Mittwoch, 11. Dezember 2019
Mit Sonnenenergie gegen den steigenden Energiebedarf

Drei setzt auf eigenen Ökostrom

Telekom Photovoltaik | Dominik Schebach | 30.10.2019 | Bilder | |  
Roman Weigl (stv. Obmann Information und Consulting, Wirtschaftskammer Wien), Georg Papai (Bezirksvorsteher Floridsdorf), Jan Trionow (CEO Drei Österreich) und Bernd Vogl (Leiter MA20 Energieplanung, Stadt Wien) bei der Vorstellung der neuen PV-Anlage von Drei. Roman Weigl (stv. Obmann Information und Consulting, Wirtschaftskammer Wien), Georg Papai (Bezirksvorsteher Floridsdorf), Jan Trionow (CEO Drei Österreich) und Bernd Vogl (Leiter MA20 Energieplanung, Stadt Wien) bei der Vorstellung der neuen PV-Anlage von Drei. Der Mobilfunker Drei erzeugt in Zukunft auch Ökostrom – und das im eigenen Haus. Angesichts des steigenden Energiebedarfs durch das ständig zunehmende Datenvolumen und damit steigendem Strombedarf hat der Netzbetreiber vergangenen Freitag eine der größten Solaranlagen Wiens in Betrieb genommen. Die Investitionen dazu sollen sich innerhalb von zehn Jahren rechnen.

„Surfen, Video-, Musik-, Spiele-Streaming und Cloud-Dienste brauchen natürlich nicht nur mehr Daten, sondern auch mehr Energie. In Zeiten der Energiewende sehen wir es in unserer Verantwortung, diesen Mehrbedarf so gering wie möglich zu halten und mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen abzudecken“, betont Jan Trionow, CEO von Drei.

Die neue Firmen-Solaranlage am Headquarter von Drei, die von der Stadt Wien gefördert wurde, umfasst auf 4.000 m2 Dachfläche 1.144 Photovoltaik-Module. Die Anlage produziert bei einer Spitzenleistung von 411 KW jährlich 416.000 Kilowattstunden Strom. Die hauseigene Solarenergie ist ausschließlich für den Eigenbedarf von Drei bestimmt. Die erzeugte Energie fließt direkt in die Rechenzentren des Unternehmens.

Theoretisch könnte die produzierte Energiemenge den Strombedarf von 140 Privathaushalten decken. „Wir leisten damit einen spürbaren Beitrag zur Erreichung der österreichischen Klimaziele und würden uns freuen, wenn viele weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden. In nur zehn Jahren wird sich unsere Investition nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch gerechnet haben“, betont Trionow.

Seitens der stadt hofft man auf die Vorbildwirkung des Betreibers, wie auch Bernd Vogl, Leiter der MA20 Energieplanung, betont: „Ziel der Stadt Wien ist es, den Anteil erneuerbarer Energien von derzeit knapp 10% auf 25% bis 2030 zu erhöhen. In der Solarenergie steckt dabei erhebliches Potenzial. Ebene Dachflächen größerer Firmengebäude eignen sich optimal, um dieses Energiepotenzial zu nutzen. Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Nachahmer dieses Vorzeigeprojekts von Drei.“

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Insgesamt umfasst die neue Solaranlage von Drei 4000 Quadratmeter Dachfläche und verfügt über eine Spitzenleistung von 411 KW. Die erzeugte Energie wird direkt im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens verbraucht.
Insgesamt umfasst die neue Solaranlage von Drei 4000 Quadratmeter Dachfläche und verfügt über eine Spitzenleistung von 411 KW. Die erzeugte Energie wird direkt im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens verbraucht.

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