Samstag, 21. September 2019
Das Lieblingsgetränk der Österreicher feiert

18. Tag des Kaffees

Hintergrund |Stefanie Bruckbauer | 23.08.2019 | |  
Die Österreicher halten ihrem Lieblingsgetränk, dem Kaffee, die Treue. Rund 1.000 Tassen bzw. 145 Liter trinken sie jedes Jahr. „Die Zubereitungsarten sind dabei vielfältig wie selten zuvor, höchste Qualität bleibt oberste Prämisse und Einzelportionssysteme halten sich stabil auf hohem Niveau“, informiert der Österreichische Kaffeeverband.

Seit Jahrzehnten rangiert Kaffee unangefochten an der Spitze der Lieblingsgetränke der Österreicher. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt hierzulande mit 7,4 Kilogramm deutlich über dem europäischen Durchschnittskonsum von 2,8 Kilogramm. Jeder Österreicher trinkt laut Österreichischem Kaffeeverband 145 Liter Kaffee im Jahr und greift rund dreimal täglich zur Tasse.

Dies spiegelt sich auch im großen Interesse der Österreicher am Produkt und an verschiedenen Zubereitungsarten wider, wie der Kaffeeverband festhält: „Der österreichische Kaffeetrinker ist äußerst qualitätsbewusst und möchte über Herkunft, Anbau, Ernte und Verarbeitung Bescheid wissen. Auch wenn es um Zubereitungsarten geht, beschränkt sich die Nachfrage nicht mehr auf Espresso und Cappuccino. Je nach Tagesmoment und Situation wird der Kaffee entsprechend individueller Vorlieben genossen – dies reicht vom Espresso mit kalter Milchschaumhaube bis hin zum fruchtig erfrischenden Cold Brew.“

„Bereits seit einigen Jahren beobachten wir in der Branche eine große Dynamik und spannende Entwicklungen – sowohl was den Kaffeegenuss in den eigenen vier Wänden betrifft als auch in der Außer-Haus-Gastronomie. Das Bewusstsein für das Genussprodukt ‚Kaffee‘ steigt kontinuierlich. Jeder Konsument und jeder Gast definiert die perfekte Tasse Kaffee ein bisschen anders – und das ist auch gut so.“, erklärt Harald J. Mayer, Präsident des Österreichischen Kaffeeverbandes.

Mehr Kapseln, weniger Filter

Wie der Kaffeeverband erläutert, setzen sich zwei Entwicklungen der letzten Jahre weiter fort: „Einerseits finden sich in immer weniger österreichischen Haushalten klassische Filterkaffeemaschinen (mit Papier- oder Dauerfilter) – besaßen 2003 noch 81% so eine Maschine, sind es 2019 nur noch 31% (lt. Maschinenbesitzstand GFK 2018). Andererseits bleibt qualitativ hochwertiger Kaffeegenuss mit perfektem Aroma, tassengenau und auf Knopfdruck schnell und einfach zubereitet das oberste Gebot. Diese Anforderungen erfüllen sowohl Einzelportionssysteme als auch Vollautomaten. So bleibt der Anteil der Kapselmaschinen in den österreichischen Haushalten konstant hoch. Auch Vollautomaten erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, denn mehr als ein Drittel aller Haushalte in Österreich vertrauen darauf. Der Großteil verfügt über mehr als nur ein System zur Kaffeezubereitung.“

Genuss mit gutem Gewissen

Neben dem Qualitätsanspruch steigt auch das Bedürfnis der Konsumenten nach nachhaltigem und zertifizierten Kaffee. Dies umfasst die gesamte Wertschöpfungskette – von der Herkunft über Transparenz beim Anbau und Verarbeitung bis zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit den Rohstoffen. Zahlreiche Siegel und Zertifizierungen (Fairtrade oder Rainforest Alliance) geben dem Konsumenten Auskunft über Anbau, Produktion und Handel. So wuchs beispielsweise die Verkaufsmenge an Fairtrade-Kaffee weltweit von rund 77,5 Tonnen im Jahr 2012 auf 214 Tonnen (Stand 2017) – „ein Zuwachs von 177% innerhalb von 5 Jahren“, so der Kaffeeverband.

Der 18. Tag des Kaffees

Seit beinahe zwei Jahrzenten feiert der Österreichische Kaffeeverband den „Tag des Kaffees“ am 1. Oktober und längst ist er zu einer Institution für die gesamte Branche geworden, wie der Verband sagt. Übrigens: Auch auf internationaler Ebene hat sich die International Coffee Organization (ICO) vor drei Jahren dazu entschlossen, den ‚Internationalen Tag des Kaffees‘ auf den 1. Oktober zu legen.

Details zu allen Veranstaltungen und Aktionen in Handel, Gastronomie und den Röstereien anlässlich des diesjährigen „18. Tag des Kaffees“ am 1. Oktober 2019 werden in den kommenden Wochen auf der Website des Österreichischen Kaffeeverbandes, www.kaffeeverband.at, veröffentlicht.

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