Freitag, 13. Dezember 2019
Der Aufschub zum Aufschub

Huawei: Android-Saga geht in die Verlängerung

Telekom | Dominik Schebach | 19.11.2019 | |  
Huawei will auch weiterhin Sicherheitsupdates und Kundenservices für alle vorhandenen Huawei Smartphones und Tablets, die weltweit verkauft wurden oder zum Verkauf vefügbar sind, bereitstellen. Huawei will auch weiterhin Sicherheitsupdates und Kundenservices für alle vorhandenen Huawei Smartphones und Tablets, die weltweit verkauft wurden oder zum Verkauf vefügbar sind, bereitstellen. Im Konflikt zwischen Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei sowie den USA gibt es den nächsten Aufschub. Die für morgen, 20. November 2019, angekündigten Sanktionen werden für weitere 90 Tage ausgesetzt. Für Handel und Endkonsumenten bedeutet das, dass die Versorgung von Huawei-Smartphones mit Updates weiterhin sichergestellt ist.

Die Saga um die Sanktionen gegen Huawei durch die US-Regierung zieht sich nun schon seit Mai. Damals hatte des US-Handelsministerium den Konzern auf seine schwarze Liste gesetzt, seither dürften eigentlich keine US-Unternehmen Waren oder Dienstleistungen an den chinesischen Konzern verkaufen. Allerdings gewährt die US-Regierung Huawei seither immer wieder eine Ausnahmegenehmigung, mit der das Unternehmen einige US-Güter beziehen kann.

Auswirkungen für Endkonsumenten und Handel hat das vor allem im Bereich des Smartphone-Betriebssystems Android. Wie ein Sprecher des Konzerns versichert, ändert sich für die Smartphone/Tablet-Kunden nichts. Huawei werde auch weiterhin Sicherheitsupdates und Kundenservices für alle vorhandenen Huawei Smartphones und Tablets, die weltweit verkauft wurden oder zum Verkauf vefügbar sind, bereitstellen. Damit bleibe einmal für das kommende Weihnachtsgeschäft alles wie gehabt.

Eine andere Frage bleiben die Smartphone-Modelle der nächsten Generation. Diese sollen erst nach dem 16. Februar 2020, dem Ende des jetzigen Aufschubs erscheinen. Ob diese Geräte dann mit den Google-Diensten einschließlich Google Play Store ausgeliefert werden, oder dann schon über eine eigene Android-Version von Android verfügen werden, gab Huawei keine Auskunft.

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