Mittwoch, 13. November 2019
Über 60 Lehrberufe in Form von Emojis

WKNÖ: Emojis als Kommunikationshilfe

Hintergrund |Stefanie Bruckbauer | 21.10.2019 | |  
DIE WKNÖ hat sich was Neues in Sachen Jugendansprache einfallen lassen: Mehr als 60 Lehrberufe wurden dabei in sympathische Emojis umgesetzt, um Jugendlichen die Vielfalt der Lehrausbildung und Berufsmöglichkeiten nahezubringen. (Bild: WKNÖ) DIE WKNÖ hat sich was Neues in Sachen Jugendansprache einfallen lassen: Mehr als 60 Lehrberufe wurden dabei in sympathische Emojis umgesetzt, um Jugendlichen die Vielfalt der Lehrausbildung und Berufsmöglichkeiten nahezubringen. (Bild: WKNÖ) Die Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Niederösterreich hat sich etwas Besonderes einfallen lassen um Jugendlichen die Vielfalt der Lehrausbildung und Berufsmöglichkeiten nahe zu bringen und zwar wurden zig Lehrberufe in Form von sympathischen Emojis umgesetzt.

Die Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) geht seit kurzem neue Wege, um den Jugendlichen die Vielfalt der Lehrausbildung und Berufsmöglichkeiten nahe zu bringen – mit Hilfe von Emojis. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche auf den modernen Social-Media-Kanälen, wie Facebook oder Instagram, anzusprechen und sie über die Chancen einer passenden Lehre zu informieren“, so Stefan Gratzl, Leiter der WKNÖ-Bildungsabteilung, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

60 Lehrberufe wurden von einem Grafikteam in sympathische und gut erkennbare Emojis umgewandelt, die den aufgerufenen Lehrberuf im Rahmen der Berufsorientierung erläutern sollen. Den Emojis wurden dabei die jeweils markantesten Berufsmerkmale wie zB Werkzeuge oder Arbeitskleidung verpasst. Alle Emojis sind in männlicher und weiblicher Form dargestellt. Künftig soll es mit den Emojis auch ein eigenes Spiel geben, das derzeit an der Fachhochschule Krems entwickelt wird.

Berufsorientierung, die verstanden wird, spiele eine zentrale Rolle, damit die Lehre für den Jugendlichen und seinen künftigen Betrieb ein gemeinsamer Erfolg wird, wie WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl sagt: „Entscheidend ist nämlich, dass man den für sich richtigen Beruf auswählt.“ Als großes Anliegen nennt sie, „die Jugendlichen für einen Lehrberuf zu begeistern und sie zu motivieren, diesen Ausbildungsweg einzuschlagen. Dazu ist es auch notwendig, die Sprache der Jugendlichen zu sprechen.“

Wunsch nach mehr Informationen

Wie die Ergebnisse einer WKNÖ-Umfrage zeigen, wünscht sich die Schuljugend mehr Infos über Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Diese Erkenntnis ist schon seit geraumer Zeit in die Arbeit der WKNÖ erfolgreich eingeflossen. Wie die WKNÖ berichtet, ist die Zahl der Lehranfänger in Niederösterreich in den vier Jahren seit Ende 2015 um mehr als 15% auf derzeit rund 5.200 gestiegen.

In der Bildungs- und Berufsorientierung setzt die WKNÖ übrigens auf eine Reihe von Aktivitäten, wie Bildungsmessen, Berufsinformationsveranstaltungen, die WKNÖ-Schulaktion oder auch den virtuellen Betriebsbesuch. Insgesamt werden in Niederösterreich laut WKNÖ aktuell rund 200 Lehrberufe ausgebildet.

Mehr Informationen gibt es unter www.lehre-respekt.at.

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