Dienstag, 15. Oktober 2019
Deutliche Steigerung und Rekordumsätze für den Handel erwartet

Black Friday: „2019 wird alle Rekorde brechen“

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 23.09.2019 | | 7  
Der GF der Black Friday GmbH, Konrad Kreid, geht davon aus, dass „der Black Friday 2019 alle Rekorde brechen wird“. (Foto: blackfridaysale.at) Der GF der Black Friday GmbH, Konrad Kreid, geht davon aus, dass „der Black Friday 2019 alle Rekorde brechen wird“. (Foto: blackfridaysale.at) Der Black Friday naht und mit ihm zahlreiche Aussendungen, die auf das Event aufmerksam machen. Einen freuen diese „Unterstützungsmaßnahmen, die den Bekanntheitsgrad noch weiter erhöhen“ sehr: Konrad Kreid. Der GF der Black Friday GmbH geht davon aus, dass „2019 alle Rekorde brechen wird“.

Der Black Friday 2019 wird vermutlich deutlich emotionaler werden als die vergangenen Verkaufsveranstaltungen, die jedes Jahr Ende November stattfinden. Davon geht zumindest Konrad Kreid aus. Der Black Friday GmbH GF erwähnt „Medien-Aktionen des österreichischen Handelsverbandes“, die bereits im Frühjahr für die ersten Schlagzeilen ausschlaggebend gewesen sein sollen.

Alle Hände voll zu tun

„Wir hatten alle Hände voll zu tun, verunsicherte Händler zu beruhigen. Eine Aussendung des Handelsverbands erweckte nämlich den Eindruck, dass es in Österreich nicht möglich war, ohne Lizenz die Wortmarke ‚Black Friday‘ zu verwenden. Obwohl noch nie in Österreich ein Händler für die Verwendung von ‚Black Friday‘ abgemahnt wurde, entstand durch diese Medienaktion eine unnötige Verunsicherung”, berichtet Kreid.

Irreführendes Kurz-Zeit-Logo
Der Black Friday GmbH GF berichtet weiter: „Der Handelsverband hat laut eigenen Aussagen um endgültig Rechtssicherheit zu schaffen bereits 2018 eine eigene Wort-Bild-Marke ‚Black Friday © Handelsverband‘ registriert. Jedoch führt ein Copyright-Zeichen in einer Wort-Bild-Marke laut Markenanwälten eher zu Rechtsunsicherheit, da es sich um eine irreführende Schutzrechtsanmaßung handelt. Aus diesem Grund konnten wir unseren Kunden die Nutzung des Handelsverband Logos nicht empfehlen, da sich diese damit selbst angreifbar machen könnten. Bereits im Juli 2019 hat der Verband sein eigenes Markenlogo jedoch wieder selbst löschen lassen und es wurde mittels Aussendung kommuniziert, dass ‚jetzt keine Notwendigkeit mehr für eine eigene Wort-Bild-Marke besteht‘.“

„2019 wird alle Rekorde brechen“

Beim Black Friday handelt es sich um eine etablierte Verkaufsveranstaltung, „die jedes Jahr Umsatzrekorde bricht“, wie Kreid berichtet. Er rechnet in diesem Jahr erneut mit einer deutlichen Steigerung und Rekordumsätzen für den Handel. „Wir freuen uns über alle Unterstützungsmaßnahmen die den Bekanntheitsgrad – der aktuell bereits über 90% liegt – von Black Friday Sale noch weiter zu erhöhen.”

Seit 2013 betreibt die Black Friday GmbH mehrere Verkaufsplattformen in Deutschland und Österreich. „Jährlich nehmen hunderte Händler an der bekannten Verkaufsveranstaltung im November teil und Millionen Shopper besuchen die Webseiten. Seit unserem Start gab es jährlich hohe zweistellige Zuwachsraten bei unseren Zugriffszahlen in Österreich und Deutschland”, so Kreid abschließend.

Kommentare (7)

  1. Bin selber Fachhändler, wenn ihr meint die Verbrennen Geld habt Ihr euch deutlich geschnitten, die Industrie stützt diese Großen Händler derart das Sie dementsprechend Große Stückzahlen abnehmen und sie trotzdem noch einen DB von 10%+ haben.

    Wenn unsere tollen Einkaufsverbände das nicht verschlafen würden, wäre es möglich das auch wir Fachhändler mal bei so einer Aktion mitmachen könnten.

    Nur alle Leben noch in der alten Zeit und wundern sich dass das Geschäft zusammenbricht.
    Man muss Digital + Stationär vereinen, und Stationär den Service groß machen nur hier bleibt wirklich Geld!
    Macht man nicht mit dem Digitalalter mit wird man früher oder später zusperren!

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  2. Ich verstehe überhaupt nicht, das es immer Händler gibt (falls der Name für die passt), die den Unterschied zwischen Umsatz und Übrigbleiben nicht verstehen.
    Vielleicht weil überall und meist vom Umsatz gesprochen wird.
    Die verstehen dann sicher auch nicht, das sie mit mehr Umsatz auch draufzahlen können.

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  3. Da können wir als Fachgeschäft nicht mitmachen.
    Das ist nur für riesige Onliner die keine Steuern zahlen und für Konkursanwärter was.
    Irrsinnig!!!!!!!!!!!!!!!!

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  4. Da kann ich beiden Kommentatoren nur zustimmen! Der Hype um diesen völligen Unsinn macht mich sprachlos… Die Sicht der Protagonisten kann ich nachvollziehen, ist clever gemacht und sichtlich ein gutes Geschäft, aber dass der Handel das mitmacht und die Konsumenten derart vertrottelt sind…

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  5. @Anonymous VÖLLIG RICHTIG!!!! Der Kreid sahnt nur ab dabei, wie die Germanen sagen würden. Den würde ich gern Kreid-e bleich sehen, wenn der Zirkus aufhört. Trittbrettfahrer!

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  6. „die jedes Jahr Umsatzrekorde bricht“, wie Kreid berichtet….
    Umsatz, ja! Toll! Das ist DB und Geldverbrennung vom Feinsten…. Leute wacht doch mal endlich auf!!!

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