend den Feuchtigkeitsgehalt im Backofen und passt den Backvorgang selbständig an den Garzustand an. „Man muss lediglich die jeweilige Kuchenart auswählen, zB. Form oder Blech, den Rest erledigt der Ofen von allein“, erläutert Bosch und ergänzt: „Das Ergebnis: Brot, Kuchen und Quiche in Perfektion.“ Ähnlich komfortabel funktioniere das PerfectRoast Bratenthermometer: „Dank dreier Messpunkte ermittelt es die Kerntemperatur des Bratgutes auf ein Grad genau und garantiert stets optimale Ergebnisse im Backofen-, Mikrowellen- oder Dampfbetrieb“, so das Versprechen.

Backen mit einem lernfähigen System

Wie Bosch erläutert, sorgt die Auswahl des entsprechenden PerfectBake Backsensorprogramms im neuen Backofen der Serie 8 zB bei der Zubereitung eines Flammkuchens für ein „herausragendes“ Ergebnis. „Ergänzend informiert der Backofen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz auch darüber, wann der Flammkuchen fertig zum Genuss bereitstehen wird. Die über den PerfectBake Backsensor erfassten Messwerte werden über die Home Connect Vernetzung während des Backprozesses kontinuierlich an einen cloudbasierten Rechner gesandt. Hier liegt ein Prognosemodell, das mittels Machine Learning auf der Basis anonymisierter Daten vorausgegangener Backprozesse für die Kategorie Flammkuchen erstellt wurde. Für den aktuellen Backvorgang wird dieses Prognosemodell alle 30 Sekunden angewendet, so dass das Ende des Backvorgangs an den Backofen gesandt werden kann. Das lernende System sorgt mit wachsender Datenbasis für eine schnell zunehmende Genauigkeit der Vorhersage. Für den Konsumenten bedeutet das in Zukunft noch mehr Möglichkeiten, Rezepte nach seinen Wünschen anzupassen und die Zeit im Haushalt flexibel zu planen. Denn er erhält auch für sein nach persönlichen Vorlieben zusammengestelltes Flammkuchenrezept – beispielsweise mit einem höheren Feuchtigkeitsgehalt durch den gewählten Belag oder einer anderen Teigkonsistenz – eine zuverlässige Prognose des Back-Endes. Der Backofen selbst arbeitet ausschließlich auf Basis der individuellen Einstellungen und des jeweils gewählten Gerichtes. Auch weiterhin lassen sich der Backsensor PerfectBake und der Bratsensor PerfectRoast komplett unabhängig von allen ergänzenden digitalen Services nutzen“, erklärt das Unternehmen, das laut eigenen Angaben „als erster Hausgerätehersteller auf dem deutschsprachigen Markt die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz nun in sensorgesteuerte Einbaubacköfen integriert, um so den Alltag der Konsumenten individuell zu unterstützen und noch komfortabler und einfacher zu machen.“

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