Sonntag, 17. November 2019
UPC-Übernahme und mehr Geschäft bei Verträgen und Wholesale

Magenta: Umsatz legt um 30% zu

Telekom |Dominik Schebach | 07.11.2019 | | 1  
Einen Umsatzanstieg von 30% verzeichnet Magenta für die ersten neun Monate 2019. Dieser ergibt sich vor allem aus der Übernahme von UPC. Aber auch die steigende Nachfrage im Vertragskundengeschäft sowie Zuwächse im Wholesale-Geschäft haben laut Betreiber zum Wachstum beigetragen. Der Umsatz legte von 720,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 939,0 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2019 zu.

Das bereinigte EBITDA AL (bereinigt um Sondereffekte und Leasingeffekte gemäß IFRS 16) stieg um 43% auf 368,1 Millionen Euro nach neun Monaten. Die Zahl der Mobilfunkkunden im Netz von Magenta Telekom lag per Ende September 2019 bei 5,02 Millionen SIM-Karten und damit um rund 5% über dem Vorjahreswert von 4,77 Millionen SIM-Karten. – In diese Werte ist laut Magenta eine Bestandsbereinigung bei M2M-Karten vom 1.1.2019 eingerechnet. Zu diesem Zeitpunkt wurden 2,4 Millionen SIM-Karten ausgebucht. – Gestiegen ist vor allem die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden, die Zahl der Prepaid-Kunden ist nach neun Monaten 2019 rückläufig. In dem Bereich der Breitbandkunden (Glasfaserkabel-Internet und DSL) konnte in den ersten neun Monaten ein Wachstum von rund 3% auf 609.000 Anschlüsse verzeichnet werden.

„Wir haben ein sehr erfreuliches Kundenwachstum im Vertragskundenbereich und wurden erst diese Woche erneut als bester österreichweiter Breitband-Anbieter vom Fachmagazin connect ausgezeichnet. Dank der Kombination aus hervorragenden Breitbandprodukten mit Gigabit-Geschwindigkeit und dem besten Mobilfunk (connect, Chip) können wir unseren Kunden das beste Internet- und Telefonie-Erlebnis anbieten“, so Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom. „Mit dem ersten 5G-Call im Rahmen des Forum Alpbach haben wir unsere Position als 5G-Pionier in Österreich unterstrichen und die vielen Auszeichnungen zeigen, dass wir eine exzellente digitale Infrastruktur haben, die uns zu einem technologisch führenden Anbieter in Österreich macht.“

Netzausbau

Bierwirth betont in diesem Zusammenhang den stetigen Ausbau der Infrastruktur durch den Betreiber. Highlights in den ersten neun Monaten waren u.a. der flächendeckende Start mit 1Gbit/s -Anschlüssen in Wien durch die Einführung eines neuen Übertragungsstandards (DOCSIS 3.1) im Magenta „Glasfaserkabelnetz“. Wien zählt damit zu den ersten Städten Europas, die flächendeckend mit Gigabit-Internet versorgt sind.

Auch der LTE-Ausbau schreitet weiter voran. Mit diesem Standard können bereits 97% der österreichischen Haushalte versorgt werden. Das österreichweite Maschinennetz Narrowband-IoT versorgt sogar 99,4% der besiedelten Fläche Österreichs. Die Investitionen in Netze und Betrieb (ohne Berücksichtigung des im 1. Quartal 2019 ersteigerten 5G-Spektrums) stiegen in den ersten drei Quartalen 2019 auf 156,1 Mio. Euro und lagen damit um 12% über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Kommentare (1)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.