Sonntag, 22. September 2019
„Kulinarisch, komfortabel, faszinierend“

Miele macht das Zuhause smart

Hausgeräte |Stefanie Bruckbauer | 09.09.2019 | |  
Miele bietet mit seiner neuen Einbaugerätegeneration 7000 eine Vielfalt an Vernetzungsoptionen. So zB FoodView, eine Technologie die einen Blick in den „arbeitenden“ Backofen erlaubt, ohne die Türe öffnen zu müssen. (Foto: Miele) Miele bietet mit seiner neuen Einbaugerätegeneration 7000 eine Vielfalt an Vernetzungsoptionen. So zB FoodView, eine Technologie die einen Blick in den „arbeitenden“ Backofen erlaubt, ohne die Türe öffnen zu müssen. (Foto: Miele) Dieses Jahr im Mai führte Miele die neuen Einbaugeräte der Generation 7000 ein. Die Mehrzahl dieser Miele-Produkte sind ab Werk vernetzungsfähig und auch in der Wäschepflege bietet der Hersteller Vernetzungslösungen an. Die neuen, attraktiven Anwendungen, sollen die Nachfrage weiter steigern und Lust machen auf ein smartes Zuhause, wie Miele sagt.

Die Einbaugeräte-Generation 7000 von Miele, die seit Mai im Handel ist und aktuell auf der IFA im Fokus steht, zeichnet sich durch eine Reihe von Vernetzungsoptionen aus. Stichworte sind hier beispielsweise FoodView und RemoteService.

FoodView

Für FoodView überträgt eine Kamera farbechte Bilder in HD-Qualität aus dem Garraum des Backofens auf Smartphone oder Tablet. Mit FoodView kann dafür die Backofentür geschlossen bleiben. Sollte sich herausstellen, dass der Brotlaib noch nicht die gewünschte Bräune hat, lassen sich Garzeit oder Temperatur bequem mit dem Smartphone verändern. Dazu muss der Anwender nicht einmal in der Küche sein.

Wie Miele beschreibt, erzeugt die Kamera jede Minute ein Motiv vom Gargut. Um unnötiges Datenvolumen zu vermeiden, ist immer nur das letzte Bild abrufbar. FoodView gibt es für verschiedene Spitzenmodelle, darunter für klassische Backöfen im 60-Zentimeter-Format, für 45er Kompakt-Backöfen wie auch für den 90er Backofen. Als Alleinstellungsmerkmal beschreibt Miele, dass alle FoodView-Modelle dem Pyrolysebetrieb standhalten. „In diesem Selbstreinigungsmodus heizen die Geräte auf bis zu 440°C auf, was an die thermische Isolierung und an die Qualität der Kamera besondere Anforderungen stellt“, erklärt der Hersteller.

RemoteService

Mit RemoteService werden Softwareupdates einfach per Datenübertragung auf dem Gerät installiert. „Bisher war dazu der Besuch eines Servicetechnikers erforderlich“, sagt Miele und: „Interessant ist das beispielsweise für Anwendungen oder Services, die erst in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen. Der Kunde entscheidet dann, ob er das Update herunterladen möchte. Außerdem neu: Mit der Generation 7000 können erstmals auch Kochgeräte wie Backofen, Dampfgarer oder Kombimodelle über die Miele@mobile App aus der Ferne gesteuert werden. Das Kochfeld ist aus Sicherheitsgründen davon ausgenommen.“

Sprachsteuerung kontinuierlich ausgebaut

Von der Waschküche bis in die Küche werden immer mehr Miele-Geräte mit Amazons Sprachassistenten Alexa verbunden. Als Beispiele führt Miele an: „Bei Backöfen der neuen grifflosen ArtLine-Serie öffnet Alexa auf Zuruf die Tür (praktisch, wenn der Besitzer gerade den vollen Bräter in Händen hält), teilt mit, wie lange die Wäsche im Keller noch läuft, startet den Geschirrspüler mit AutoDos und PowerDisk, schaltet die Dunstabzugshaube aus oder führt per Alexa Show durch das Rezept der Woche.“

Nachschub

Dank Miele PowerDisk arbeiten die Geschirrspüler der Generation 7000 „erstmals autark“, wie der Hersteller sagt. (Foto: Miele)

Miele erklärt: „Größer und damit attraktiver wird das Angebot im Miele Online-Shop und im Fachhandel Anfang 2019 neu hinzugekommen ist etwa die PowerDisk für die Geschirrspüler der Generation 7000. Mit deren automatischer Pulverdosierung und der Funktion AutoStart arbeiten Geschirrspüler erstmals autark.“

Ebenfalls neu im Shop sind Reinigungskartuschen für Kaffeevollautomaten sowie drei neue Kaffeesorten. Miele dazu: „Bei einigen Verbrauchsprodukten machen die Geräte per Pushnachricht darauf aufmerksam, dass der Vorrat zur Neige geht. Nachschub ist dann aus der Miele@mobile App heraus leicht bestellt.“

SuperVision

Für die am häufigsten verwendete Vernetzungsoption mit Miele Geräten braucht es übrigens nicht einmal das Internet, wie der Hersteller sagt, denn: „Backofen, Waschmaschine und Co. kommunizieren über ihre eingebauten WiFi-Module untereinander. Die Funktion heißt SuperVision und zeigt den Status aller angemeldeten Miele-Geräte beispielsweise im Backofendisplay an – praktisch, um in der Küche die Restlaufzeit der Waschmaschine im Hauswirtschaftsraum abzulesen“, so Miele.

Wäschepflege

„Mit AddLoad macht Miele die Wäschepflege smarter und komfortabler“, sagt der Hersteller. „So zeigt die Miele@mobile App an, wann das Nachlegen von Wäsche noch möglich ist, wenn die Maschine bereits läuft (AddLoad). Gut zu wissen: Das Nachlegen kann auch bei fortgeschrittenem Programm noch machbar sein und nicht wie vielleicht vermutet nur innerhalb der ersten Minuten. Soll noch schnell etwas nachgelegt werden, kann die Maschine per App einfach angehalten werden.“

Showcases auf der IFA

Wie Miele erklärt, zeigt der Showcase Wash2Dry, wie Wäschepflege in Zukunft noch smarter wird: „Waschmaschine und Wäschetrockner kommunizieren mit einander. Auf Basis des abgelaufenen Waschprogrammes wählt der Trockner automatisch das passende Trockenprogramm. Für dieses Feature braucht es nicht einmal die Miele@mobile App, da die Kommunikation über das hauseigene WLAN-Netzwerk erfolgt.“ Wash2Dry wird voraussichtlich 2020 bei Wäschetrocknern mit M-Touch-Bedienung eingeführt.

Augmented Reality – Schnelltest vor der Kaufentscheidung

„Augmented Reality (AR, computergestützte Erweiterung der Realität) macht Technologie leicht verständlich und weckt Faszination für Produkte“, sagt der Hersteller Miele, auf dessen IFA Stand Besitzern eines iPhones eine interessante AR-Anwendung offen steht: „Im Produktbereich auf miele.de den Stand-Kaffeevollautomaten CM 5500 aufrufen, den AR-Button betätigen und mit dem iPhone die heimische Küche ins Visier nehmen. Die Anwendung projiziert das Gerät sodann auf die Arbeitsplatte, wobei Aufstellort und Farbe des CM 5500 natürlich veränderbar sind. In jedem Fall vermittelt diese Anwendung ein sehr realistisches Bild und kann so auch als ‚Schnelltest‘ vor der Kaufentscheidung dienen.“ Aktuell gibt es dieses Feature laut Miele nur für den Safari-Browser von Apple, und der CM 5500 ist das einzige Miele-Produkt. Eine Lösung für Android-Betriebssysteme soll aber in Vorbereitung sein, wie es heißt.

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