Sonntag, 17. November 2019
Europäer geben 2019 im Schnitt 14.739 Euro aus

GfK erhebt Kaufkraft in Europa und Österreich

Hintergrund |Stefanie Bruckbauer | 31.10.2019| Bilder | | 2  
Kaufkraft in Europa: Die Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa verzeichnet 2019 ein Wachstum von rund +3,5% und liegt damit „deutlich über dem Vorjahreswert“, wie GfK sagt. Kaufkraft in Europa: Die Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa verzeichnet 2019 ein Wachstum von rund +3,5% und liegt damit „deutlich über dem Vorjahreswert“, wie GfK sagt. Wie die aktuelle Kaufkrafterhebung von GfK zeigt, stehen den Europäern im Jahr 2019 im Schnitt 14.739 Euro für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. Ein Blick auf die 42 untersuchten Ländern zeigt deutliche Unterschiede, was das verfügbare Nettoeinkommen anbelangt: Österreich liegt im Ranking auf Platz 7.

Die aktuelle Studie „GfK Kaufkraft Europa 2019“ zeigt: Für das Jahr 2019 haben die Europäer knapp 10 Billionen Euro zur Verfügung. Die Pro-Kopf-Kaufkraft verzeichnet 2019 ein Wachstum von rund +3,5% und liegt damit „deutlich über dem Vorjahreswert“, wie GfK sagt. Pro Kopf entspricht das einer durchschnittlichen Kaufkraft von 14.739 Euro. Wie viel

Verbraucher für Essen, Wohnen, Dienstleistungen, Energiekosten, private Altersvorsorge, Versicherungen, Urlaub, Mobilität oder auch Konsumwünsche zur Verfügung haben, unterscheidet sich von Land zu Land stark, was ein Blick auf die Top 10 verdeutlicht.

Liechtenstein führt das Kaufkraftranking wie im Vorjahr an. Hier beträgt die Pro-Kopf-Kaufkraft 67.550 Euro. Damit liegt Liechtenstein weit vor allen anderen Ländern und mehr als das 4,5-fache über dem europäischen Durchschnitt. Auf Platz zwei folgt wie im Jahr zuvor die Schweiz mit einer Kaufkraft von 42.067 Euro pro Kopf. Auch alle anderen Länder in den Top 10 weisen eine sehr überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf. Den Sprung in die Top 3 schafft in diesem Jahr Luxemburg, das mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 35.096 Euro Island vom dritten auf den vierten Platz verdrängt. Außerdem tauscht Schweden mit Finnland den Platz und rutscht von Platz 9 auf den letzten Rang der Top 10.

Simone Baecker-Neuchl, GfK-Expertin im Bereich Geomarketing, erklärt: „Die GfK Kaufkraft Europa ist ein bedeutender Gradmesser für die Wirtschaftskraft einer Region – denn nicht nur zwischen den verschiedenen europäischen Ländern, sondern auch innerhalb der Länder bestehen große Unterschiede bei der Pro-Kopf-Kaufkraft. Gerade deshalb ist es wichtig, dass unsere internationalen Daten mit einheitlichen Qualitätsmaßstäben von Experten berechnet werden. Nur so können Unternehmen aller Branchen fundiert zwischen den Ländern vergleichen und erkennen, wo in Europa die kaufkraftstärksten Regionen zu finden sind. Sie erhalten damit ein unverzichtbares Fundament für geschäftspolitische Entscheidungen rund um ihre internationale Standortplanung und -bewertung, ihre Außendienststeuerung und ihr Marketing.“

Kaufkraft in Österreich: Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist.

Österreich

Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist. Wie im Vorjahr belegt Niederösterreich mit 25.186 Euro pro Kopf den ersten Platz und liegt somit knapp 5% über dem österreichischen Landesdurchschnitt, dicht gefolgt von Vorarlberg mit einer pro-Kopf-Kaufkraft von 25.134 Euro. Schlusslicht des Bundeslandrankings ist die Hauptstadt Wien, die im Vergleich zu 2018 drei Plätze verliert.

Insgesamt weisen fünf der neun Bundesländer eine überdurchschnittliche Kaufkraft auf, während vier Bundesländer etwas unterdurchschnittlich abschneiden. Am nächsten am österreichischen Landesdurchschnitt liegen Oberösterreich und die Steiermark, die mit 24.257 Euro bzw. 23.623 Euro rund 0,8% vom Landesdurchschnitt entfernt sind. Im Vergleich zum Vorjahr tauschen Oberösterreich und das Burgenland die Ränge vier und fünf; die Steiermark, Kärnten und Tirol rücken jeweils durch die Letztplatzierung Wiens um einen Platz nach vorne.

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Kaufkraft in Österreich: Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist
Kaufkraft in Österreich: Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist

Kommentare (2)

  1. Beim Durchschnittseinkommen sind doch auch die dabei die das 10 – 20 fache verdienen, kaufen die auch das 10 – 20 fache vom Durchschnitt? Ist der Durchschnitt wegen der Unteren Einkommen gestiegen oder wegen der Oberen.
    Diese Zahlen sind einfach Zahlen, sonst nichts.

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