Dienstag, 15. Oktober 2019
Editor's ChoiceHot!„Aus rein persönlichen Gründen“

Alexander Klaus verlässt Red Zac

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 27.09.2019 | | 3  
Alexander Klaus kam 2010 zu Red Zac. Nun verlässt er die Kooperation und widmet sich einer neuen Aufgabe in einer für ihn neuen Branche. (Foto: Red Zac) Alexander Klaus kam 2010 zu Red Zac. Nun verlässt er die Kooperation und widmet sich einer neuen Aufgabe in einer für ihn neuen Branche. (Foto: Red Zac) Nach knapp zehn Jahren bei der Kooperation in Magenta hat Alexander Klaus beschlossen seine Position als hauptamtlicher Vorstand mit 1. Dezember 2019 niederzulegen. Der Entschluss fußt auf rein persönlichen Gründen, wie er erklärt. Der 54-Jährige hat sich entschieden eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen – außerhalb der Elektrobranche.

Vor rund zehn Jahren kam er aus einer anderen Branche und nun geht er wieder in eine andere Branche. Red Zac Vorstand Alexander Klaus wird die Kooperation auf eigenen Wunsch und aus „rein persönlichen Gründen“ mit Anfang Dezember 2019 verlassen.

Blick zurück

Eine „noch höhere Schlagkraft für die Zukunft und verstärkt nachhaltig positive Effekte für die Mitglieder“, versprach sich der Red Zac Vorstand 2010 durch das Doppel-Geschäftsführer-Gespann Peter Osel und Alexander Klaus. Und das trat auch tatsächlich ein. (Foto: S. Bruckbauer)

Im Jänner 2010 stieß Alexander Klaus als damals 44-Jähriger zu Red Zac. Er konnte sich – wie damals berichtet wurde – „unter zahlreichen Bewerbern durchsetzen“ und so wurde in einer Vorstandssitzung der Beschluss gefasst, ein Doppelgespann in der Geschäftsführung zu bilden: Mit Peter Osel, verantwortlich für Controlling und Finanzen, und eben Alexander Klaus, verantwortlich für Marketing, Einkauf und Vertrieb.

Klaus war damals Elektro-Branchen-fremd. Er kam mit 20 Jahren Erfahrung im Tourismus und in der Tourismus-Zulieferindustrie im Gepäck zu Euronics Austria. Zuvor bekleidete er bei der AUA-Tochter TraviAustria das Amt des Director of Sales & Marketing in der Geschäftsleitung.

Durch diese „Doppelgeschäftsführung mit klarer Aufgabenteilung“ versprach sich der Red Zac Vorstand damals eine „noch höhere Schlagkraft für die Zukunft und verstärkt nachhaltig positive Effekte für die Mitglieder.“ Und das trat auch tatsächlich ein. Nun, ist die Zeit des Doppelgespanns „Osel & Klaus“, vorbei. Mit Anfang Dezember 2019 verlässt Klaus die Kooperation. Nachfolger ist aktuell noch keiner bekannt.

Nicht leicht

Alexander Klaus wird in die Labor- und Medizintechnik-Branche wechseln und dort „eine sehr spannende Aufgabe übernehmen“, wie er im Gespräch mit elektro.at berichtet. Leicht fällt ihm der Abschied aus der Elektrobranche nicht, wie man merkt. „Ich durfte mit so tollen Leuten zusammenarbeiten – mit unserem Team in der Zentrale, von dem jeder bzw. jede einzelne eine ganz tolle Persönlichkeit ist. Aber auch mit unseren Fachhändlern, von denen jeder einzelne meinen höchsten Respekt verdient. Ich habe Hochachtung vor dem, was diese Menschen tagtäglich leisten.“

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Das Red Zac-Team rund um Peter Osel und Alexander Klaus. (Foto: S. Bruckbauer)

„Ich gehe mit einem weinenden Auge, weil ich die letzten zehn Jahre wirklich genossen habe. Es war eine großartige Zeit. Ich durfte so viel erleben und so tolle Leute kennen lernen. Ich blicke aber auch mit einem lachenden Auge in die Zukunft, weil ich mich auf die neue Aufgabe sehr freue. Es hat rein persönliche Gründe, dass ich meine Position bei Red Zac niederlege! Ich habe ein richtig tolles Angebot bekommen – so etwas ergibt sich in meinem Alter nicht mehr all zu oft – und musste entscheiden, ob ich mich tatsächlich noch einmal auf einen Neuanfang einlasse … und ich habe mich dafür entschieden.“

Ein ausführliches Interview mit Alexander Klaus lesen Sie demnächst in der E&W.

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