Sonntag, 17. November 2019
„Deutschland will’s wissen“ - wer ist aus Sicht der Kunden der Bessere

Deutschland: MediaMarkt und Saturn im Zweikampf

Die Branche |Stefanie Bruckbauer | 28.10.2019 | | 8  
MediaMarkt und Saturn Deutschland treten zum ersten Mal in einer gemeinsamen Kampagne gegeneinander an. „Im Fokus der Kampagne stehen die Vorteile der beiden Marken als Multichannel-Händler sowie ihre Serviceleistungen“, beschreibt das Unternehmen. Unter dem Motto „Deutschland will’s wissen“ sollen die beiden Elektronikhändler darum konkurrieren, wer aus Sicht der Kunden der Bessere ist. (Bild: MediaMarktSaturn Deutschland) MediaMarkt und Saturn Deutschland treten zum ersten Mal in einer gemeinsamen Kampagne gegeneinander an. „Im Fokus der Kampagne stehen die Vorteile der beiden Marken als Multichannel-Händler sowie ihre Serviceleistungen“, beschreibt das Unternehmen. Unter dem Motto „Deutschland will’s wissen“ sollen die beiden Elektronikhändler darum konkurrieren, wer aus Sicht der Kunden der Bessere ist. (Bild: MediaMarktSaturn Deutschland) Europaweit werden immer mehr Saturn-Märkte geschlossen. Man munkelt, ob die Marke sukzessive „eingeschläfert“ wird und die Häuser unter der Marke MediaMarkt weitergeführt werden oder ob es eine andere Art der Zusammenführung geben wird. Nun lässt Ceconomy MediaMarkt und Saturn erstmals in einer gemeinsamen Imagekampagne gegeneinander antreten. Die beiden Marken sollen darum konkurrieren, wer aus Sicht der Kunden der Bessere ist – „humorvoll“, wie der Konzern betont.

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte lässt MediaMarktSaturn Deutschland seine beiden Marken MediaMarkt und Saturn in einer gemeinsamen Imagekampagne gegeneinander antreten. Unter dem Motto „Deutschland will’s wissen“ sollen die beiden Elektronikhändler darum konkurrieren, wer aus Sicht der Kunden der Bessere ist – „und starten einen humorvollen Zweikampf“, wie das Unternehmen beschreibt. In dem Battle sollen MediaMarkt und Saturn ihre Vorteile als Multichannel-Händler in den Fokus stellen. „Das heißt, die Möglichkeit für Kunden, sich jederzeit flexibel über alle Vertriebskanäle hinweg zu bewegen und diese beliebig miteinander kombinieren zu können“, so das Unternehmen. Zudem sollen sie ihre Serviceleistungen unter Beweis stellen – von der Lieferung und Montage bis hin zur Smartphone Sofort-Reparatur.

„Mit dieser Kampagne setzen wir auf eine Stärkung unserer Markenimages und wollen zugleich die Wahrnehmung unserer Multichannel- und Serviceleistungen steigern. Denn damit bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert, den sie in dieser Form nur bei uns finden“, so Florian Gietl, CEO von MediaMarktSaturn Deutschland. „Dabei beschreiten wir auch in der Kommunikation innovative Wege. Erstmals lassen wir unsere beiden Marken in einer gemeinsamen Kampagne gegeneinander antreten und machen deutlich, dass es MediaMarkt und Saturn vor allem darum geht, ihre Stärken zum Vorteil des Kunden einzusetzen.“

Das Herzstück der Kampagne bilden acht Spots. „Darin machen Saturn und MediaMarkt deutlich, dass sie für jedes Kundenproblem und jeden Kundenwunsch die richtige Lösung parat haben“, sagt Gietl. Unterstützt werden sie von „zahlreichen Prominenten“, wie das Unternehmen beschreibt: „Während für Saturn als Testimonials Tennislegende Boris Becker, Sänger Pietro Lombardi und YouTuberin Bianca Claßen (Bibi) antreten, steigen für MediaMarkt Moderatorin Barbara Schöneberger, Schuldnerberater Peter Zwegat und YouTuber Julien Bam in den Ring. Aber auch ‚Otto Normalbürger‘ wie eine Kita mit schmutzigen Wäschebergen oder gamingbegeisterte Senioren werden ins Rennen geschickt“, erläutert MediaMarktSaturn.

Rollout am 28. Oktober 2019

Nach einer einwöchigen Teaserphase startet die Kampagne bundesweit am 28. Oktober 2019. Begleitet werden die im Fokus stehenden TV-Spots durch City-Light-Poster mit Promi-Motiven, die sowohl einzeln als auch mit gegenseitigem Bezug aufeinander für Aufmerksamkeit sorgen sollen. Digitale Heimat und interaktives Element der Kampagne sind die beiden Microsites www.mediamarkt.de/istbesser und www.saturn.de/istbesser, auf denen sämtliche Kampagnenfilme zu sehen sind. Des Weiteren ist eine Gewinnspielmechanik integriert, die die Teilnehmer dazu animieren soll, Saturn oder MediaMarkt mit ihrer ganz persönlichen Technik-Challenge herauszufordern. Pro Monat werden zwei der eingereichten Challenges ausgewählt – eine für MediaMarkt und eine für Saturn. Die Umsetzungen werden gefilmt und auf den jeweiligen Microsites zu sehen sein.

Für weitere Aufmerksamkeit sollen eine „humorvolle“ Kommunikation über die Social Media-Kanäle der beiden Elektronikhändler, Kinowerbung in der Vorweihnachtszeit sowie Poster und Aufsteller in allen MediaMarkt Märkten und Saturn-Märkten sorgen. „Nach einem medialen Schwerpunkt von Ende Oktober bis Ende Dezember wird die Kampagne noch bis Ende April 2020 fortgeführt“, ergänzt MediaMarktSaturn Deutschland.

Kommentare (8)

  1. Wollen die rausfinden wer beliebter ist? Das müssten ihnen doch eigentlich die Zahlen im Hintergrund sagen … Ich verstehe den Zweck dieser Aktion nicht ganz.

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  2. Ich kann mich noch gut erinnern wie Anfang dieses Jahrhunderts die neuen Werbelinien „Geiz ist Geil“ und „Ich bin doch nicht blöd“ mit einem riesen TamTam in der Pyramide in Vösendorf vorgestellt wurden.
    Und Herr Sandler dann, superpeinlich, mit einem Roten und einem Blauen Boxhandschuh an, am Rednerpult gestanden ist und das Publikum, bestehend aus den meisten Lieferanten, nicht geglaubt hat was da gerade passiert.
    Haben ja ein riesen Geheimnis draus gemacht. Die Einladung war auch unter dem Motte „Es kann nur einen geben.“
    Da wurde Geld verbrannt das war nicht mehr normal.
    Haben sie sich aber damals von der Industrie zahlen lassen.

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    1. So RICHTIG geil war auch eine Veranstaltung in Schönbrunn, Pöcheim war gerade CPO geworden, Ketzschmar CEO. Alle Lieferanten da. Florian Gietl: ‚das war eine super Party, aber es muss schon klar sein daß die Lieferanten die Rechnung zahlen.‘ Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Erst massivste Preisvernichtung ohne Hirn und Verstand zum Ausbau der Dominanz, und dann die Lieferanten erpressen die ‚Rechnung zu begleichen‘ weil es ja aufgrund der Marktmacht eh keine Alternative gibt. All diesen Typen, dieser Denkweise, ist die Misere dieser Bude geschuldet. Wundern sich, wenn ein Lieferant bei der erstbesten Gelegenheit die Beine in die Hand nimmt.

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      1. Ich frage mich ja warum nicht schon viel mehr lieferanten „die beine in die hand,“ genommen haben. Warum lässt sich die industrie das so lange gefallen? Zuschauen, mitmachen und dann jammern …

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        1. …und wohin sollte man denn laufen? Zum Herrn M nach Kärnten zwecks Weiterleitung nach irgendwo? Zum Cosmos (*)? Zum Köck (*)? Zum Elektrohansa (*)? (*) tot

          1. @H Wurst: … na da gibts ja wohl noch ein paar mehr Händler … quicklebendige sogar. … wie wäre es zB einmal mit dem Fachhandel?

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