Dienstag, 15. Oktober 2019
„Eine App als Waffe gegen Amazon & Co“

„LENA Award“ für Hannes Katzenbeisser

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 16.09.2019 | |  
Hannes Katzenbeisser wurde für seine „SalesButler-App“ mit dem „LENA Award 2019“ für das beste Konzept in der Kategorie „Digitalisierung Im Training“ ausgezeichnet. Hannes Katzenbeisser wurde für seine „SalesButler-App“ mit dem „LENA Award 2019“ für das beste Konzept in der Kategorie „Digitalisierung Im Training“ ausgezeichnet. Mit seiner SalesButler-App hat Hannes Katzenbeisser die „weltweit 1. Trainings-App für Spitzen-Verkäufer“, wie der Verkaufstrainer formuliert, entwickelt. Diese wurde bereits in mehr als einem Dutzend Ländern in den Stores von Apple und Google gelauncht und nun mit dem „LENA Award 2019“ für das beste Konzept in der Kategorie „Digitalisierung Im Training“ ausgezeichnet.

Hannes Katzenbeisser hat sich mit seiner „SalesButler-App“ schon für den „Digital Impuls Award“ beworben, und dann dachte er sich: „Was soll‘s, warum nicht gleich für die höchste Auszeichnung für Erwachsenenbildung in Österreich bewerben, den ‚LENA Award 2019‘ des Wirtschaftsförderungsinstituts“, blickt der Fachhändler und Verkaufstrainer zurück. Es hat sich gelohnt, denn am 12. September 2019 wurde ihm von Barbara Kluger-Schieder der „LENA Award 2019“ für das beste Konzept in der Kategorie „Digitalisierung Im Training“ überreicht. „Nicht ein Lehrer, nicht ein Bildungsinstitut, nicht eine Trainingsfirma, nicht ein Unternehmensberater, sondern erstmals ein Elektrohändler wird für das beste Konzept 2019 im Bereich Bildung für ‚LEbendiges und NAchhaltiges Lernen‘ ausgezeichnet!“, so der stolze Hannes Katzenbeisser.

„Eine Waffe gegen Amazon“

Fachhändler und Verkaufstrainer Hannes Katzenbeisser entwickelte seine kostenlose Trainings-App für Verkäufer mit dem Ziel, „den stationären Handel gegen Amazon & Co zu wappnen“.

Hannes Katzenbeisser entwickelte seine kostenlose Trainings-App für Verkäufer mit dem Ziel, den stationären Handel gegen Amazon & Co zu wappnen. „Sie wurde tausende Male downgeloadet und hat mitgeholfen, dass der Umsatz bei vielen Verkäufern innerhalb weniger Wochen nicht nur zulegt, sondern sich vervielfacht“, berichtet Katzenbeisser, der ja (nur noch Mal zu Erinnerung) unter dem Namen „Der WOW-Effekt-Macher“ mit seiner Seminarreihe „Die Power Show“ durch dir Länder tourt, und mit dem „SalesButler“ eine App entwickelte, mit der er laut eigenen Angaben „Amazon & Co attackieren“ will. „Die Online-Giganten setzen den analogen Geschäften am stärksten zu und haben vielen Händlern Probleme bereitet oder diese gar in den Ruin getrieben“, sagt Katzenbeisser, „darauf musste ich reagieren.“ Der Wiener hat nach einem Jahr Entwicklungszeit jene Tricks und jenes Wissen in seine Schulungs-App gepackt, die Amazon & Co stark gemacht haben. „Sie nutzen 52 WOW-Effekte aus dem Neuromarketing, und diese WOW-Effekte habe ich für den stationären Handel so aufbereitet, dass sie damit eine Waffe gegen die Online-Händler haben.“

Der „SalesButler“ ist laut Katzenbeisser für Verkäufer und Dienstleister und für alle Branchen geeignet. „Egal ob jemand einen Flat-TV, Modeartikel, eine Weinbegleitung oder seine Dienstleistung verkauft, die Verkaufsgesetze sind für jede Branche ident. Und ident sind auch die Argumente des Kunden, etwas nicht zu kaufen.“

„Es gibt weltweit nur 5 bis 7 Kaufeinwände“

In der App kann der Verkäufer das Verkaufsgespräch trainieren und sich auf die gängigsten „Kaufeinwände“, wie die Kundenargumente gegen einen Kauf genannt werden, vorbereiten. „Es gibt fünf bis sieben Einwände in jeder Branche, die weltweit gleich sind und die jeder Verkäufer – wenn er die richtige Antwort darauf trainiert hat -, entkräften kann“, sagt Katzenbeisser, und: „Argumente wie ‚zu teuer‘, ‚ich schlafe drüber‘, ‚ich überlege mir das noch‘ oder ‚ich muss noch mit meiner Frau darüber reden‘ sind solche ‚Showstopper‘. Wenn der Kunde aber mal aus dem Geschäft draußen ist, ist er im digitalen Zeitalter weg und die Verkaufswahrscheinlichkeit liegt bei Null, denn raus ist aus.“

Die App soll nicht nur dabei helfen, richtig auf Einwände zu reagieren, sondern sie soll dem Verkäufer die Basis für bestmögliche Beratung liefern. „Fachkenntnis ist auch wichtig“, sagt Katzenbeisser, „zu 85% zählt beim Verkaufsgespräch jedoch persönliche Kompetenz, sprich, wie ich als Verkäufer den Kunden abhole. Meine App hilft nicht nur den Unternehmern und Mitarbeitern, sondern auch den Kunden, die das Geschäft zufrieden verlassen sollen.“

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