Freitag, 5. Juni 2020
Neues Innovations-, Qualitäts- und Technologiezentrum

Jura investiert 20 Mio CHF in Niederbuchsiten

Hausgeräte | Dominik Schebach | 11.11.2019 | Bilder | |  
Der neue Jura Campus am Heimatstandort Niederbuchsiten soll die Laborkapazität in der Entwicklung von Kaffeevollatuomaten beim Hersteller verdreifachen. Davon erhofft scih der Hersteller eine „Beschleunigung der Innovation Der neue Jura Campus am Heimatstandort Niederbuchsiten soll die Laborkapazität in der Entwicklung von Kaffeevollatuomaten beim Hersteller verdreifachen. Davon erhofft scih der Hersteller eine „Beschleunigung der Innovation". (© JURA) Jura erweitert seinen Heimatstandort in Niederbuchsiten. Insgesamt 20 Mio CHF investiert der Kaffeevollautomaten-Spezialist in sein neues Innovations-, Qualitäts- und Technologiezentrum. Der symbolische Spatenstich erfolgte Ende Oktober.

„Prozessoptimierungen und Automatisierung werden die Laborkapazität verdreifachen und schneller zu aussagekräftigen Resultaten führen. Die Steigerung der Innovationskadenz wird es uns erlauben, Weiterentwicklungen noch schneller auf den Markt zu bringen“, begründet der Firmenchef Emanuel Probst den Schritt. Nach Ansicht von Probst bilden Geschwindigkeit und kompromisslose Qualität die entscheidenden Erfolgsfaktoren. Digitalisierung und Automatisierung sollen es den Entwicklungsteams zudem ermöglichen, sich auf ihre Kernaufgaben zu fokussieren. Außerdem erhofft sich der Jura-Chef, dass der „Jura Campus“ aktiv den Dialog und Knowhow-Transfer zwischen den Entwicklerteams fördere: „Das Resultat wird eine Beschleunigung von Innovation sein.“

Industrie 4.0

Mit der Errichtung des neuen Gebäudes treibt Jura auch die unternehmensinterne Digitalisierung voran. Denn bei der Neu- und Weiterentwicklung der Vollautomaten spielen Dauertests eine ausschlaggebende Rolle – in möglichst kurzer Zeit sollen die realen Betriebsbedingungen während des gesamten Produkt-Lebenszyklus realistisch simuliert werden. Um diesen Prozess in Zukunft möglichst effizient zu bewältigen, setzt Jura im Campus auf digitalisierte Abläufe. Ganz zu Beginn erfolgt eine Identitätserfassung der Geräte sowie die Zuteilung auf einen Trolley. Darauf verweilen die Geräte während der gesamten Entwicklungs-und Testphase. Ab dem Einchecken können alle involvierten Stellen jederzeit im «Skylab», sämtliche Funktionen und Messwerte der Geräte einsehen –vollautomatisch, vollständig und in Echtzeit. „Damit hält bei uns Industrie 4.0 Einzug“, verrät Emanuel Probst.

Das Herzstück des Jura Campus werden allerdings die automatisierten Prüfplätze sein. Im Vollausbau sollen davon 102 zur Verfügung stehen, wo in wenigen Monaten Jahre des Einsatzes im Haushalt simuliert werden. Und da Jura inzwischen in 50 Staaten tätig ist, gibt es auch eigene Klimaräume, in denen die Jura Vollautomaten unter härtesten Bedingungen – vom hohen Norden bis zum tiefen Süden – getestet werden.

Bilder
Herstück bilden die vollautomatisierten Prüfplätze - von diesen sollen im Endausbau 102 zur Verfügung stehen.
Herstück bilden die vollautomatisierten Prüfplätze - von diesen sollen im Endausbau 102 zur Verfügung stehen. (© JURA)
Der Spatenstich zum neuen Campus fand bereits Ende Oktober statt.
Der Spatenstich zum neuen Campus fand bereits Ende Oktober statt.

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